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Geht in die Geschichte der SVP ein: Schäfchen-Plakat. (Reuters)
Die SVP frohlockt: Nach eigenen Angaben hat die Partei gegen 200000 Unterschriften für ihre Ausschaffungsinitiative gesammelt. Damit ist das Volksbegehren für die Ausschaffung krimineller Ausländer bereits nach drei Monaten mit dem Doppelten der erforderlichen Unterschriftenzahl zustande gekommen.
Für die Führungsriege der Partei ist der Grund klar: Das Plakat mit den weissen und dem schwarzen Schaf ist ein Schlager. Es werde in die Geschichte der SVP als eines der erfolgreichsten Plakate eingehen, sagte SVP-Nationalrat Toni Brunner. Dass «ein paar notorische SVP-Hasser und dienstblinde Kämpfer gegen den Rassismus» das Plakat hätten missverstehen wollen, sei zu erwarten gewesen.
Das Volk hingegen habe hervorragend reagiert. Nach Kritik gegen die Kampagne – etwa vom UN-Rassismusbeauftragen Doudou Diene oder von Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey – sei die Zahl der Unterschriften jeweils massiv angestiegen.
Die Kampagne hat sich auch sonst ausgezahlt: Die SVP habe in der Zeit der Unterschriftensammlung auch 2000 neue Mitglieder gewonnen und eine halbe Million Franken Spenden erhalten, verkündetet Partei-Boss Ueli Maurer.
Laut der SVP wurden rund 90000 Unterschriften allein dank dem Versand des Unterschriftenbogens am Nationalfeiertag in alle Haushaltungen gesammelt.
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Frohlockten heute in Bern: SVP-Boss Ueli Maurer (l.) und Wahlkampfleiter Toni Brunner. (Reuters)