SVP spricht Klartext Zuppiger: Bei Anklage Rücktritt!

  • Publiziert: 08.02.2012

ZÜRICH - Wird der Zürcher SVP-Nationalrat Bruno Zuppiger angeklagt oder gibt es einen Strafbefehl gegen ihn, muss er aus dem Nationalrat zurücktreten. Diese Abmachung traf die Zürcher SVP- Leitung mit Zuppiger bei einem Gespräch gestern Abend.

Anlässlich der gestrigen Delegiertenversammlung in Bonstetten informierte die SVP des Kantons Zürich über das weitere Vorgehen im Fall Nationalrat Bruno Zuppiger.

Die Parteileitung will, dass Bruno Zuppiger im Falle eines Strafbefehls oder ab dem Moment, wo es zu einer Anklage kommt, aus dem Nationalrat zurücktritt. «Wir haben mit ihm eine Abmachung getroffen», sagte heute Alfred Heer, Präsident der Zürcher SVP.

Bruno Zuppiger hält sich nach wie vor für unschuldig. Die Oberstaatsanwaltschaft Zürich erklärte gegenüber Blick.ch, dass frühestens nächste Woche eine Information zur Untersuchung gegen Bruno Zuppigers Beratungsfirma zu erwarten sei.

«Er wäre besser zurückgetreten»

Zuppiger habe sich beim Gespräch am vergangenen Freitag damit einverstanden erklärt, sagte Heer. «Er will aber im Rahmen der Strafuntersuchung, die gegen ihn läuft, seine Unschuld beweisen.»

Für Heer ist klar: «Es wäre das Beste gewesen, wenn er bereits bei Bekanntwerden der Strafuntersuchung zurückgetreten wäre.»

Es gilt die Unschuldsvermutung

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich hatte Anfang Januar gegen den Zürcher Nationalrat ein Strafverfahren wegen Veruntreuung und ungetreuer Geschäftsbesorgung eröffnet. Es geht dabei um eine mutmasslich zweckentfremdete Erbschaft. (SDA/kmu)

Kommentare (7)

  • Heinz  Knauser , Bern
    Der Fall Zuppiger zeigt eindeutig, wie korrupt die gesamte Regierung in Bern sich verhält!
    Angefangen beim Stände, Nstional bis hin zum Bundesrat.
    Er hat sich nicht korrekt verhalten, das ist nun mal so, nein sogar mit krimineller Energie!
    Hier geghört vom BR ein Machtwort.
    Raus aus dem Nationalrat.
    Privat ist er erlledigt und politisch total unglaubwürdig.
    Oder wer soll Herrn Zuppiger noch irgend etwas glauben?
    Ich jedenfalls nicht, die Ratskollegen noch viel weniger!
    Also für was soll Mann Hm ein Gehalt bezahlen ? Wenn Er nicht angehört wird?
    • 09.02.2012
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  • Roland  Rutishauser
    Wenn das die SP/Grüne auch tun würden, müssten die Hälfte ihren Rücktritt geben....! Gruss an Herr Wermuth ...
    • 08.02.2012
    • 1 Gefällt mir
  • Thaddeus  Appenzeller
    Der Zuppiger ist doch nur ein Bauernopfer. Die Frage ist nur, wer ist hier wirklich der Täter?
    • 08.02.2012
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  • Frau  Zürcher
    Bin ebenfalls der Meinung, bin zwar ebenfalls SVP-Mitglied, aber dennoch nicht mit dem Vorgehen von Herrn Heer einverstanden. Uberlässt doch die Sache nun der STAWA und haltet Euch zurück, der SVP könnts nur gut tun, quasi Schadensbegrenzung!
    • 08.02.2012
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  • Fabienne  Serventi
    Herr Zuppiger hält hartnäckig an seinem Amt fest, was ich verstehe, immerhin kassiert er dafür ein Jahresgehalt von ca.Fr. 150000.- !
    Ich finde es unverschämt und charakterlos, dass er nicht gleich zurückgetreten ist, als auskam, dass er mit seiner Unterschrift überführt worden ist!
    • 08.02.2012
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    • Susanne  Sam
      Es ist auch unverschämt und charakterlos ist Frau E. Widmer nicht sofort zurückgetreten, als auskam, dass sie zum wiederholten Male das Volk und ihre Bundesratskollegen angelogen hat. Wieso soll so ein kleiner Mann, der nie gelogen hat, zurücktreten, wenn eine Bundesrätin munter drauflosen lügen darf?
      • 08.02.2012
      • als Kommentar auf Fabienne  Serventi
      • 1 Gefällt mir
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