Vorschlag von SP-Feri Soldaten sollen vor Sex-Mob schützen

Die Ereignisse der Silvesternacht in Köln (D) schrecken die Schweizer Politik auf. «Diesen Männern muss klargemacht werden: Jungs, hier gelten unsere Regeln», sagte Nationalrätin Yvonne Feri gestern im BLICK. Doch die Präsidentin der SP-Frauen lässt es nicht bei blossen Ermahnungen bewenden.

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«Jungs, hier gelten unsere Regeln.» Yvonne Feri (SP/AG) play
Aargauer Nationalrätin und Präsidentin der SP-Frauen: Yvonne Feri. EQ Images

Dem Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung müsse Rechnung getragen werden. Und um dies zu erreichen, will Feri notfalls auf die Armee zurückgreifen: «Ich habe nichts dagegen, dass an Grossveranstaltungen vermehrt Sicherheitskräfte, auch Soldaten, zum Einsatz kommen.» Die Übergriffe haben für sie auch konkrete politische Folgen, denn am 28. Februar stimmt die Schweiz über die Durchsetzungs-Initiative der SVP ab. Die radikale Vorlage sieht einen ganzen Katalog an

Delikten vor, welche zwingend zum Landesverweis für ausländische Täter führt. Feri lehnt sie zwar ab, sagt aber, dass zum Beispiel die Ausschaffung von Vergewaltigern möglich sein müsse: «Vorausgesetzt, sie kommen nicht aus einem Kriegsgebiet, und es ist zumutbar.»

Publiziert am 13.01.2016 | Aktualisiert am 13.01.2016
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177 Kommentare
  • Alexander  Romero aus Zürich
    14.01.2016
    Wozu sollen Soldaten Feministinnen mit ihren Frauen schützen? Bezahlen Sie hierfür irgendwelchen Militärdienstersatz? Ist es auch so sicher dass kein Soldat selbst in Versuchung kommen könnte eine zickige Feministin zu begrabschen? Was dann? Bricht dann eine Staatskrise aus?
  • Max  Heimgartner 14.01.2016
    Es ist schon sonderbar dieser plöztliche Gesinnungswandel der Grünen und Linken und ausgerechnet vor den Wahlen! Diese Reaktion ist selbstredend...
  • Walter  Nef aus Niederweningen
    14.01.2016
    Dies ist die Qualifikation der SP!
    Die SP wird sich wie die BDP selbst abschaffen !
  • Noldi  Schwarz 14.01.2016
    Ha. Da will die SP laufend die Armee abschaffen. Aber jetzt ist sie plötzlich wieder gut genug.
  • Rolf  Hess 14.01.2016
    So weit sind wir also, dass eine SP Frau, deren Partei die Abschaffung der Armee im Parteiprogramm hat, plötzlich Soldaten braucht, um die Frauen zu schützen. Wegen der DI braucht sie sich keine Sorgen zu machen. Diese wurde nämlich gemacht, weil seit 2010 immer weniger Verbrecher ausgeschafft wurden. Also, weil der Volkswille nicht respektiert wird. Täterschutz hat ja Priorität vor dem Opferschutz. Deshalb ist da mein JA ganz sicher. Als Zeichen muss das sein.