«Wir greifen jeden an» Antifa droht Wirten wegen Rechtsextremen

LANGNAU BEI REIDEN LU - Das Schützenhaus in Langnau bei Reiden LU wurde heute Nacht mit Farbe verschandelt. Die linksradikale Antifa bestraft so den Betreiber, weil er eine Versammlung der Pnos billigte.

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Am letzten Samstag fand im Schützenhaus von Langnau bei Reiden LU der Parteitag der rechtsextremen Pnos statt (BLICK berichtete). Gefeiert wurde das 16-jährige Bestehen der Partei. Über 80 Personen aus der ganzen Schweiz waren dafür angereist, wie die Partei in ihrer Medienmitteilung schreibt.

Antifa greift durch: Drohung gegen Wirte wegen Rechtsextremen play
Beim Pnos-Treffen trat die deutsche Neonazi-Band «Wut aus Liebe» auf. Sängerin ist die NPD-Liedermacherin Karin Mundt. Screenshot youtube

Wegen dieser Feier bekam nun der Besitzer des Schützenhauses die Rache der linksradikalen Antifa zu spüren. Sie verschandelte über Nacht das Haus mit Farbe. Dies schreibt die Gruppierung in einer Medienmitteilung von heute Morgen.

Antifa will gegen alle Unterstützer vorgehen

Gleichzeitig kündigen die Linksradikalen weitere Vergeltungsaktionen an. Sie drohen allen Wirten für zukünftige Veranstaltungen: «Ob in Langnau oder Kaltbrunn oder sonstwo: Die Leute von der Pnos sind Nazis, ihr schieres Zusammenkommen ein Verbrechen, egal, ob sie freundlich auftreten und ein Abfall-Konzept haben. Und Nazis werden angegriffen. Genauso wie jene, die ihnen Raum zur Verfügung stellen. Darum, liebe Wirte und Fischervereine: Abklärungen machen lohnt sich!»

Die Betreiber des Schützenhauses hatten auf Anfrage von BLICK noch keine Kenntnis von dem Vorfall. Derzeit sind sie auf dem Weg dahin.

Bei der Kantonspolizei Luzern weiss man derweil noch nichts von dem Vorfall.

Publiziert am 17.11.2016 | Aktualisiert am 17.11.2016
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36 Kommentare
  • René  Gruber 18.11.2016
    Eines der grössten Güter unserer Gesellschaft ist die Meinungsfreiheit. Die Grenzen der Meinungsfreiheit werden in Gesetzen festgelegt.
    Es liegt nicht an den Antifanten irgendwelche Leute zu bestrafen für begangene Gesetzesverstösse, dies ist in gewissen Masse ein Form von Amtsanmassung. Die Täter merken nicht, dass sie sich genau der gleichn Mittel bedienen wie diejenigen welche sie anprangern!
    Extremismus ist unnötig, egal ob von links, rechts, oben oder unten.
  • Domenico  Gravino 18.11.2016
    Der Unterschied ist, das Linksradikale mehr Kosten und Chaos Generieren für uns alle, auch die Bevölkerung die rechts denkt hat ein Anrecht auf Versammlung und die hochgelobte propagierte Toleranz der Linken, die in der Regel nie Selbstkritisch sind!
  • Dani  Rosso 18.11.2016
    Wetten das in zwei Tagen nichts mehr darüber berichtet wird, obwohl öffentlicher Schaden... im Gegensatz zu den zwei Wochen Bericht wegen des ruhigen im geschlossen Kreis veranstalteten Festes in St. Gallen.
  • Walter  Krebs 17.11.2016
    Sowohl Links- wie auch Rechtsextremismus ist verwerflich. Die Linksradikalen muss man genau so behandeln, wie die Rechtsradikalen. Was bis jetzt nie der Fall war.
    Die Antifa-Reitschul-Chaoten haben in Bern 2016 /46 Polizisten verletzt, zum Teil sogar schwer, ohne Konsequenzen für die Chaoten. Ist es ein Zufall, dass die Polizei, unser Land, Riesenprobleme mit den Linksradikalen, aber selten solche mit den Rechtsextremen hat?
    W. Krebs, Bern
    • Kurt  Nussbaum aus Sipalay City
      18.11.2016
      Genau Herr Krebs, wie zu lesen ist (Bernerzeitung), haben diese tollen Chaoten nun auch noch den Schaustellern auf der Schützenmatte, zum wiederholten Mal, Ihre Anlagen beschädigt, so das diese z. T. den Platz verlassen haben und wahrscheinlich nicht mehr nach Bern kommen werden! Dies alles, ist aber nicht weiter der Rede wert, da ja die StimmbürgerInnen in Bern, diese netten Leute gern in Ihrer Stadt haben und deren Beschädigungen jeweils mit Freude bezahlen, toll, oder?
    • Christian  Lemp 18.11.2016
      Genau aus diesem Grund will ich nichts mehr mit der Stadt Bern zu tun haben, aber leider darf man als Steuerzahler im KT. Bern diese Chaoten noch mitfinanzieren.
  • Borrua  Sacha aus widnau
    17.11.2016
    Es zeigt sich nun wieder einmal mehr, wer die wirklichen Störefriden sind und eine öffentliche Bedrohung darstellen...bestimmt nicht die Pnos. Bei denen geht es anscheinend (nach Polizeiberichten zu folge) um einiges friedlicher zu und her als an so mancher Festveranstaltung, die sonst in der Schweiz stattfindet.