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Anlässlich der gestrigen Delegiertenversammlung in Bonstetten informierte die SVP des Kantons Zürich über das weitere Vorgehen im Fall Nationalrat Bruno Zuppiger.
Die Parteileitung will, dass Bruno Zuppiger im Falle eines Strafbefehls oder ab dem Moment, wo es zu einer Anklage kommt, aus dem Nationalrat zurücktritt. «Wir haben mit ihm eine Abmachung getroffen», sagte heute Alfred Heer, Präsident der Zürcher SVP.
Bruno Zuppiger hält sich nach wie vor für unschuldig. Die Oberstaatsanwaltschaft Zürich erklärte gegenüber Blick.ch, dass frühestens nächste Woche eine Information zur Untersuchung gegen Bruno Zuppigers Beratungsfirma zu erwarten sei.
«Er wäre besser zurückgetreten»
Zuppiger habe sich beim Gespräch am vergangenen Freitag damit einverstanden erklärt, sagte Heer. «Er will aber im Rahmen der Strafuntersuchung, die gegen ihn läuft, seine Unschuld beweisen.»
Für Heer ist klar: «Es wäre das Beste gewesen, wenn er bereits bei Bekanntwerden der Strafuntersuchung zurückgetreten wäre.»
Es gilt die Unschuldsvermutung
Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich hatte Anfang Januar gegen den Zürcher Nationalrat ein Strafverfahren wegen Veruntreuung und ungetreuer Geschäftsbesorgung eröffnet. Es geht dabei um eine mutmasslich zweckentfremdete Erbschaft. (SDA/kmu)
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