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Die Zahl der in der «Hoogan»-Datenbank erfassten Gewalttäter hat einen neuen Höchststand erreicht. Wie das Bundeamt für Polizei (fedpol) heute mitteilt, waren in der Datenbank per Ende Januar 1'210 Personen registriert.
139 Personen, die sich anlässlich von Sportveranstaltungen im In- und Ausland gewalttätig verhalten haben, wurden seit Juli 2011 neu aufgenommen, 119 gelöscht. Aus der seit 2007 betriebenen Datenbank gelöscht wird eine Person drei Jahre nach dem Ende einer Massnahme.
29 Stadionverbote in der laufenden Saison
Mit diesen Massnahmen, so fedpol, «sollen gewalttätige und gewaltbereite Risikofans von Sportstadien und deren Umgebung ferngehalten werden.» In der aktuellen Fussballsaison seien bisher 50 Rayonverbote und 29 Stadionverbote erfasst worden. In der vergangenen Saison waren es insgesamt 237 Rayon- und 202 Stadionverbote.
Massnahmen gegen Eishockeyfans sind seltener. Auch in der Datenbank sind sie in der Unterzahl. Laut fedpol machen sie einen Drittel der in der Datenbank erfassten Gewalttäter aus.
Lediglich neun Frauen
Die gewaltbereiten Riskiofans sind wenig überraschend fast ausschliesslich männlich. Lediglich neun Frauen sind in der Datenbank registriert. Mehr als die Hälfte (52 Prozent) aller registrierten Gewalttäter sind zwischen 19 und 24 Jahre alt, die über 40-jährigen machen lediglich noch 3 Prozent aus.
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