SVP sagt Nein Toni Brunner lässt FC St. Gallen hängen

ST. GALLEN - Der FC St. Gallen braucht dringend Geld. Deshalb beantragten die Regierungen der Stadt und des Kantons sechs Millionen Franken für den angeschlagenen Club. Doch die SVP wehrt sich.

  • Publiziert: 02.09.2010, Aktualisiert: 13.01.2012
play Hat kein Herz für den FC St. Gallen: Toni Brunner. (Keystone)

Der finanziell und die überschuldeten AFG-Arena-Gesellschaften haben gestern Abend Toni Brunner auf den Plan gerufen. Der Präsident der SVP Schweiz sagte in Ernetschwil vor den Delegierten der SVP St. Gallen: «Die SVP muss klipp und klar Nein sagen.»

Es gehe nicht an, dass der Kanton St. Gallen neben der Kultur jetzt auch noch den FC St. Gallen mit Geld aus der Staatskasse unterstütze, sagte der Toggenburger Nationalrat auf ein kritisches Votum aus der Versammlung. Brunner erhielt Applaus. Michael Götte, Präsident der SVP-Kantonsratsfraktion, hatte zuvor gesagt, man müsse bei diesem Geschäft die Emotionen im Griff behalten.

Die Regierungen von Stadt und Kanton St. Gallen beantragen den Parlamenten, den FC St.Gallen und die AFG-Arena-Gesellschaft mit insgesamt sechs Millionen Franken wieder auf die Beine zu bringen. Private Investoren und Banken sollen ihrerseits rund zehn Millionen Franken beisteuern, um eine Pleite abzuwenden. (SDA/gca)