Wer ist denn dieses Meitli? Fascht e Familie im Nationalrat

BERN - Trotz trockener Debatte: Heute brachte die kleine Zoe (3) etwas Farbe und ihre Rössli ins Bundeshaus.

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Während der Nationalrat heute über die Unternehmenssteuerreform III debattiert, ereignen sich in den Reihen der SVP herzige Szenen: Auf dem Schoss von SVP-Frau Andrea Geissbühler sitzt plötzlich ein Mädchen, das mit Pferdefiguren spielt. Sitznachbar und Fast-Bundesrat Thomas Aeschi tut vergnügt mit. Hansjörg Walter schaut auf der einen Seite mit grossväterlich-mildem Blick zu, Magdalena Martullo-Blocher wirkt nebenan wie die nette Gotte.

«Zoe war viel ruhiger als die meisten Parlamentarier»

«Das ist meine dreijährige Tochter Zoe», klärt Nationalrätin Andrea Geissbühler (BE) auf. Zoe habe schon länger darauf gedrängt, dass sie wieder mal ins Bundeshaus mitkommen dürfe. Heute Morgen habe es nun gepasst, so Geissbühler. «Der Besuch im Parlament verlief absolut problemlos. Zoe war sehr ruhig im Saal. Jedenfalls viel ruhiger als die meisten Parlamentarier (lacht).»

Und wie gefiel es Zoe im Bundeshaus? «Die grossen Fenster, die zwei Bären-Skulpturen und die drei Eidgenossen in der Eingangshalle – das ist alles immer wieder sehr faszinierend für Zoe», erzählt Geissbühler. Früher sei Zoe aber ganz hemmungslos auf jeden Politiker in der Wandelhalle zugegangen. «Heute reagiert sie etwas schüchterner. Sie ist jetzt eher in einem Alter, in dem sich Kinder etwas zurückziehen.»

Publiziert am 17.03.2016 | Aktualisiert am 01.04.2016
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18 Kommentare
  • Franz  Méllet , via Facebook 18.03.2016
    Hoffe dass Frau Geissbühler mit ihrem härzige Meitli liebevoller umgeht, als früher als Kantonspolizistin mit den Autofahrern!
  • eva  sommerhalder 17.03.2016
    früh übt sich wer ein meister oder meisterin werden will!
  • Bernhard  Zueger , via Facebook 17.03.2016
    Solange das Kind nicht Sitzungsgeld kassiert, ist das doch in Ordnung. Allerdings darf man sich fragen, ob die Arbeit im Parlament so streng ist, dass man nebenbei noch Kinder hüten kann. Aber da es eine Ausnahme ist und vermutlich nicht viele Stunden gedauert hat...
  • Irmtruaut  Kaiser 17.03.2016
    Ich kann nicht verstehen, warum sich darüber wieder Leute aufregen müssen. Ich fand es immer toll, mein Papi bei der Arbeit zu begleiten. Ist doch schön, wenn Zoe morgen im Kindergarten über das Erlebte erzählen kann. Wir haben weissgott wichtigere Themen, als dieses. Also von mir gibt es einen Daumen hoch.
  • Herbert  Widmer aus Sagogn
    17.03.2016
    Und dann wundern sich genau solche Eltern, dass die Kinder im Kindergarten und in der Schule nicht integrierbar sind, da sie ja zu höherem berufen sind. Völlig daneben, das Spiegelbild unserer verdummenden Kind im Mittelpunkt Kultur.