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SVP-Jungstar Natalie Rickli im Gespräch mit SVP-Stratege Blocher.
(Reuters)Der blonde SVP-Engel ist «megamässig sauer». SVP-Nationalrätin Natalie Rickli ist am letzten Samstag laut der SVP-nahen «Basler Zeitung» nur dank Schützenhilfe der «Grossen Christophs» Mörgeli & Blocher Vize-Fraktionspräsidentin geworden.
Nachdem sie zunächst nicht genügend Stimmen erhalten hatte, verlangten einige Fraktionsmitglieder eine Wiederholung der Wahl. Der eigentlich gewählte Ständerat Alex Kuprecht verzichtete in der Folge: «Ich war nicht bereit, das Wahlprozedere nochmals durchzuspielen, nur weil es einigen Leuten nicht gepasst hat.»
Während Rickli am Morgen für eine Stellungnahme nicht erreichbar war, wettert sie nun auf Facebook gegen «ein Parteimitglied»: «Wie krank muss ein Fraktionskollege sein, der 1. Internas verbreitet und 2. Unwahrheiten?»
Rickli gibt ihre Schlappe zwar zu: «Fakt ist, ich wurde tatsächlich als Vizefraktionspräsidentin nicht gewählt.»
Dann kommt das grosse ABER: «Dann hat Alex Kuprecht zurückgezogen und verschiedenste Fraktionsmitglieder haben mich inständig gebeten, die Wahl anzunehmen.»
Die Nationalrätin schliesst ihr Pamphlet mit den Worten: «Offizielles Statement von Fraktionschef Adrian Amstutz folgt. Liebe Grüsse Natalie – gerne Vizefraktionspräsidentin, auch wenn gerade megamässig sauer.»
Beim Parteivorstand hielt man sich zum Thema bedeckt. SVP-Generalsekretär Martin Baltisser wollte auf die Darstellungen in der «BaZ» nicht eingehen und verwies auf ein Mediencommuniqué vom vergangenen Samstag.
Auch Christoph Mörgeli wollte die Wahl nicht kommentieren und bezeichnete die Ereignisse als «intern».
«Liebe Alle. Wie krank muss ein Fraktionskollege sein, der 1. Internas verbreitet und 2. Unwahrheiten?
Fact ist, ich wurde tatsächlich als Vizefraktionspräsidentin nicht gewählt. Natürlich war ich enttäuscht, da die jüngere Generation so im Vizepräsidium nicht vertreten war. Trotzdem habe ich diesen Entscheid demokratisch sofort akzeptiert. Ich habe mich auch nicht auf Spiele eingelassen. Dann hat Alex Kuprecht zurückgezogen und verschiedenste Fraktionsmitglieder haben mich inständig gebeten die Wahl anzunehmen. Ich bin über mein Ego (hätte sagen können, dann macht das alleine und die junge Generation ist nicht vertreten) gesprungen und habe somit meine eigenen Interessen hinter das Parteiinteresse gestellt. So das die offizielle Version.»
Link: www.facebook.com/natalierickliofficial
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