Unternehmenssteuerreform III Maurer kämpft gegen seine Ex-Sprecherin

BERN - Im Abstimmungskampf für die Unternehmenssteuerreform muss Finanzminister Ueli Maurer gegen eine ehemalige Angestellte antreten.

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Finanzminister Ueli Maurer (SVP) muss sich demnächst gegen die Argumente seiner Ex-Sprecherin wehren. ANTHONY ANEX

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Nächste Woche macht die SP Ernst. Mit einem «Aufruf zum Schutz des Mittelstands» will sie den Abstimmungskampf über die Unternehmenssteuerreform III in die heisse Phase bringen.

An vorderster Front tritt bei der Pressekonferenz Biels Finanzdirektorin Silvia Steidle auf. Das überrascht – die Stadträtin ist nämlich nicht eine Linke, sondern FDP-Mitglied. Noch pikanter ist allerdings ihre berufliche Vergangenheit.

Biels Finanzdirektorin Silvia Steidle (FDP) kämpft mit der Linken gegen die Unternehmenssteuerreform. play
Biels Finanzdirektorin Silvia Steidle (FDP) kämpft mit der Linken gegen die Unternehmenssteuerreform. MARCEL BIERI

Bis Ende 2012 war Steidle Mediensprecherin des damaligen Verteidigungsministers Ueli Maurer. In dieser Funktion stand sie dem SVP-Bundesrat nahe und trat etwa bei Pressekonferenzen neben ihm auf.

Weil Maurer mittlerweile das Finanzdepartement führt, tritt sie mit ihrer Offensive frontal gegen ihren ehemaligen Chef an. Auf Anfrage sagt Steidle, sie habe als Vizepräsidentin der Konferenz der städtischen Finanzdirektoren «die Anliegen der Städte» bereits in der Wirtschaftskommission des Nationalrats vertreten – in Anwesenheit Maurers.

Weiter will sie sich dazu nicht äussern. Inhaltlich sagt Steidle, die Stadt Biel BE erachte die Reform als «nicht ausgewogen und überladen» und befürchte Steuerausfälle von 15 Millionen Franken.

Publiziert am 26.11.2016 | Aktualisiert am 29.11.2016
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