«Einige finden mich gut, andere bekommen Brechreiz!»

  • Publiziert: 22.11.2007, Aktualisiert: 02.01.2012

ZÜRICH – Erste Runde im Blick.ch-Chat-Duell! Heute stellte sich SVP-Präsi Ueli Maurer den Fragen unserer Leser. Lesen Sie das Chat-Protokoll!

Ueli Maurer: Guten Tag, liebe Blick.ch-User. Ich freue mich auf Ihre Fragen, Achtung fertig los!

Cadisch Franz, Chur: Darf man als Politiker sagen, was man denkt oder muss man das sagen, was andere einem sagen (Geldgeber, Partei...)?
Ueli Maurer: Man MUSS sagen was man denkt!

Lanfranco Nardone in Spreitenbach: Sie wirken immer so gelassen, ist das so oder spielen Sie den Wählern etwas vor?
Ueli Maurer: Nein, ich bin gelassen. Weshalb soll ich mich aufregen?

Christen Alfred Basel: Angenommen Sie sind Ständerat, was und wie werden Sie lancieren und oder verändern ?
Ueli Maurer: Ich würde dafür sorgen, dass die Diskussionen grundsätzlicher und damit auch politischer würden

K. Kistler Schlüsselstr. 10 8645 Jona: Eine Frage die mich brennend interssiert ist: Warum lässt die SVP keine Parallel-Importe zu?
Ueli Maurer: Es geht um den Schutz des geistigen Eigentums. Wer würde noch in die Forschung investieren, wenn am nächsten Tag alles nachgemacht werden kann?

Meier, Rudi, Zürich: Wie stehen Sie bzw. die SVP gegenüber einem Freihandelsabkommen mit der EU? Entscheidet die SVP hier wirtschaftsliberal oder protektionistisch?
Ueli Maurer: Ich bin dagegen, alle Branchen haben irgendwo einen Schutz, z.B. das Bankgeheimnis. Warum die Bauern völlig in den Freihandel?

Schmid Hans-Jörg, Au ZH: Herr Maurer, hallo! Was meinen Sie, wie loyal wird sich die FDP bei den Wahlen Ihnen gegenüber verhalten?
Ueli Maurer: Die Hoffung stirbt zuletzt.

Hans-Peter Meier, Zürich: Frau Diener und Sie betonen stets, dass beide für alle Gruppen des ganzen Kt. Zürich da sind. Ueber 100000 Personen unterstützen die «Plafonierungs-Initianten» des Flughafens. Warum hütet ihr euch, ein gutes Ohr für diese Leute zu zeigen?
Ueli Maurer: Als Ständerat soll man ja bekanntlich Regierung und Kantonsrat vertreten. Das mache ich – im Gegensatz zu Frau Diener und bin gegen die Plafonierung.

Campigotto, Marco Olten: Wie sehen ihre Umweltpläne für die Zukunft aus?
Ueli Maurer: CO2-frei Energien, d.h. bessere Nutzung Wasserkraft, Erneuerung Kernenergie, Energie sparen bei Heizung und Verkehr, neue erneuerbare Energien

Sandro von Grünigen: Hallo Herr Maurer, ist die Hanfplantage nun aus Ihrem Garten verschwunden?
Ueli Maurer: Drei Pflanzen aus dem Jahr 2005 sind weg

Claudio Keller, Bülach: Guten Tag Herr Maurer. Freuen Sie sich auf die EM? Wie wird unsere Nati abschneiden?
Ueli Maurer: Ja, irrealistischer Weise hoffe ich, dass sie die Gruppenspiele überstehen.

Jensen, Manuel, Flüh: Herr Maurer, wo sehen Sie die grösste Gefahr im Kampf um den letzten Sitz?
Ueli Maurer: Mangelnde Unterstützung durch die FDP.

Claudio Keller, Bülach: Guten Tag Herr Maurer. Köbi Kuhn muss sich entscheiden wer das Tor an der EM hüten soll. Benaglio, Zubenbühler oder Coltori. Wem würden Sie die Chance geben?
Ueli Maurer: Im Moment Zuberbühler, Erfahrung ....

Katja, Mägenwil: Hr. Maurer, nur eine kleine Anmerkung zum Schafplakat. Ich fand die ganze Aufregung im In- und Ausland lächerlich. Die SVP hätte folgendes Argument brauchen können: Das schwarze Schaf hat blaue Augen! So ist es wohl offensichtlich, dass es sich um das Sprichwort handelt und nicht um die Hautfarbe! Ich wünsch Ihnen für die Wahl als Ständerat alles Gute!
Ueli Maurer: Danke. Wenn einfache Redewendungen zum Politikum werden, hätte man uns wohl auch daraus einen Strick gedreht.

Markus Salzmann, Schlieren ZH: Wieso fehlt auf den Werbeplakaten plötzlich das SVP-Logo?
Ueli Maurer: Es steht ein überparteiliches Komitee hinter meiner Kandidatur. Wie schon bei den Regierungsratswahlen und im ersten Wahlgang: Zürich gewinnt.

beat sigrist Zürich: Warum greifen Sie andere Politiker immer unter der Gürtellinie an – auch hier schon wieder mit Frau Diener – haben Sie einen Komplex dass andere besser und ehrlicher als Sie sein könnten ?
Ueli Maurer: Beispiele bitte

Wallisergrind, Susten: Ich bin zwar optimistisch, aber wie sähen ihre Zukunftspläne bei einer Nichtwahl aus?
Ueli Maurer: Ändert eigentlich nichts, ich setze immer zu mehr als 50 % auf Beruf.

Weber Alexandra, Zug: Was ist Ihr Vorschlag für die Schweizer, die unter der Armutsgrenze oder unter dem Existenzminimum leben? Danke & alles Gute, Sie schaffen es!
Ueli Maurer: Dafür haben wir ein gutes Fürsorgegesetz.

Boukhaoua, Salah Uster: Geehrter Herr Maurer, auf die Frage warum Sie die junge Generation wählen sollte, antworteten Sie, dass sie ja noch jung seien. Mit 57 ist das zwar Ansichtssache, aber warum genau sollte Sie die junge Generation von Zürich die grossteils mit verschiedenen Kulturen in Berührung gekommen ist sie, und damit die SVP wählen?
Ueli Maurer: Jung bin ich nicht, habe aber auch täglich Kontakt mit Leuten aus anderen Kulturen. Die SVP hat die meisten Jungwähler, weil offenbar unser Programm anspricht.

Thomas Haller,Rastatt: Wo sehen Sie Ihre Schwerpunkte für den Kanton Zürich, z.B. beim Landeanflug?
Ueli Maurer: Prioritär aus Norden (Deutschland), aber wir werden wohl mit einer Verteilung leben müssen. Das scheint als gerecht empfunden zu werden.

Sandro Lütolf: Herr Maurer, möchten Sie eines Tages Bundesrat werden?
Ueli Maurer: Nein, nie.

Marco Birrer, Baar: Guten Tag Herr Maurer. In der «Rundschau» hat man gesehen wie Sie sich mit iranischen Staatsbürgern unterhalten haben, welche unser Land verlassen müssen. Sie haben ihnen gesagt, dass Sie sich in 2 Wochen wieder melden. Was können Sie für diese Leute tun?
Ueli Maurer: Ich habe für nächsten Freitag einen Termin abgemacht. Ich werde mir zuerst einmal ein Bild der Situation machen und bin darauf gespannt.

Fabio Kern, Emmenbrücke: Wie stehen Sie persönlich zum Bau eines neuen AKWs?
Ueli Maurer: Ich bin dafür.

Pascal Waser, Baar: Herr Maurer, was machen Sie eigentlich, wenn Sie mal Freizeit haben?
Ueli Maurer: Velofahren, Wandern, lesen

beat sigrist Zürich: Wegen den Hanfpflanzen in IHREM Garten ob eine oder drei – wer hat die gepflanzt ?
Ueli Maurer: Ein Kollege unseres Sohnes

Scheidegger, Ulrich, Rüegsauschachen: Als Emmentaler mit Bodenhaftung, frage ich mich, ob Sie dem richtigen Meister dienen?
Ueli Maurer: Ich diene dem Volk

Portmann Enrico Bern: Hallo – gehen Sie am Sonntag in die Kirche? Haben sie Gottvertrauen?
Ueli Maurer: Kirche wenig, Gottvertrauen ja.

Lars Holderegger Gais: Wie sind sie zur dieser Kampagne mit Zottel gekommen?
Ueli Maurer: Das ist heute ein Element fast jeder Werbung und sprach neue Wähler gut an

Buchmann, Peter, Zürich: Mich ärgert es, dass Sie als Vertreter einer Industrie, die seit Jahrzehnten von Milliarden-Subventionen lebt, sich nun als Wirtschafts-Vertreter aufspielen.
Ueli Maurer: der multifunktionale Auftrag der Landwirtschaft ist in Art. 104 der Bundesverfassung von 86 % der Bevölkerung so genehmigt worden.

Werner Meier, Zug: Sie sind kompetent, liberal, und erfolgreich. Sind sie auch «grün» bzw. liegt ihnen der Erhalt der Natur am Herzen oder bevorzugen sie einseitig die Infrastruktur und den Strassenbau?
Ueli Maurer: Ich habe Verständnis für grüne Anliegen, aber ich unterscheide mich von den Grünen, dass ich nicht links bin. Umweltgerecht schliesst den Strassenbau nicht aus, im Gegenteil

Housi Zimmerli, usserhaub Stadt Bärn: Guten Tag Herr Maurer. Wie stehen Sie persönlich zu den Vorfällen von Dignitas? Sollte man eine aktive Hilfe zur Sterbebegleitung nicht noch schärfer im Gesetzt verankern? Freundliche Grüsse
Ueli Maurer: Es ist eine Grundsatzfrage, ob der Staat beim Tod etwas regeln soll.

Max Fischer Bern: Hallo Herr Maurer! Sind Sie manchmal auch selbstkritisch? Was haben Sie in den letzten Jahren falsch gemacht und würden Sie heute anders tun? Freundliche Grüsse
Ueli Maurer: Ich bin mein grösster Kritiker. Ich habe vieles falsch gemacht, zum Glück auch vieles richtig.

R. Lehmann, Chur: Wann schreiben Sie ein Buch über Ihre Erfahrungen in der Politik und als Parteipräsident? Wie würde der Titel des Buches lauten?
Ueli Maurer: Mache ich nicht, das sollen Selbstverliebte tun.

Simone Brack, Winterthur: Ist es Ihr Ziel, Frauen wieder hinter den Herd zu bringen?
Ueli Maurer: Nein, aber Eltern haben eine Verantwortung für ihre Kinder, die sie nicht dem Staat delegieren können.

Balzli Patrick Düdingen: Sind Sie zufrieden mit Ihrer Arbeit?
Ueli Maurer: Meistens.

Fabio Kern, Emmenbrücke: Wie stellen Sie sich zur momentanen Familienpolitik im Bezug auf die Steuern?
Ueli Maurer: Entlastung durch Abzug Betreuungskosten und Abzug für Eltern, die auf ein Einkommen verzichten, um den Kindern selbst zu schauen.

Markus Salzmann, Schlieren ZH: Als Bauernvertreter und -sekretär vermisse ich bei Ihnen das «ökologische Denken». In allen Vorstössen zu Klimarappen, Ökoausgleich usw. gehörten Sie zu den Nein-Sagern. Soll sich das jetzt ändern? Es soll doch auch Bauern geben, die zur Umwelt Sorge tragen; Bio-Bauern zum Beispiel.
Ueli Maurer: Alle Bauern tragen Sorge zur Umwelt. Messen Sie Vorstösse an der Effizienz, nicht am Medienecho.

Baumgartner Marcel, St.Gallen: Blicken Sie am Sonntag mit einem Auge auch nach St.Gallen? Welche Chancen geben Sie Toni Brunner bei den Ständeratswahlen?
Ueli Maurer: Klar. Chancen liegen wie bei mir bei 50%

Didi Nic, Basel: Herr Maurer, warum hat die SVP kein gutes Verhältnis mit der SD? Wäre doch mal was, wenn man sich freundlicher begegnen würde. Viel Glück für Ihre Wahlen!
Ueli Maurer: Freundlich sind wir schon, aber politisch sind wir nicht deckungsgleich.

Beat Sigrist, Zürich: Warum beantworten Sie meine Frage betreffend gleiche Rechte für Schwule nicht? Haben Sie Angst bei einer ehrlichen Antwort viele Wählerstimmen zu verlieren?
Ueli Maurer: Sehe sie erst jetzt. Ich bin gegen gleiche Rechte

Schönberger Daniel Luzern: Guten Tag Herr Maurer, sagen Sie, braucht die Schweiz noch bewachte Grenzeübergänge? Die meisten sind ja sowieso nicht mehr besetzt.
Ueli Maurer: mit dem Beitritt zu Schengen geben wir das leider ganz auf. Ich war dagegen.

Marcel Reithinger, Zürich: Herr Maurer wie ist Ihre Meinung im Baustreit der Baumeister und der Gewerkschaften?: Wie stehen Sie zum Baustreit der Baumeister und der Gewerkschaften?
Ueli Maurer: Ich finde der Baumeisterverein macht es gut, dass er nicht einfach überall nachgibt.

Simone Brack, Winterthur: Wie würden Sie alleinerziehende Mütter unterstützen, oder Familien, die nicht mit einem Lohn auskommen?
Ueli Maurer: Wir haben dafür die Möglichkeit von Fürsorgeleistungen.

Barbara Stein, Zürich: Kann man für die SVP stimmen und einen schwarzen Freund haben?
Ueli Maurer: Klar, auch wir haben Schwarze in der Partei und meine Frau ist im übrigen in Ghana geboren und aufgewachsen. Wir selbst haben diese Kontakte noch.

beat sigrist Zürich: Warum lassen Sie in einer politischen Diskussion andere Teilnehmer nie ausreden?
Ueli Maurer: Sie hören nicht gut zu. Ich werde doch dauernd unterbrochen.

Imboden Erich, 9403 Goldach. Als St.-Galler hat Toni meine Stimme und Sie werden hoffentlich von den Zürchern auch gewählt. Wenn Sie in Bern sind, vergessen Sie bitte uns Schützen nicht, denn wir sind zurzeit die Zielscheibe linker und grüner Armeegegner: Herr Maurer, wenn Sie und Toni im Stöckli Einzug halten, vergessen Sie bitte auch uns Schützen nicht. Wir werden aus dem Armeegegner-Lager zunehmend attackiert.
Ueli Maurer: Klar. Sie Schützen habe meine volle Unterstützung. Da wehre ich mich klar – obwohl ich selbst nicht treffe

Neurauter, Holger, Zürich: Als Unternehmen im IT Bereich haben wir grösste Probleme, qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Deshalb lagerten wir die Entwicklungsarbeit und somit die Wertschöpfung nach Rumänien aus. Warum oder wann setzen auch Sie sich für die Freizügigkeit ein? Wir brauchen sie dringend.
Ueli Maurer: Wir brauchen ein qualifizierte Einwanderung. Ich hoffe, dass Sie diese Spezialisten tatsächlich dort finden. Wir haben uns leider die Arbeitsmärkte gegenüber Indien, China, USA etwas verbaut.

Peter Keller, Wil: Und wen sähen Sie am liebsten als Ihren Nachfolger als SVP-Präsident? Könnte es Toni Brunner sein, wenn er im Kanton St. Gallen in den Ständerat gewählt würde?: Nochmals: Wen wünschen Sie sich als Ihren Nachfolger als SVP-Präsident, sollten Sie in den Ständerat gewählt werden? Könnte Toni Brunner dies übernehmen auch wenn er in St. Gallen zum Ständerat gewählt werden würde?
Ueli Maurer: Dann will er nicht! Aber wir haben eine Reihe geeigneter Leute.

Helmut Bader, Fulenbach: Warum gewinnt die SVP auch die Wahlen 2011?
Ueli Maurer: Weil wir eine verlässliche, verständliche Politik machen.

Peter Zulauf Zürich: Was unternehmen Sie für Arbeitslose über 50?
Ueli Maurer: Die Wirtschaft muss so gut laufen, dass diese Leute beschäftigt werden. Umgekehrt sind zusätzliche Ausbildungen nötig. Ferner Entlastungen bei BVG usw.

Schwab, Thomas, Zürich: Wie stehen Sie zum bilateralen Weg? Bitte kein wenn und aber, sondern klare Aussagen. Z.B. in Sachen Referendum gegen Anteil CH an Ausdehnung Rumänien/Bulgarien
Ueli Maurer: einzige Möglichkeit für die Schweiz. Personenfreizügigkeit: Wir kennen noch keine Kontingente, Übergangsfristen usw. Es wird ja erst verhandelt und ich lese zuerst bevor ich hinaus posaune wie andere.

Schwarzer, Dominik, Dübendorf: Ich wollte mich nochmals genauer informieren, weshalb wir in der Drogenpolitik noch immer keine Lösungen gefunden haben. Warum nimmt sich die Schweiz kein Beispiel an Holland? Ein weiterer Aspekt ist, weshalb Alkohol legal ist – und Cannabis nicht. Dies ist unverhältnismässig – und das wissen auch Sie.
Ueli Maurer: Auch Hasch schadet der Gesundheit, weshalb wollen sie der Bevölkerung schaden?

Baumgartner Marcel, St.Gallen: Sie hätten doch eigentlich auf dem politischen Höhepunkt aussteigen und das Leben geniessen können. Keine Lust auf ruhigere Zeiten?
Ueli Maurer: Nein, ich kann nicht gut ruhig sitzen, irgendetwas muss da schon noch laufen.

Simone Brack, Winterthur: Warum möchten Sie alleinerziehende Mütter zu Sozialhilfeempfängern machen, statt flächendeckende Betreuungssysteme aufzubauen, die es auch Frauen ermöglichen würden, gleichzeitig Mutter zu sein und voll im Berufsleben zu stehen?
Ueli Maurer: Fürsorge ist keine Schande. Der Staat ist keine Vollkaskoversicherung. Wer Kinder hat, wie auch immer, hat die Verantwortung dafür auch zu übernehmen.

Schönberger Daniel Luzern: Jetzt ganz ehrlich bitte: Wenn die Mehrwertseuer in der Schweiz auf 19 % steigt, wären Sie dann auch für einen EU-Beitritt? Denn wir sind ja schon fast dabei.
Ueli Maurer: Nein auf keinen Fall. Es geht ja nicht nur um Steuern, sondern um unser freiheitliches. demokratisches Land. Da bin ich nicht bereit, dies einem Moloch zu opfern.

Marco Zuccoli: Hallo Herr Maurer. Wie schätzen Sie die Medienauftritte von Verena Diener ein? Für mich ist sie wehrlos, weil sie mehr auf Gegnern rumhackt, als ihre eigenen Parolen zu «verkaufen».
Ueli Maurer: Jeder hat seinen Stil und die Zuschauer reagieren entsprechend. Einige finden mich zum Beispiel gut, andere bekommen Brechreize. Bei Frau Diener wird das nicht anders sein.

Dario Plaschy Varen: Wann wird die SVP zur lösungsorientierten Partei welche unsere Schweiz nicht mehr im Stillstand weilen lässt?
Ueli Maurer: Wir sind die Partei mit den konkretesten Lösungen. Details siehe www.svp.ch. Nur weil Ihnen unsere Lösungen nicht passen, können sie nicht einfach derart aburteilen.

Fabio Kern, Emmenbrücke: Was halten Sie davon, den Bundesrat zu verjüngen? Stehen nicht auch der jüngeren Generation Sitze im National- und Ständerat zu? Würde dies nicht mehr Schwung geben und die jungen Wähler dazu anspornen sich politisch zu engagieren?
Ueli Maurer: Nur jung ist noch keine Qualifikation, aber eine Erneuerung wäre für den BR wichtig.

Helmut Bader, Fulenbach: Warum gewinnt die SVP auch die Wahlen 2011?
Ueli Maurer: We are the best

Friedli Sven Zürich: Was sagen Sie zu unseren meist linken Medien (auch Blick), welche immer verkünden, dass die SVP gegen Ausländer ist! Dabei ist die Partei ja nur gegen Kriminelle und Wirtschaftsflüchtlinge.
Ueli Maurer: Die meisten Medien sagen immer unseren Niedergang voraus, dann können sie uns nicht plötzlich loben. Aber die ständige Kritik hat uns stark gemacht, hoffentlich bleiben die Medien dran.

Fabian, Monn, Disentis: Herr Maurer. Sind Sie für oder gegen die Legalisierung von Hanf?
Ueli Maurer: Dagegen

Marco, Rüediger, Luzern: Was sagen sie zu den Vorwürfen, dass die SVP Rechtsradikale (bzw. Mitglieder der PnoS) in ihren Reihen toleriert?
Ueli Maurer: Wir tolerieren keine Rechtsextremen und haben auch keine

Heller Paul, München: Herr Maurer, die SVP ist wahrscheinlich die einzige starke Partei in Europa, die sich traut, brennende Probleme wie z.B. die hohe Kriminalität unter Migranten oder die Islamisierung offen anzusprechen. Woher kommt Ihrer Meinung nach diese Feigheit der anderen konservativen Parteien in Europa, die dieses verweigern?
Ueli Maurer: Die Angst, kritisiert zu werden! Medien haben eine Art von politischer Korrektheit definiert, die eine unbedingt notwendige Offenheit zu oft verhindert.

Simone Brack, Winterthur: Statt «qualifizierte Einwanderung» zu suchen, wäre es nicht sinnvoller Frauen zu fördern, statt sie zu der Wahl zwischen Karriere oder Familie zu zwingen?
Ueli Maurer: Kurzfristig schon, aber wie erneuert sich unsere Gesellschaft, wenn wir zuwenig Kinder haben?

Dani Wülser, Bülach: Was macht das Militärrad? Wenn Sie jetzt nicht mehr Geschäftsführer und Nationalrat sind, könnte Ueli ja das Militärradrennen St. Gallen-Zürich wieder aufleben lassen...
Ueli Maurer: Klar, machen Sie wieder mit als Pressechef? War doch eine gute Zeit.

Thomas Bigler, Zürich: Halten Sie es für möglich, dass Sie in der Vergangenheit Fehler in der Ausländerpolitik gemacht haben? Sich vielleicht zu pointiert geäussert und manchmal Grenzen überschritten haben?
Ueli Maurer: Nein, diese Frage habe ich mir schon bei allen Entscheiden immer gestellt.

Simone Brack, Winterthur: Sie bevorzugen also Frauen, die Fürsorge beziehen gegenüber Frauen, die selbst arbeiten gehen und Ihre Kinder betreuen lassen?
Ueli Maurer: Ssie bevorzugen also Fragen, die als Gebärmaschinen funktionieren und dann ihre Kinder dem Staat abgeben? Platz und Zeit reichen bei mit und Ihnen wohl nicht für die notwendige differenzierte Antwort.

Daniel, Glattbrugg: Grüzei Herr Maurer: Ich als Spanier würde SVP wählen. Glauben Sie mir, ich wäre nicht der einzige. ;)
Ueli Maurer: Ja, wir haben viele Secondos und Ausländer die unsere Politik schätzen, wir haben zahlreiche Dankesbriefe auch von Ausländerorganisatiaonen erhalten.

Klingler, Karl, Zürich: Als Ständerat sind Sie nicht wählbar, da wir Zürcher uns einen Standesvertreter wünschen, der die Anliegen des Kantons vertritt und nicht die Interessen der SVP!
Ueli Maurer: auch Frau Diener braucht stimmen,nicht vergessen!

Meier Monika, Regensdorf: Guten Tag Herr Maurer, am Sonntag werden Sie klar von mir gewählt, auch weil ich SVP bevorzuge. Jedoch muss ich ihnen noch mitteilen, dass es auch Frauen gibt, die auf Krippen angewiesen sind, da es alleinerziehend finanziell einfach nicht drin liegt zu Hause zu bleiben. Das ist der einzige negative Punkt, den ich an Ihnen kritisieren muss. Ansonsten sind sie ein Top-Politiker!
Ueli Maurer: Ich bin nicht grundsätzlich gegen Krippen, siehe auch unser Programm. Aber ich bin gegen die Entlassung der Eltern aus der Verantwortung. Die schwächsten Glieder in der Gesellschaft sind die Kinder, sie brauchen unsere ganze Fürsorge. Danke

Franz Kleber, Zürich: Warum merkt ihr von der SVP nicht, dass ihr mit eurer Politik oft das Gegenteil von dem fördert was ihr fordert bzw. eigentlich wollt?
Ueli Maurer: Manchmal braucht es eine Zuspitzung, um die Diskussion überhaupt in Gang zu bringen. Aber sie haben recht, nicht alles glückt uns.

Schönberger Daniel Luzern: Wie stehen Sie zu den hohen Managerlöhnen? Braucht es da nicht mehr Gerechtigkeit?
Ueli Maurer: Ich kann diese uauch nicht nachvollziehen. Das neue aktienrecht gibt den Besitzern mehr Einflussmöglichkeiten

Meinrad Gisler Zürich: Warum lassen Sie die IV (Invalidenversicherung) «verrecken"?
Ueli Maurer: Wir retten sie, indem wir sie zuerst wirklich so sanieren, dass keine unberechtigten Renten ausbezahlt werden. Erst dann gibt es neues Geld.

Hans Sepp, Oberriet : Was halten sie von der Niederlage der Engländer im Fussball?
Ueli Maurer: Sportlich schade, der englische Fussball gefällt mir. Und es gibt wohl weniger Hooligans...

Bundi Livio, Ilanz: Hoi Ueli! Erstmal herzliche Gratulation zum Riesenerfolg der Wahlen. Zweitens wünsche ich Dir viel Erfolg bei den Ständeratswahlen! Es wäre super Dich im Bündnerland nächstens wieder einmal begrüssen zu dürfen.
Ueli Maurer: Danke, mal Skifahren. Wie läuft dein Studium? Gruss

Manuel Brack, Bern: Ich habe bei den Wahlen tatsächlich gedacht die SVP sei nun doch ziemlich rechts eingestellt. Doch nach den Wahlen ist davon nichts mehr zu spüren, warum? In Zukunft werde ich die SD wählen, welche keine grossen Versprechungen machen!
Ueli Maurer: Pressieren Sie so lange es die SD noch gibt. Bei uns hat nicht geändert seit den Wahlen

Markus Salzmann, Schlieren ZH: Wie verkraftet die SVP die immensen Wahl-Werbekosten? Ist es möglich, dass die Partei bald Konkurs geht? Wo entspringt die Geldquelle?
Ueli Maurer: Nein wir gehen ohne Schulden aus den Wahlen, schliesslich habe ich vier Jahre lang gesammelt und die Finanzen sicher gestellt.

beat sigrist Zürich: 2. Nachfrage :Was würden Sie den 5% schwulen und lesbischen SVP Mitglieder sagen ....bleibt hier oder geht raus aus der SVP da wir Eure Rechte nicht verteidigen oder behalten Sie diese 5 % damit Sie deren Stimmen nicht verlieren
Ueli Maurer: Ich nehme an, dass wir auch Schwule haben, denen unsere Politik gefällt. Anbiedern liegt mir nicht, gleiche Rechte lehne ich ab.

Thomas Bigler, Zürich: Finden Sie nicht, die Schweiz hat mit ihren Grundwerten (Demokratie, Freiheit, Liberalität) der Welt viel zu geben und sollte infolge dessen aktiver auftreten?
Ueli Maurer: ja, aber als neutraler Staat und nicht als jemand, der auch auf allen Hochzeiten tanzen will (UNO; EU...)

Kappeler Thomas, Wallisellen: Herr Maurer, was bedeutet Verteilung der Flugbewegungen für Sie? Die Verteilung der Anzahl Flugbewegungen oder die Verteilung der Flugbewegungen im Zusammenhang mit der Anzahl vom Fluglärm betroffener Anwohner und Anwohnerinnen? Ich denke, diese Frage interessiert doch eine grosse Region, rund um den Flughafen Zürich.
Ueli Maurer: Ja, das kann ich nicht in einem Satz sagen, aber mit der Planauflage nächstes Jahr hat die Bevölkerung ein Mitspracherecht. Dann kommen wir vielleicht weiter. Grundsätzlich ist der Nordanflug für die Bevölkerung des ganzen Kanton das kleinste Übel. Wie weit man verteilen muss und will hängt von sehr vielen Faktoren ab.

Anton B., Freiburg: Was halten Sie von den Sozialhilfemissbräuchen in der Stadt Zürich und was wollen Sie dagegen unternehmen (als Partei)?
Ueli Maurer: Sozialdetektive, weniger Datenschutz unter Ämtern, mehr Kontrollen und eine neue Sozialvorsteherin, nicht nicht belastet ist.

Schönberger Daniel Luzern: Waren sie schon einmal in der Zürcher Langstrasse im Ausgang? So um Mitternacht?
Ueli Maurer: Ja, weniger Ausgang, mehr Augenschein. Ist nicht mein Ausgangsgebiet.

Raphael Bichelsee: Was passiert wenn die FDP Leute sie nicht unterstützen?
Ueli Maurer: Dann werde ich nicht gewählt und die Zusammenarbeit muss wohl überprüft werden

ds, ostschweiz: Herr Maurer, da wäre doch Ch. Mörgeli besser als J. Hutter – oder?: ds, ostschweiz: Ueli werden Sie Köbis Nachfolger nach der EM???
Ueli Maurer: Davon verstehe ich nichts, ich glaube die haben Fachleute nötig.

Lazur Christian Arbon: In der Elefantenrunde direkt nach den Wahlen haben Sie gesagt, dass Sie die Schweiz nun mit neuen Konzepten vorwärts bringen wollen. Wie wollen Sie das machen wenn sie sich Neuem nicht öffnen?
Ueli Maurer: Lesen Sie unsere Forderungen, statt nachzusagen was geschrieben wird.

Simone Brack, Winterthur: Solange Politiker wie Sie über Kinder-Betreuungssysteme entscheiden, kann es sich eine gut ausgebildete Frau nicht leisten, Kinder in die Welt zu setzen. Bei einer Scheidungsrate von 50% ist das Risiko zu hoch, sich von Fürsorge abhängig zu machen. Nicht jede Frau hat eine Familie, die die Kinderbetreuung übernehmen kann. Für mich hat der Staat die Pflicht, ein Netz zur Verfügung zu stellen, das es ermöglicht, seinen Lebensstandard aufrechtzuerhalten. Dazu gehören nun mal genügend bezahlbare Krippenplätze. Sie idealisieren an der Realität vorbei, wenn Sie die Kinderbetreuung nur bei den Eltern sehen. Eltern haben doch auch die Pflicht zu arbeiten.
Ueli Maurer: Schreiben Sie mir doch auf die Mail Adresse maurer@svp.ch dann kann ich Ihnen detaillierter antworten.

Hirsch Wilma, Oftringen: Sie haben gut reden, Herr Maurer. Mit ihrem unverschämten Lohn braucht ihre junge (!) Frau nicht zu arbeiten!
Ueli Maurer: Meine Frau ist nicht mehr so jung (55), so viel verdiene ich nicht, aber wir haben sechs Kinder von vier davon sind noch in der Ausbildung.

Kasper Benjamin, SVP Ermatingen: Geschätzter Parteikollege, ich wollte Ihnen viel Glück wünschen und freue mich auf einen weiteren SVP-Sieg!
Ueli Maurer: Danke, hoffen wirs.

Graf Alfons Obernau: Grüezi Herr Maurer. Zu Ihrer Wahl gratuliere ich jetzt schon. Wir brauchen Männer wie Sie im Stöckli. Die Linken sind da fehl am Platz!
Ueli Maurer: Danke, helfen sie mit.

Schmid Otto, Thusis: Herr Maurer, ich bin als Bündner stolz auf sie und BR Blocher, bitte weiter so, uns wir haben ein tolles Land. Frdl. Gruss
Ueli Maurer: Herzlichen Dank

Werner R. Fuchs, Adldiswil: Viel Glück für die Wahl in den Ständerat!: Viel Glück für die Wahl in den Ständerat!
Ueli Maurer: XDanke

Markus Salzmann, Schlieren ZH: Finden Sie es richtig, dass Parteien mit kleinem Budget (Wahlpropaganda) k(l)eine Chancen haben gegenüber solchen mit prallem Geldseckel?
Ueli Maurer: Geld erhält man, wenn man eine gute Politik macht und viele Mitglieder hat, die die Politik unterstützten

Martin Widmer, Oberembrach: Im letzten Club am Dienstag hat sich tatsächlich eine Exponentin der SVP dafür verwendet, dass die Taschenmunition (spreche noch nicht mal von der Waffe), nach wie vor in den Kellern, Schränken und Gefrierfächern unserer Haushalte aufbewahrt werden soll. Was ist Ihre Meinung zu dem Thema?
Ueli Maurer: Taschenmunition gehört den Wehrmännern

Hirsch Wilma, Oftringen: Ich habe 3 Jahre in Denver USA gelebt und bin seit über einem Monat zurück in der Schweiz. Die Schweiz hat in Colorado einen hohen Stellenwert. Aber...die Politik der SVP lässt uns in den USA als Fremdenhasser aussehen und das ist kein Witz! Ich schäme mich dafür!
Ueli Maurer: Unsere Freunde in Kalifornien finden unsere Politik gut.

Beat Gutenswil: Was gedenkt die SVP gegen die Abzocke auf dem Top-Management-Level zu tun, während dem hunderte von Personen den Arbeitsplatz verlieren?
Ueli Maurer: Das neue Aktienrecht muss den Besitzern (Aktionären) mehr Rechte geben.

Arpagaus Armin Wattwil: Was wollen Sie im Ständerat, Sie haben mehr Einfluss als Parteipräsident?
Ueli Maurer: 12 Jahre laugen auch aus und im SR kann ich auch einige bewirken

schneider reto basel: Wie schätzen Sie die Auswirkungen des EWR-Neins auf die schweizer Wirtschaft ein?
Ueli Maurer: Positiv, ein Beitritt wäre einschneider gewesen. Wir haben heute die Vorteile ohne die Nachteile

Johnny Apple Ich finde Ihre Art und Weise und wie Sie politisieren einfach genial, Gratulation: jw emmental, Frage was haben Sie für ein Konzept um die Berner SVP Mannen endlich auf Zürich Kurs zu trimmen?
Ueli Maurer: Dazu braucht es mehr Mut, das «Material» ist vorhanden...

michel roggwil: was hallten sie eigentlich von den linken und so wegen der Gegendemonstration. Ich finde es einfach eine Frechheit eine bewilligte Demo zu unterbrechen
Ueli Maurer: Ja, das sind die Toleranten, die uns immer belehren und leider hat die Polizei nicht geschaltet

Ein Integrierter: Lieber Herr Maurer, Sind sie Rassist? Bedenken Sie vor Ihrer Antwort, wer in der Schweiz die Autobahnen gebaut hat und baut, wer die Jobs macht für welche sich die Schweizer zu schade sind und wo die Kleider produziert worden sind die sie tragen? PS: Bitte nicht die Ausländer alle in den gleichen Topf schmeissen. Dem ist nicht so! Wünsche Ihnen einen schönen Tag.
Ueli Maurer: Ich bin sicher kein Rassist. Die SVP schätzt alle Ausländer die bei uns wohnen und arbeiten. Lesen Sie genau: Wir wollen Mörder, Vergewaltiger, Frauenhändler ausschaffen.

Dülli Marcel Bern: Lieber Herr Maurer, warum wird beim Bundesrat und Parlamentiern die Amtszeit nicht wie überall auf das 65. Altersjahr beschränkt?
Ueli Maurer: Ich wäre eher für eine Amtszeitbeschränkung.

Michael Wanner, Schmerikon: Was halten Sie von einem Alkoholverbot in Städten während er Fussball-EM?
Ueli Maurer: Illusion

Michael Wanner, Schmerikon: Sie sind grundsätzlich für einen schlanken Staat. Dies finde ich super. Doch: Warum nicht auch in der Landwirtschaft?
Ueli Maurer: Dann muss die Landwirtschaftspolitik geändert werden und immer 86 % der Leute haben dem Verfassungsauftrag zugestimmt.

Schönberger Daniel Luzern: Meinen sie nicht auch das Zürich die gleichen Probleme hat wie Bern? Nur verbergen es die Zürcher es ein bisschen besser.
Ueli Maurer: Ja genau.

Schaub Theo Jona: Warum nehmen Sie keine Stellung Herr Maurer, was ihre Partei beitragen will um den Klimawandel zu stoppen? In der Ausländerpolitik bin ich ganz ihrerseits!!
Ueli Maurer: Energiepolitik, lesen Sie das dieses Protokoll

Markus Salzmann, Schlieren ZH: Haben Sie sich auch schon (halb)privat mit Verena Diener getroffen, um ungezwungen über Politik und Privates zu sprechen? – Oder ist das bei Magistraten nicht üblich?
Ueli Maurer: Eher nicht, aber wir sprechen auch über Privates am Rande der Anlässe

Samuel Studer, ZH: Herr Maurer, die EM steht vor der Türe. Wie werden die Besucher unser Land antreffen und was werden diese für ein Fazit treffen hinsichtlich: kulturelle Vielfalt, Sicherheit und Sympathie?
Ueli Maurer: Wenn ihre Mannschaft gewinnt wohl besser als sonst. Wir würden unser kühles, zurückhaltendes Image nicht abstreifen können.

Fürst Thomas Neuendorf: Gratuliere zu Ihrem Auftritt! Warum sollten die Zürcher so dumm sein, Sie nicht zu wählen?
Ueli Maurer: Auf die «Dummheit» ist Verlass

Niklaus Marco, Gossau: Es ist doch aber so, das die «Bauernpartei» hauptsächlich ihre Wähler schützt, oder?
Ueli Maurer: Alle landwirtschaftlichen Vorlagen passieren jeweils mit 90 % Zustimmung

Shane Codilla, Dällikon: Herr Maurer, sie wollen noch mehr Polizisten einstellen aber es heisst doch immer wir haben kein Geld
Ueli Maurer: Nehmen wir die, die Parkbussen nach fünf Min. unter den Wischer klemmen

Beat Gutenswil: Was werden Sie als SR besser machen im Ständerat als Ihre Gegenkandidatin Verena Diener?
Ueli Maurer: Ich bin wirtschaftsnaher, d.h. mehr Arbeitsplätze, mehr Ausbildungsplätze, mehr Wohlstand und Sicherheit

Peter Spring, Bern: Schön, dass Sie 2008 als Parteipräsident zurücktreten. Können Sie sich wirklich einem neuen Präsidenten unterordnen?
Ueli Maurer: Ja.

Kappeler Thomas, Wallisellen: Was denken Sie über die DVO und das «Verhandlungsgeschick» unseres Bundesrates Moritz Leuenberger im Flughafen Dossier?
Ueli Maurer: Leider ungenügend

Danke für die Fragen! Vergessen sie nicht zu wählen, heute sollte das Couverts wohl auf die Post. Und falls Sie mich wählen – herzlichen Dank!

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