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Container am Rheinhafen in Basel (Archiv) (sda)
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KTI-Präsident Walter Steinlin verteilte die Millionen. (zvg)
Bundesrat und Parlament sprachen der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) im September 2011 zusätzliche 100 Millionen CHF für Innovationsmassnahmen zu. Das Interesse an den Bundesmillionen war sehr gross: Insgesamt wurden innert zweier Monate 1064 Projektgesuche für über 530 Millionen CHF bei der KTI eingereicht. Doch nur 246 bekommen nun finanzielle Unterstützung.
Die meisten Projekte wurden abgelehnt
Die bewilligten Gesuche verteilen sich auf die verschiedensten Branchen und Vorhaben: Wie aufgrund der Ausschreibung und der Bedingungen zu erwarten war, wurden vor allem kurzfristige Entwicklungs- und Marktprojekte nachgefragt und bewilligt (80 Prozent).
Mit 33 Prozent der bewilligten Gesuche stammen die meisten Projekte aus dem Bereich der Ingenieurwissenschaften. 28 Prozent sind dem Life Sciences, 23 Prozent dem Bereich Mikro- und Nanotechnologie zuzuordnen. Aus dem Bereich Enabling Sciences (IT und Dienste) stammen 16 Prozent der bewilligten Gesuche.
Hochschulen müssen miteinbezogen werden
KTI-Präsident Walter Steinlin: «Wichtig war, dass sie ein grosses Innovationspotenzial aufwiesen und und auch exportorientiert sind.» Zudem muss jedes der ausgewählten Projekte zusammen mit einer Hochschule realisiert werden können. Als Beispiel nennt Steinlin ein Hybridauto für die Abfallentsorgung. Dieses Projekt erhielt nun Fördergeld in der Höhe von rund 462‘000 Franken.
Auch die Firma Extramet aus Plaffeien FR ist an einem Projekt beteiligt. Das Unternehmen führt Exportrisiko-Checks für international tätige Schweizer KMU durch. «Dieses KTI-Projekt ist für uns sehr wichtig, da mit einem aktuellen Exportanteil von 75 Prozent und dem starken Schweizer Franken einem enormen Wettbewerbsdruck ausgesetzt sind», sagt CEO Hans-Jörg Mihm.
Medikamente, Güsel-Hybridauto, Beratung
Glück hatte auch ein Unternehmer, der ein Hybridauto für das Abfallwesen entwickelt und eine Biotechfirma aus Lausanne, die Mediamente gegen Gedächtnisstörungen auf den Markt bringen will.
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