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Moderator: Chantal Galladé ist aus dem Bundeshaus herbeigestürzt und freut sich auf Ihre Fragen!
Petra, Bern: Liebe Chantal Gallade: Ich finde es super, dass Sie als junge Frau und Mutter sich derart engagieren. Es braucht mehr solche Frauen wie Sie. Bravo und viel Erfolg bei der Wahl in der Altherrenclub im Stöckli.
Chantal Galladé: Vielen Dank und Ihnen auch alles Gute!
Breismann Priska, Zürich: Sie sind ja selbst Mutter. Wie stellen Sie sich das ideale Familiensystem in der Schweiz vor?
Chantal Galladé: Kinder dürfen in unserem reichen Land kein Armutsrisiko mehr darstellen. Wir brauchen genügend Krippenplätze und Tagesschulen, aber auch Teilzeitstellen. Ausserdem sind faire Kinderzulagen und Elternergänzungsleistungen für arme Familien wichtig. Wir müssen allles dafür tun, dass die Kinder in guten Bedingungen aufwachsen – so wie die Generation heute aufwächst, so sieht die Schweiz von morgen aus.
Martin Häberling, Ottenbach: Aus welchem genauen Grund wollen sie kein neues Atomkraftwerk sondern gaskraftwerke die noch dazu co2 austossen und wir dan noch abhängig von ländern mit Gas sin????
Chantal Galladé: Guten Tag Herr Häberling, vielen Dank für Ihre Frage. Ich will kein neues Atomkraftwerk, weil wir Risiken, die keine Versicherungsgesellschaft der Welt übernehmen kann, nicht auf die nächsten Generationen abwälzen dürfen. Ich bin auch gegen Gaskraftwerke. Es gibt genügend realistische Szenarien, wie wir mit mehr Energieeffizienz (Minergie, A-Klasse-Geräte etc.) und erneuerbaren Energien unseren Energiebedarf decken können. Erneuerbare Energien sind ein riesiges Potenzial für den Arbeitsmarkt Schweiz und haben Zukunft.
Adrian, Luzern: Wie hat es Sie in die Politik verschlagen? Welches war das erste Thema mit dem Sie sich auseinandergesetzt haben? Übrigens, Sie sehen immer super aus. Kompliment. Gruss Adrian
Chantal Galladé: Guten Tag.
Für mich war ein erstes Erlebnis als Kind, dass ich merkte, dass es auf der Welt ganz viele Kinder gibt, die Hunger leiden und nichts zu essen haben. Ich wollte etwas für andere Kinder tun und habe eine Kinderzeitschrift gemacht, deren Erlös ich an Kinderhilfsorganisationen spendete.
Heller Max, Luzern: meine Frage lautet: Sind sie für eine Abwahl von Blocher ?
Chantal Galladé: Guten Tag Herr Heller. Ich habe Herrn Blocher vor vier Jahren nicht gewählt und werde es auch diesmal nicht tun.
Toni Bern: Stellen Sie sich vor: Die SP würde es nicht mehr geben – zu welcher Partei würden Sie am ehesten wechseln?
Chantal Galladé: Ich würde selber eine gründen.
Peter Laube, Walzenhausen: Gewinnt oder verliert die SP?
Chantal Galladé: Guten Tag Herr Laube, ich hoffe dass die SP gewinnt, denn es braucht in der Schweiz eine Kraft, die sich für mehr Gerechtigkeit, für die Anliegen der nächsten Generationen und für die Umwelt einsetzt.
Räss, Irene, Benken: Was möchten Sie in der nächsten Amtsperiode verändern? Was sind Ihre Ziele?
Chantal Galladé: Guten Tag Frau Räss. Ich möchte meine begonnene Arbeit in der Bildungs- und Lehrstellenpolitik für unsere Kinder und Jugendlichen weiterführen. Weiter will ich mich für die Umwelt, für die Sicherheit und mehr soziale Gerechtigkeit einsetzen. Mehr zu meinen Inhalten finden Sie auf www.chantal-gallade.ch.
Studer Rolf, Olten: Denken Sie nicht dass es schlauer wäre wenn die Mütter wieder mehr für Ihre Familien zuhause wären? Ich habe nichts dagegen dass Frauen arbeiten, wenn ich mir die Jugen aber so anschaue stelle ich an vielen Orten fest dass die Eltern sich einfach zu wenig um die Erziehung der Kinder kümmern.
Chantal Galladé: Guten Tag Herr Studer, Sie haben Recht, dass Eltern ihren Kindern gegenüber eine grosse Verantwortung haben und diese auch wahrnehmen müssen. Ich bin aber überzeugt davon, dass es nicht eine einzige gute Form von Kinderbetreuung gibt, sondern dass verschiedene Lebensformen für Kinder gut sein können. Wichtig ist, dass Kinder gute Bezugspersonen haben, die sich viel Zeit für sie nehmen, die sich für sie interessieren und ihnen Liebe schenken. Erwerbstätige Mütter können das genausogut wie andere Personen auch.
Islami, Valon, Zürich: Eine Überzahl der eingebürgerten Ausländer werden für Sie wählen. Was halten Sie von der Ausschaffungspolitik und wie werden Sie sich für Ausländern einsetzen?
Chantal Galladé: Ich vermute, Sie meinen die Ausschaffungsinitative? Diese lehne ich ab, weil bei uns für alle gleiches Recht gelten soll.
Peter Laube, Walzenhausen AR: Haben Sie angst, nicht wiedergewählt zu werden?
Chantal Galladé: Guten Tag Herr Laube, Nein. Ich kann demokratische Entscheide sehr gut akzeptieren.
Moser Daniel Biel: Was sollte man ihrer meinung nach machen gegen die ausländerkriminalität?
Chantal Galladé: Guten Tag Herr Moser. Ich will die Kriminalität bekämpfen – und zwar egal von wem sie begangen wird. Dazu gehören auch Wirtschafts- und Finanzdelikte. Zum Thema Jugendgewalt habe ich einen 12-Punkte-Plan erarbeitet, den Sie auf meiner Homepage www.chantal-gallade.ch finden. Ausserdem bin ich Mitinitiantin der Waffenschutzinitative, welche die Armeewaffen ins Zeughaus verbannen will.
Sven Patrick, Seuzach: Warum lasst ihr euch immer auf das blödsinnige Politgeschrei der SVP ein? Das ist wie beim Fussball: der Gegner spielt einen gefährlichen Pass – und ihr macht ein Eigentor daraus. Sie können diese Frage gerne an Ihren Chef weiterleiten
Chantal Galladé: Wir engagieren uns für mehr Gerechtigkeit und suchen Lösungen gegen den Klimakollaps und für unsere Sozialwerke zum Beispiel. Da die SVP meistens das Gegenteil von uns will, finden zwischen uns auch die harten inhaltlichen Auseinandersetzungen statt. Ich hoffe auf einen guten, fairen Match mit viel Teamarbeit.
Peter Egli, Zürich: Meine erste Wahl ist Felix Gutzwiller. Weshalb sollte ich Ihnen die 2. Stimme geben und nicht Verena Diener?:
Chantal Galladé: Guten Tag Herr Egli. Ich sage Ihnen, wofür ich einstehe und dann ist es an Ihnen zu entscheiden, wem Sie Ihre Stimme geben. Ich engagiere mich für eine offene, soziale und umweltfreundliche Schweiz und bringe die Sichtweise einer anderen Generation ins Parlament ein. Ich finde es wichtig, dass verschiedene Generationen im Ständerat vertreten sind und gut zusammenarbeiten können. Ausserdem könnte ich mir nie eine Listenverbindung mit der EDU vorstellen, wie dies die Grünliberalen im Kanton Zürich haben, da diese anderen Lebensformen oder Schwulen und Lesben gegenüber sehr intolerant sind.
Martin, Luzern: Sie werden oft für Ihren Kleiderstil kritisiert. Er wirke zu brav und zu zurückhaltend. Haben Sie einen Styling-Experten in der SP oder wählen Sie die Kleider selber aus?
Chantal Galladé: Ich kleide mich selber so wie es mir gefällt, spreche aber lieber über meine Politik als über meine Kleider.
Hernandez José Zürich: Die Personalisierung der Gegner scheint bei der SP üblich zu sein! Schadet dies mehr als nützen würde?
Chantal Galladé: Auf den Mann oder die Frau spielen lehne ich ab. Wir brauchen Fairness um die Schweiz voranzubringen.
Rellstab Dominic Schindellegi: Warum soll ich gerade SP wählen und nicht z.B die FDP oder gar SVP?
Chantal Galladé: Guten Tag Herr Rellstab. Die SP engagiert sich für eine Klimapolitik, welche diesen Namen verdient. SVP und FDP haben sich stets gegen die Umwelt eingesetzt, so haben sie zum Beispiel den Minergiestandard abgelehnt, sind gegen die CO2-Abgabe eingetreten und haben die Einführung von Standbyvorschriften bei Geräten verhindert. Ausserdem haben diese beiden Parteien in den letzen Jahren im Zuge der Sparmassnahmen Kürzungen bei der Bildung beschlossen und gleichzeitig viel Geld für das Militär gesprochen. Ebenso haben diese beiden Parteien den Reichen Steuergeschenke gemacht, für die die unteren und mittleren Einkommen am Schluss aufkommen müssen, wenn dem Staat das Geld für Leistungen im Bildungs- oder Gesundheitsbereich fehlt. Es hängt also von Ihren Prioritäten ab, wem Sie Ihre Stimme geben möchten.
Mäder, Oliver. St. Gallen: Die SP dient mehr der ausländischen Bevölkerung als der eigenen! Was halten Sie von dieser Aussage?
Chantal Galladé: Guten Tag Herr Mäder. Die Aussage ist falsch. Wir setzen uns für alle ein. Wogegen wir uns wehren, ist die Ausgrenzung unserer ausländischen Mitmenschen.
Michael Meier, Zürich: Liebe Frau Galladé. Gerne würde ich Sie ins Stöckli wählen, doch leider sind Sie in der falschen Partei. Mal im Ernst; Sie sind doch keine klassische Sozialdemokratin!?
Chantal Galladé: Was verstehen Sie unter klassischer Sozialdemokratin?
elisaazürich: warum noch Sp wählen und nicht die Grünen?
Chantal Galladé: Weil die SP in den letzten Jahren die Mehrheit der umweltpolitischen Anliegen ins Parlament eingebracht und durchgebracht hat. Aber generell muss ich sagen, dass ich nichts damit anfangen kann, dass man diese beiden Parteien gegeneinander ausspielt. Wir müssen zusammen kämpfen für eine sozialere, offenere und umweltbewusstere Schweiz.
Paul Hösli Zug: Wieso will sich die SP eigentlich immer am Eigentum anderer bedienen ?
Chantal Galladé: Guten Tag Herr Hösli, das würden wir nie tun. Wir engagieren uns für einen gerechten Staat, der seine Leistungen wahrnimmt. Diese Leistungen in Bildung, Gesunheit oder öffentlichem Verkehr zum Beispiel, wollen wir gerecht finanzieren. Wogegen wir uns wehren, sind Steuergeschenke an die Reichen.
John,Zürich: Was tun sie für den Klimaschutz?
Chantal Galladé: Ich engagiere mich für mehr Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Ausserdem finde ich, dass wir uns beeilen müssen. Die Schwez ist viel zu zögerlich in ihrer Klimapolitik – hier hoffe ich auf bessere Mehrheitsverhältnisse nach den Wahlen.
Koebi, Meier Niederglatt: Was wurden sie als Staenderat anders machen als jetzt wo sie nationalrat sind?
Chantal Galladé: Guten Tag Herr Meier. Meine inhaltlichen Ziele würde ich nicht ändern. Aber im Ständerat hätte ich die Gelegenheit, vermehrt den urbanen, sozialen und okologischen Teil des Kantons Zürich einzubringen und es gibt mehr Möglichkeiten, über informelle Gespräche und Kontakte über die Parteigrenzen hinaus Lösungen zu erarbeiten – hier habe ich meine Stärken, da ich auf alle offen zugehe und gerne mit Menschen zusammenarbeite, auch wenn sie eine andere Meinung haben.
Henry Meier, Winterthur: Hallo Chantal, bin zwar selber kein SP Wähler, aber du und dein Bruder Nicolas mischen Winti so richtig durch, Engagement beim FCW und vielleicht sehen wir uns ja wieder mal im Kafisatz
Chantal Galladé: Hallo Henry, dann hoffe ich, dass Du wählen gehst – und vielleicht ja diesmal doch SP. Auf jeden Fall gibt es eine Gelegenheit für eine Begegnung im Kafisatz für alle die Lust haben: Am 15. Oktober um 20.30 Uhr mache ich zusammen mit meinen Kollegen Mario Fehr und Daniel Jositsch eine Wählbar im Winterthurer Kafisatz. Wir freuen uns da drauf, ganz viele Menschen zu treffen, mit ihnen zu diskutieren und hoffen, dass danach ganz viele wählen gehen – es geht ja um unsere Zukunft.
edwin schnellmann zürich: wieso beantworten Sie keine persönlichen Fragen ?
Chantal Galladé: Guten Tag Herr Schnellmann. Sie müssen eine solche Frage stellen, bevor ich sie beantworten kann – ich gehöre nicht zu den Menschen, welche die Antwort geben können bevor sie die Frage kennen.
Vogt Eugene, Endingen: Frau Gallade, Geben Sie mir 3 Gründe warum ich eine hübsche Frau wie Sie wählen sollte.
Chantal Galladé: Weil ich die nächsten Generationen in Zentrum stelle, weil ich anderen Menschen mit Respekt begegne und weil ich mich mit Herzblut und Überzeugung für die Zukunft der Schweiz und die Menschen engagiere.
Wagner Robert: Die SP hat ja gute Ziele im Programm. Gratuliere! Leider fehlt (übrigens nicht nur der SP) der ökonomische Sachverstand, mit Geldmitteln vernünftig umzugehen. Was ist Ihre Position bezüglich Finanzen in der Politik?
Chantal Galladé: Ich finde, wir müssen mit unseren Mitteln sparsam umgehen und dürfen den nächsten Generationen keinen Schuldenberg hinterlassen. Deshalb will ich zum Beispiel beim Militär Geld sparen. Die SP engagier sich auch gegen Steuergeschenke an die Reichen und Privilegien für reiche Ausländer wie die Pauschalbesteuerung. Allein die geforderten Unternehmenssteuerentlastungen der Bürgerlichen kosten uns Milliarden. Hier brauchen wir mehr Gerechtigkeit in der Finanzierung. Wer vom Staat Leistungen fordert, soll auch sagen, wie er sie bezahlen will. Das vermisse ich bei den Bürgerlichen oft, die in ihren Sonntagsreden zum Beispiel für Bildung und Familien eintreten, danach aber nicht bereit sind dafür zu bezahlen und das Geld lieber den Reichen geben.
Patrick, Zürich: Was kann ihrer meinung nach für die Jugend gemacht werden um sie mehr für die Politik zu interessieren?
Chantal Galladé: Wir müssen den jungen Menschen vermehrt zeigen, dass die Politik ihre Zukunft gestaltet und ihr Leben betrifft. Das geht von Lehrstellen über Bedingungen an Mittelschulen und Universitäten wie auch über Ladenöffnungszeiten oder Ausgang. Wer keine Politik macht, mit dem wird Politik gemcht. Ausserdem muss die Schule vermehrt und früher staatskundliche Inhalte vermitteln. Eine Demokratie lebt von der Beteilgung aller, wir dürfen nicht auf eine Generation verzichten.
Martin, Luzern: Frau Galladé, was unterscheidet sie von anderen Politikerinnnen?
Chantal Galladé: Ich definiere mich nicht über die Abgrenzung zu anderen, sondern sage Ihnen viel lieber wofür ich eintrete, dann können Sie sich selber ein Bild machen. Von der Persönlichkeit her bin ich sehr offen und begegne den Menschen aller Parteien mit Respekt. Nur wer offen auf andere zugeht, kann auch ihre Anliegen und Argumente kennenlernen und nur so ist ein finden von guten Lösungen möglich.
Toni Bern: Wenn Sie die SVP mit drei Wörtern beschreiben müssten, wie würde dies lauten?
Chantal Galladé: Stellen Sie diese Frage Toni Brunner am nächsten Montag im Blick-Online-Chat. Ich bin gespannt auf seine Antwort.
MK: Was wollen Sie gegen die zunehmende Jugendgewalt unternehmen? Vorallem wie wollen Sie uns vor gewalttätigen ausländischen Jugendlichen schützen?
Chantal Galladé: Gewalt ist immer schlimm, egal von wem sie begangen wird. Ich habe zum Thema Jugendgewalt einen 12-Punkte-Plan erarbeitet, den Sie auf www.chantal-gallade.ch finden.
Rico Eberle, Teufen (AR): Wie stehen Sie zur Debatte bzgl. der Aufbewahrung von Armee-Waffen?
Chantal Galladé: Ich bin Mitinitantin der Waffenschutzinitative. Es gibt keinen einzigen Grund, die Armeewaffe zuhause aufzubewahren. Diese sogenannte Tradition bringt uns sehr viele Tote jedes Jahr.
pesche, liebefeld: hallo – schön engagieren sie sich in der politik, leider in der falschen partei – schauen sie sich um was in der realität abgeht und lassen sie sich noch von ihren sinnesgenossen verblenden – multikulti/rot-grüne politik funktioniert nicht ...
Chantal Galladé: Die Realität, die Sie beschreiben, ist nicht das Resultat der rot-grünen Politik. In diesem Land haben immer noch die Bürgerlichen die Mehrheit und meine Integrationspolitik sähe anders aus. Ich würde vor allem mehr in die Kinder und Jugendlichen und in Lehrstellen und Ausbildungsplätze investieren.
Vanessa Ceccarini Glattbrugg: Ich bin absolut für die SVP doch diese Plakat mit den Schäfchen gefiel auch mir nicht vielleicht weil auch ich immer das SChwarze SChaf bin...Wie finden sie das Plakat
Chantal Galladé: Ich finde Schafe herzige Tiere – dieses Plakat ist jedoch ausgrenzend und trägt nichts zur Lebensqualität in unserem Land bei.
Studer Rolf, Olten: Wieso sind sie gegen Blocher?
Chantal Galladé: Herr Blocher hat in den letzten Jahren bewiesen, dass er sich nicht an die Regeln hält und dass er nicht teamfähig ist. Ausserdem hat er das Parlament angelogen. Für mich ist er als Bundesrat nicht wählbar.
Kyburz Peter, Winterthur: Was denken Sie über die Grünliberale Partei in Kanton Zürich, die eine Listenverbindung mit der EDU eingegangen ist?
Chantal Galladé: Ich nehme für mich selber liberales Gedankengut in Anspruch und es ist für mich unverständlich, dass die Grünliberalen mit der EDU eine Listenverbindung eingegangen sind. Somit muss jeder, der Grünliberal wählt damit rechnen, dass seine Stimme einen Sitz für die EDU bedeutet – und diese tritt bekanntlich gegen Schwule und Lesben und gegen jede andere Lebensform als die traditionelle ein. Das ist für mich das Gegenteil von liberal. Ich bedaure diese Listenverbidung und beobachte in meinem Umfeld, dass Menschen, die im Frühling grünliberal wählten, dies im Herbst nicht tun werden.
Koebi, Meier Niederglatt: Wie stehen sie zur Frage ob gleichgeschlechtliche Partner Kinder adptieren dürfen?
Chantal Galladé: Guten Tag Herr Meier. Ich bin dafür. Es gibt verschiedene Formen, wie Kinder gut aufwachsen können. Wir dürfen die verschiedenen Familienformen nicht gegeneinander ausspielen. Allein das Wohl des Kindes zählt.
Liebe Chatterinnen und Chatter
Ich habe mich ganz riesig über die vielen Mails gefreut. Es hat mir grossen Spass gemacht, sie zu beantworten und ich habe den Blick-Online-Redaktor neben mir vergeblich versucht zu überreden, dass es noch mehr Verlängerung gibt. Es ist wie beim Fussball: Wenn die Zeit abgelaufen ist, ist das Spiel fertig. Mir macht der Austausch mit der Bevölkerung Freude und ich bin immer offen für Anregungen und Kritik. Sie können mir deshalb auch jederzeit ein Mail schreiben auf chantal.gallade@bluewin.ch. Ich wünsche allen einen ganz schönen Nachmittag – und vergessen Sie nicht – gehen Sie wählen – es geht um die Zusammensetzung des Parlamentes für die nächsten vier Jahre und damit um die Gestaltung unserer Zukunft.
Herzliche Grüsse an alle
Chantal Galladé
play
Chantal Galladé stand heute im Blick-Online-Chat Red und Antwort. (SI)