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Von der Tagesschau ins Bundeshaus: SF-Reporter Matthias Aebsicher. (SRF/Stefan Krause)
Matthias Aebischer wechselt die Seite: Der Berner will nicht mehr nur über Politik berichten, der Fernsehjournalist will als Nationalrat nach Bern. Der 43-Jährige Familienvater kandidiert auf der Liste der Berner SP.
Seinen Job beim SF gibt er auf. Das muss er auch, denn journalistisch tätige SRG-Mitarbeiter dürfen zwar einer Partei angehören. Aber sie dürfen nicht politisch aktiv werden.
Aebischer ist bei weitem nicht der erste SRG-Mitarbeiter, der in die Politik wechselt. Der ehemalige «Arena»-Dompteur Filippo Leutenegger sitzt für die FDP im Nationalrat. Sportmoderator Maximilian Reimann (SVP) ist Aargauer Ständerat (weitere SF-Promis ind er Diashow unten).
«Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Die Arbeit beim Fernsehen hat mich 18 Jahre lang fasziniert und geprägt. Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen. Doch die Chance, für die SP des Kantons Bern in den Wahlkampf zu steigen, ist einmalig. Ich freue mich sehr», teilt Aebischer mit.
Aebischer ist seit 1994 beim Schweizer Fernsehen. Angefangen hat er auf der Sportredaktion. Später wechselte er zur «Tagesschau» und war auch im «Kassensturz» zu sehen. Von 2006 bis 2009 moderierte er auch den «Club».
Matthias Aebsicher ist verheiratet und hat vier Töchter. (zum)
Ist es gut, wenn TV-Stars in die Politik gehen?»
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Matthias Aebischer mit seiner Frau Patricia. (Karl-Heinz Hug)
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