Sponsored Content Wir meinen, unser Nickname würde uns schützen

Mittlerweile ist fast alles, was man auf dem Internet findet, kommentierbar: Die Beizen-Empfehlung, der Zeitungsartikel und jeder Post auf den sozialen Medien. An sich gut so. So entstehen Gespräche, Menschen tauschen sich aus und können ihre Meinung kundtun. Also alles ok?

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Nicht ganz. Im Netz gilt die sogenannte Netiquette in vielen Varianten: In einer Netiquette setzt der Anbieter quasi die Hausregeln fest, wie man sich benehmen soll, wenn man bei ihm etwas postet oder kommentiert. Alle diese Richtlinien zum Verhalten im Netz haben gemeinsam, dass der User angehalten wird, respektvoll mit dem digitalen Gegenüber umzugehen, auf Beleidigungen zu verzichten, beim Thema zu bleiben, und so weiter.Surfe ich auf den Newsportalen, auf Twitter, auch auf Tripadvisor und anderen Plattformen herum und kämpfe mich durch die Kommentare, setzt meist ein «Fremdschämen» ein. Kraftausdrücke sind an der Tagesordnung und der eine macht die andere runter. Wir alle denken manchmal in Kraftausdrücken, halten uns aber zurück, diese auch auszusprechen. Wieso tun wir es auf dem Netz? Weil wir meinen, es sei ja nur das Netz. Weil wir meinen, der Nickname würde uns davor schützen, erkannt zu werden. Wir können auf jemanden schiessen, ohne dass wir damit rechnen müssen, selbst angeschossen zu werden. Das mag in den meisten Fällen stimmen. Aber der Schaden ist dennoch angerichtet – und: Das Internet vergisst nichts.

Tipps? Nur einen: Think before you post! Vor dem Kommentieren sollten wir nicht nur überlegen, ob wir ertappt werden beim «Vollpfosten» posten, sondern auch, was unser Kommentar beim Gegenüber auslösen kann. Prominent exponierte Persönlichkeiten wie Politiker oder Künstler haben sich eine dicke Haut zugelegt. Wir anderen bleiben bei bösen Kommentaren aber nicht gelassen. Deshalb zusammenreissen, Netiquette lesen, auf die Finger (statt das Maul) sitzen.

Netiquette: Auch im Internet sollten gewisse Umgangsformen gelten play

«Think before you post!», sagt Michael In Albon (42), er ist Jugendmedienschutz-Beauftragter und Medienkompetenz-Experte bei Swisscom. 
Facebook: facebook.com/MichaelInAlbon
Twitter: @michaelinalbon

Publiziert am 30.08.2016 | Aktualisiert am 02.09.2016

Die Swisscom setzt sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien ein:

www.swisscom.ch/medienkompetenz

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