Winterthur muss warten Natalie Rickli will (noch) nicht Stadträtin werden

WINTERTHUR - Die Zürcher Nationalrätin kandidiert nicht für den Winterthurer Stadtrat. Längerfristig sei ein Exekutivamt aber denkbar, so Rickli.

Die zuständige Nationalratskommission ist mit dem Service-public-Bericht des Bundesrates nicht zufrieden. Kommissionspräsidentin Natalie Rickli (SVP/ZH) hat die Forderungen der Kommission präsentiert. (Archiv). play
Natalie Rickli verzichtet auf eine Kandidatur in Winterthur.  (Archiv)

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Ada Marra (SP) bleibt auf «Burka-Finderlohn» sitzen «Die dritte...
2 Senioren-Autofahrer sollen später zur Pflicht-Kontrolle Hausärzte für...
3 Armee-Chef Philippe Rebord (59) im Gespräch «Meinen Leuten muss ich...

Politik

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
10 shares
6 Kommentare
Fehler
Melden

Nun hat sie sich entschieden: SVP-Aushängeschild Natalie Rickli verzichtet auf eine Kandidatur für den Stadtrat ihrer Heimatgemeinde Winterthur. 

Sie habe immer noch Freude an ihrem politischen Mandat im Nationalrat, schreibt sie auf ihrer Facebook-Seite. «Ich wurde erst vor einem Jahr mit einem sehr guten Resultat wiedergewählt und fühle mich von den Wählerinnen und Wählern getragen. Ich trage auch ihnen gegenüber eine Verantwortung.»

Die aktuelle Legislatur dauert noch drei Jahre. Anschliessend ist ein Wechsel in ein Exekutivamt für die 39-Jährige durchaus wieder ein Thema. Sei es im Winterthurer Stadtrat oder gar als Regierungsrätin des Kanton Zürichs, erklärt die SVP-Parlamentarierin.  

«Ich bin bereit, künftig Verantwortung im Rahmen einer Exekutivbehörde wahrzunehmen», so Rickli.

Seit 2007 im Nationalrat

Rickli arbeitet bei der Werbevermarkterin Goldbach Gruppe. In der kantonalen Legislative sass sie vom Mai 2007 bis November 2007. Nationalrätin ist sie seit 2007. Sie ist Präsidentin der Aktion Medienfreiheit, einer bürgerlichen Lobbyorganisation für private Medien.

Im September 2012 hatte Rickli ein Burn-Out erlitten. Sie zog sich daraufhin vorübergehend aus der Politik zurück. Bereits für die Wahlen 2013 hatte Rickli einer Stadtratskandidatur in Winterthur eine Absage erteilt. Sie wurde bisher jeweils mit Glanzresultaten in den Nationalrat gewählt. (mas/SDA)

Publiziert am 15.10.2016 | Aktualisiert am 18.10.2016
teilen
teilen
10 shares
6 Kommentare
Fehler
Melden

TOP-VIDEOS

6 Kommentare
  • Regula  Rütli aus Luzern
    16.10.2016
    Da können die Winterthurer aber froh sein, bleibt ihnen mit der Rickli einiges erspart! Diese sogenannte Dame ist nämlich nur in einer Sache gut und zwar in Selbstdarstellung! Politische Erfolge hat sie dagegen keinen einzigen vorzuweisen. Auf so jemanden wird man in Winterthur gerade gewartet haben!
  • Silvio  Valentino aus Winterthur
    15.10.2016
    Die Wahrheit ist: sie hätte in Winterthur keine Chance, sie weiss das, und sie weiss auch warum. Ohne Strippenzieher im Hintergrubd ist sie hilflos wie ein Käfer auf dem Rücken. In einem Exekutivamt kann man nicht einfach ein Burnout nehmen, wenn es eng wird, und dann wieder auftauchen, wenn es nicht mehr so stark windet. Und für eine lebenslange Rente gibt es Mindestanforderungen, die mit dem Alter zusammenhängen. Ein Scheitern liegt da erst ab 55 drin, gell Natalie?
  • tom  tomason 15.10.2016
    @Morgan Schwab aus Bülach: Die schwachen Leistungen von Natalie Rickli werden Ja von Polit-Grössen wie Girod, Glättli, Wermuth , Galladé oder Rytz mehr als Wett gemacht.
    Ironie aus
  • Hans  Frühling , via Facebook 15.10.2016
    Beliebteste Zürcherin des Jahres? Da sieht man herzig offen gelegt die Geschmacksverirrungen der Zürcher und Zürcherinnen....
  • Morgan  Schwab aus Bülach
    15.10.2016
    Bitte nicht.. Die Rickli sollte lieber nicht in die Politik gehen. Sie hat schon gezeigt, dass sie es nicht kann.. wie so viele SVPler auch.. Sie sollte uns Stimmbürger in Ruhe lassen, wir brauchen nämlich nicht noch eine Geldverschwenderin.
    • Christine  Sprenger aus Winterthur
      15.10.2016
      Wenn wir schon beim Geldverschwenden sind, da haben wir mit unserem grünen Stadtrat Gfeller schon mehrfach unerfreuliche Erfahrungen gemacht. Der Steuerzahler berappte bereits Millionen für die konkurs gegangene grüne Vision Biorender. Ebenso finden die Grünen die kreative Buchhaltung bei einem weiteren grünen Projekt, der praktisch pleiten Wärme AG Frauenfeld überhaupt nicht schlimm und jammern, dass ihr Stadtrat nun zurücktreten musste. Im Ausgeben von fremden Steuergeld sind sie Spitze.