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Fairness auf dem Rasen und hinter den Kulissen ist wichtig. (Keystone)
BERN/MAGGLINGEN - Spielmanipulation, Korruption, Doping und Gewalt prägen zunehmend die Welt des Sport. Am heutigen Magglinger-Tag diskutieren Experten, wie kriminellen Machenschaften im Sport ein Riegel geschoben werden kann.
Matthias Remund, der Direktor des Bundesamtes für Sport (Baspo) warnt: «Betrügereien wie Spielabsprachen gefährden den Sport.» Nicht nur im Ausland, auch in der Schweiz gebe es diese Probleme.
Betrügereien statt Fairness
Der Sport gewann in den letzten Jahren gesellschaftlich und ökonomisch stark an Bedeutung. «Das ist angesichts der positiven Wirkung des Sports erfreulich. Doch es gibt auch die Kehrseite des Erfolgs: Korruption, Spielmanipulation, Doping und Gewalt prägen die öffentliche Diskussion, bedrohen die Grundwerte des Sports, sie gefährden den Sport sogar existenziell.» Dies schreibt das Bundesamt für Sport in seiner Mitteilung.
Baspo-Direktor Remund: «Die Situation ist so alarmierend, dass der Sport das Problem nicht mehr selber lösen kann. Jetzt muss der Staat eingreifen.»
Darum diskutieren heute Experten wie Strafrechtsprofessor Mark Pieth. IOC-Mitglied Denis Oswald oder auch Bundesrat und Sportminister Ueli Maurer mit internationalen Fachleuten in Magglingen darüber. Ziel wäre es, mögliche Gegenmassnahmen zu erörtern.
Schweiz erarbeitet Resolution
Korruption und vor allem die illegalen Wetten, die zu Spielabsprachen führen, sind weltweit grassierende Phänomene, die in internationaler Kooperation sowohl der Sportverbände wie der Staaten bekämpft werden müssen. Aus diesem Grund wird die Schweiz 2014 zu einem Gipfel der Sportminister in Magglingen einladen und eine Resolution gegen Wettmanipulation lancieren.
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