Der Direktor des Instituts für islamisches politisches Denken in
London, Assam al-Tamimi, sagte in der Sendung des arabischen TV-Senders: «Freysinger ist eine Gefahr für die Zukunft der Schweiz.»Der SVP-Politiker wurde aus
Bern direkt in die Sendung geschaltet; seine Voten wurden dabei simultan auf Arabisch übersetzt.«Hitler hätte nicht abstimmen lassen»Freysinger rechtfertigte im Streitgespräch mit Al-Tamimi die Haltung seiner
Partei damit, dass diese «einen absolut demokratischen Entscheid» herbeigeführt habe.Der Vergleich des arabischen Institutsdirektors sei ausserdem unzutreffend, denn «Hitler hätte nicht abstimmen lassen.» Ausserdem konterte er damit, dass in Saudi-Arabien ja schliesslich auch der Bau von Kirchen verboten sei.Al-Tamimi lobte seinerseits die Schweizer Kirchenvertreter, weil diese sich gegen das Verbot ausgesprochen hatten. An die Adresse der Schweizer Bevölkerung sagte er: «Lasst nicht zu, dass dem Ruf eures schönen, freiheitlichen Landes Schaden zugefügt wird.» (SDA/bih)