Wegen Landolts Hakenkreuz-Tweet Bussat tritt aus BDP aus!

Einen Tag nach dem umstrittenen Tweet des BDP-Präsidenten Martin Landolt vom Montag folgt die Quittung aus der Westschweiz: Die Gründerin der Organisation Marche Blanche, Christine Bussat, tritt aus der Partei aus.

«Ein Fehler!»: Christine Bussat. play

«Ein Fehler!»: Christine Bussat.

Keystone

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Landolt hatte am Montag auf Twitter mit dem Bild eines Posters für ein Nein zur Durchsetzungsinitiative geworben und dabei auf Nazi-Deutschland und die Apartheid in Südafrika verwiesen. Die Reaktionen fielen heftig aus.

Auch Christine Bussat goutierte diese Botschaft nicht. «Das war der Tropfen, der das Fass zum überlaufen gebracht hat», sagte Bussat am Dienstag der Nachrichtenagentur sda. Sie bestätigte damit einen Bericht des Westschweizer Radios- und Fernsehens (RTS).

Bussat tritt per sofort aus der BDP aus. «Dieses Plakat zeugt von schlechtem Geschmack und ist einfach dumm», hielt sie fest. Landolt habe einen abgrundtiefen Hass gegen die SVP, es handle sich um einen Kampf gegen eine Partei und nicht für eine Sache.

Sie begründet den Austritt auch mit Meinungsverschiedenheiten, gerade bei der Durchsetzungsinitiative, welche sie gegen die Parole der BDP unterstützt. Einer anderen Partei will sich Bussat nicht anschliessen, sondern sich auf Volksinitiativen konzentrieren.

Bussat galt noch vor den eidgenössischen Wahlen am 18. Oktober als Hoffnungsträgerin der BDP in der Westschweiz. Die populäre Gründerin von Marche blanche konnte mit der Pädophilen-Initiative (2014) und der Vorlage zur Unverjährbarkeit pornographischer Straftaten mit Kindern (2008) bereits nationale Abstimmungserfolge feiern.

Deshalb wurde ihr zugetraut, für die BDP den ersten Nationalratssitz in der Romandie zu holen. Bei den Nationalratswahlen in der Waadt konnte sie die Erwartungen aber nicht erfüllen. (SDA)

Publiziert am 16.02.2016 | Aktualisiert am 16.02.2016
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54 Kommentare
  • marcello  klause aus schmitten
    17.02.2016
    In Talkshows beim linken SRF wird die BDP wieder aufgetakelt. Er erhält seinen Lohn weiterhin , unterstützt vom BR und ab in die nächste doofe SRF-Arena. Sein Gehalt wird verdoppelt indem er für 10 Jahre schweigt.
  • Flavio  Fanconi aus Thun
    17.02.2016
    Tja, eigentlich macht mir die SVP nicht Angst. Eigentlich macht mir Angst, dass ich schon ein Nazi bin, wenn ich Ausländische Vergewaltiger und Mörder ausschaffen möchte. Wir reden hier ja nicht über Ausländer, sondern über kriminelle! Aber ja, in der Schweiz haben die mehr Recht als ein Schweizer!
  • Peter  Kay aus Niedergösgen
    17.02.2016
    Respekt für Frau Bussat! Bei Landolt scheint der Hass auf die SVP den Verstand völlig vernebelt zu haben.
  • Ronny  Bär 17.02.2016
    Warum solche dumme Menschen wie Landolt keine Strafanzeige bekommt ist mehr als fragwürdig ! Immer mehr wissen wohl gar nicht mehr was Natzis sind ! Wenn sich jemand erlaubt was gegen Ausländische Verbrecher Unruhestifter zu äußern ist er ein Natzi ⁉️Gehts noch , Meinungsfreiheit gilt nur für Rote & Grüne der Rest muss sich anpassen sonst ist man Braun !
  • Sascha  Klanke aus Pr. Oldendorf
    17.02.2016
    Nunja, wer sich Schaum vor dem Mund abwischt und sich mit der Entwicklungsgeschichte des Nationalsozialismus beschäftigt hat, dem können die phänomenologischen Parallelen der undifferenzierten Propaganda kaum entgehen. Des einen Juden sind des anderen Ausländer. Das ist keine Gleichsetzung, aber zeigt berechtigt auf, welche gesellschaftlichen Mechanismen bedient werden sollen.
    • John  Livers aus St.Gallen
      17.02.2016
      Sascha Klanke
      Scheinbar haben sie sich nicht mit der Gesichte des Nationalsozialismus beschäftigt. Denn wenn, wäre ihnen der Unterschied zwischen Gaskammer unschuldigen Juden und der Ausschaffung von Verbrechern bekannt. Mit ihrem Beitrag beleideigen sie die Millionen Opfer Nationalsozialistischer Politik auf das gröbste, nur schon damit dass sie sie mit Verbrechern gleichsetzten.
    • Roman  Loser aus Embrach
      17.02.2016
      Einfach obermies und hirnrissig kriminelle Ausländer und Juden unter den selben Nenner zu bringen! Da wäre mal berechtigt den Rassismusartikel zur Anwendung zu bringen
    • Silvio  Valentino aus Winterthur
      17.02.2016
      Sascha, Sie müssen Geduld haben. Woher soll denn "John Livers" die Fähigkeit zur Differenzierung hernehmen? Ihm, der sich angeblich mit der "Gesichte" ? des Nationalsozialismus beschäftigt hat, ist wohl entgangen, wie die NSDAP von Anfang an systematisch die Juden als "Volksschädlinge" aufgebaut haben, indem sie ihnen Schmarotzertum, Arroganz, Faulheit, Gier, sexuelle Zügellosigkeit - na, klingelts Livers? - usw. unterstellten, bis das doitsche Volk fand, "die müssen weg"! Und weg waren sie!
    • Hugo  Ehrismann 17.02.2016
      Aber sonst sind sie noch gesund im Kopf ? Ich wage das zu bezweifeln . Nicht wir Schweizer haben die Juden umgebracht - denken sie mal daran wer das getan hat .