Wieder mal eine Tessinerin! Marina Carobbio wird höchste Schweizerin 2019

BERN - Die SP-Fraktion setzt auf Nationalrätin Marina Carobbio Guscetti als Präsidentin der Grossen Kammer im Wahljahr 2019. Sie setzte sich gegen Chantal Galladé und Edith Graf-Litscher durch.

Blumen für die Siegerin: Marina Carobbio Guscetti heute nach der Wahl. play
Blumen für die Siegerin: Marina Carobbio Guscetti heute nach der Wahl. BLICK

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Wenn in der SP-Fraktion Kampfwahlen anstehen, passiert meist etwas Überraschendes – zumindest für Aussenstehende. Das zeigte der Triumph von Andy Tschümperlin über Jacqueline Fehr (Fraktionspräsidium) oder die Wahl des Romands Roger Nordmann zu dessen Nachfolger.

Heute bestimmte die 55-köpfige Gruppe Marina Carobbio Guscetti (50) als Kandidatin für die übernächste Woche anstehende Wahl zur 2. Vizepräsidentin des Nationalrats. Damit wird sie im Normalfall im Wahljahr 2019 Nationalratspräsidentin und damit höchste Schweizerin.

Carobbio setzte sich überraschend gegen die wesentlich prominentere Chantal Galladé durch. Manche Sozialdemokraten hatten darauf gehofft, dass die charismatische Nationalrätin aus Winterthur die Plattform nutzen kann, um einige zusätzliche Stimmen für die Partei zu erringen. Hinzu kommt: Mit Carobbios Wahl sind im Wahljahr Partei-, Fraktions- und Nationalratspräsidium in lateinischer Hand. Das gefällt in der Fraktion nicht allen.

Bevor Carobbio zum Zug kommt, wird SVP-Mann Jürg Stahl in 10 Tagen zum neuen Nationalratspräsident gewählt. Er folgt auf Christa Markwalder (FDP). Im Jahr 2018 dürfte CVP-Nationalrat Dominique de Buman werden.

Publiziert am 18.11.2016 | Aktualisiert am 14.12.2016
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  • Roman  Bachmair aus Naters
    19.11.2016
    "Im Normalfall"..., also sollte sie vorgängig nicht geheime Daten an das Ausland, wie Kasachstan, liefern. Genauer, wie jene Madame, welche das tat und trotzdem auf den "Thron" gesetzt wurde.

    Und darum war für mich die Markwalder nie die höchste Schweizerin! Wer dieses höchste Amt ausübt muss ein Vorbild für uns Schweizer sein, ohne Fehl und Tadel! Das war dieses Jahr gewiss nicht der Fall.

    Es ist schade, dass die Anstands- und Morallosigkeit im Bundeshaus zur Tradition geworden ist.
  • Heinrich  Zimmermann aus Fulenbach
    18.11.2016
    Das einzige und was mich erlöst ist das Christa Markwalder abgelöst wird.
  • Peter  Stalder aus Burgdorf
    18.11.2016
    Gratulation ins Tessin das erspart uns von vielem was wir das ganze 2019 hätten sehen und anhören müssen.