Zur Unterstützung der Grenzwächter Ueli Maurer will 40 bis 50 Soldaten an die Grenze stellen

ADELBODEN - BE - Schon in der Frühjahrssession soll das Parlament über eine entsprechende Vorlage beraten. Dies gab der Finanzminister heute an seiner Jahrespressekonferenz in Adelboden bekannt.

Schweizer Grenze: Ueli Maurer will Soldaten für Schutz an Grenze play

Ueli Maurer heute in Adelboden.

Keystone/Peter Klaunzer

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Der Grenzwachkorps werde 2017 massiv mehr Arbeit haben, die Aufgaben würden «komplexer und auch mengenmässig zunehmen», sagte Bundesrat Ueli Maurer heute Mittag an seiner traditionellen Pressekonferenz in Adelboden BE.

Darum stellt der Finanzminister ein Gesuch an das VBS, im kommenden Jahr 40 bis 50 Soldaten an die Grenzen zu stellen. «Diese werden aber nicht mit dem Sturmgewehr da sein, sondern wie das Grenzwachkorps mit Pistolen bewaffnet sein.»

«Willkommenskultur am Ende»

Die Willkommenskultur in Deutschland sei am Ende, sagte Maurer weiter. Und da in Frankreich und Deutschland Wahlen anstünden, werde der Asyldruck auf die Schweiz zunehmen. Das Grenzwachtkorps laufe schon heute auf dem Zahnfleisch. Da brauche es im nächsten Jahr die Unterstützung der Armee.

Laut Maurer sollen für den Dienst an der Grenze Berufsmilitärs von der Militärischen Sicherheit eingesetzt werden. Diese sollen Aufgaben im Bereich Logistik übernehmen, aber auch Befragenen durchführen. Laut dem SVP-Bundesrat würden künftig die Asylsuchenden nicht mehr durch die Schweiz reisen. Darum werde es mehr Asylanträge geben, ist Maurer überzeugt.

Publiziert am 29.12.2016 | Aktualisiert am 29.12.2016
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26 Kommentare
  • rolf  graf aus spiez
    30.12.2016
    Sehr gute Idee, aber nicht neu!
    Wir standen auch an der Grenze beim Balkankonflikt, auch gut ausgebildet und haben uns rasch und gut ins GWK integriert. Die Politiker der SP und BDP sollen sich doch zuerst informieren welche Personen an die Grenze kommen, Herr Maurer spricht hier nicht von der Miliz! Zeigt mir die Unfähigkeit dieser Personen...
    Es werden mehr als 7000 pro Monat kommen, dies die Wahrheit, man muss nur richtig zählen. 25000 sind die "legal" eingereisten....
  • Müller  Erkki 30.12.2016
    Da fehlt eine zusätzliche Null bei den Zahlen um Wirkung zu zeigen. Pro Schicht macht dies 10 Leute mehr, für eine Grenze die 1899km lang ist, ein Witz.
  • Dracomir  Pires aus Bern
    30.12.2016
    Na endlich, das hat aber lange gedauert! Aber warum so wenige? Die Armee wird auf 100`000 Mann zusammengespart, für die Landesverteidigung ist dies viel zu wenig. Aber für den Grenzschutz ideal.
  • german  schnyder aus erschmatt
    30.12.2016
    Die miese EU ist doch nicht imstande die EU grenzen zu schützen.
    Das ist doch der springende Punkt.
    Die EU hat mit Schengen und Dublin komplett versagt.
    Zudem werden die Flüchtlinge im Mittelmeer nicht
    Sofort nach Afrika zurück geschickt.
    So kommen doch immer mehr dank EU
  • Lars  Limacher aus Kloten
    29.12.2016
    Die MilSich (Militär) ist bewaffnet, sehr gut ausgerüstet und sehr gut geschult. Ich wünschte mit aber auch lieber 100 Soldaten mehr als Unterstützung plus zusätzlich 50 neue Stellen beim GWK. Wir dürfen im Gegenzug gerne sämtliche Entwicklungsgelder an Eritrea streichen, falls das noch nicht geschehen ist.