Uno-Zweitsitz in der Schweiz in Gefahr? Das internationale Genf fürchtet sich vor Trump

Am Uno-Zweitsitz in Genf zittert man vor der Ära Trump. Erst recht, wenn ein rechter Haudegen neuer US-Aussenminister werden sollte.

Genf zittert: Donald Trump bringt Uno-Zweitsitz in Gefahr play
Donald Trump in seinem Büro im Trump Tower in New York City (Archivbild). AP/Mary Altaffer

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Der neu gewählte US-Präsident Donald Trump gilt nicht gerade als Freund multinationaler Organisationen – und damit auch nicht der Vereinten Nationen. «Die Uno ist kein Freund der Demokratie, sie ist kein Freund der Freiheit. Sie ist ebenso wenig ein Freund der USA», hatte Trump einst erklärt.

Solche Aussagen lassen auch das internationale Genf erschaudern. Seit einigen Tagen herrscht deshalb in den Zentralen der grossen Uno-Agenturen in Genf emsiges Treiben, wie die Zeitung «Tribune de Genève» berichtet.

Uno-Feind auf der Aussenminister-Liste

An den Treffen versuche man abzuschätzen, welchen Einfluss die Ära Trump auf laufende Geschäfte, die Budgets und das Funktionieren der Uno allgemein haben könnte. Besonders besorgt ist man etwa beim Hochkommissariat für Flüchtlinge oder beim Menschenrechtsrat.

Genf zittert: Donald Trump bringt Uno-Zweitsitz in Gefahr play
Bloomberg via Getty Images

 

Auch eine Personalie lässt Genf erzittern: Auf der Kandidatenliste für das Amt des US-Aussenministers figuriert auch der Konservative John Bolton. Er war war bereits früher Botschafter der USA bei den Vereinten Nationen. Nun hat er der Uno-Bürokratie den Kampf angesagt. Und es scheint klar: Bolton dürfte auch den Standort Genf ins Visier nehmen. (rus)

Publiziert am 22.11.2016 | Aktualisiert am 22.11.2016
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30 Kommentare
  • Daniel  Leuenberger aus Chisinau
    22.11.2016
    Ich stelle mir die Frage, ob Trump jemals seine Fuesse in die Schweiz gesetzt hat. Sein Styl wuerde wahrscheinlich bei uns nicht besonders gut ankommen. Es waere interessant zu wissen, was Trump zur Schweiz meint. Und ich wuerde ihm mal ein kostenloses Ticket zum Besuch von Ausschwitz spenden. Damit er mal sieht, dass das Leben nicht nur bling bling ist und was kleine Hetztiraden schlussendlich fuer toedliche Konsequenzen haben koennen.
  • Annemarie   Setz 22.11.2016
    Ich glaube tatsächlich, dass sich Genf fürchten muss vor dem Einfluss dieses Radikalen Trump. Obama hat mehr in die Wege geleitet, als man ihm heute zugute hält. Wenn Projekte misslangen, dann, weil ihm die Republikaner und die Tea Party überall Steine in den Weg legten. Was jetzt mit dise künftigen Führung passiert ist ein rücksichtsloser Alleingang zum Schaden von Umwelt und der dringend notwendigen Gemeinsamkeit der Länder für das Wohl aller. Aber eben "America first"
    • Kurt  Stauffer aus George
      22.11.2016
      Lässt ihn doch mal regieren er wird schon bald ,dass seine Vorsätze nicht so leicht umzusetzen sind!Wen er glaubt er könne alles auf den Kopf stellen und den harten Mann spielen, werden die anderen Staaten zurück schlagen und dies kann für die USA ziemlich schmerzhaft werden.Die USA kann nicht im Alleingang die ganze Welt auf die Knie zwingen!!Er kämpft an zuvielen Fronten zur gleichen Zeit,dies führt zum CHaos!!
  • Zita  Lang 22.11.2016
    Trump brauch doch Genf nicht er hat ja die grossen "Ohren" von Leuk, da kann er alles abhören was er braucht und nicht braucht
  • Werner-René  Zwicky aus Chur
    22.11.2016
    Was mir an der UNO missfällt ist das 2-Klassen-System. Es darf einfach nicht sein, dass die 3 Grossmächte (USA, China und Russland) sowie FR und GB ein Vetorecht haben. Jedes Land sollte 1 Stimme haben und bei einer Abstimmung gilt das Mehrheitsprinzip. Alles andere ist ungerecht. Die Vetomächte verhindern regelmässig gute Lösungen. Dass in der UNO viel Leerlauf produziert und Geld verschleudert wird, weiss man und das müsste rasch geändert werden. Ein starker Generalsekretär wäre auch wichtig.
  • Daniela  Ponti 22.11.2016
    Die UNO-Mitarbeiter sind jene mit den ROLEX-Uhren am Handgelenk. Ich weiss das weil ich 6 Monate bei dieser Organisation gearbeitet habe. Gekündigt habe ich, weil ich den Hochmut und Untätigkeit vieler dort nicht länger ertragen habe.