SVP-Nationalrat Roland Büchel über Probleme mit Trump Soll die Schweiz vermitteln?

ZÜRICH - Die Polter-Politik von Trump könnte zu neuen Konflikten zwischen den USA und andern Staaten führen. Die Schweiz könnte helfen. Der Präsident der Aussenpolitischen Kommission warnt aber vor einer Einmischung in fremde Konflikte.

US-Politik unter Trump: Schweiz könnte bei Aussenpolitik vermitteln play
SVP-Nationalrat Roland Büchel warnt davor, im Fall eines grossen Konflikts die «Friedenstaube spielen» zu wollen.

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Durch die Wahl Trumps könnten sich die Beziehungen der USA zur EU und der Nato verschlechtern. Soll die Schweiz ihre Vermittlerdienste anbieten?

Der St. Galler SVP-Nationalrat Roland Büchel (51), Präsident der Aussenpolitischen Kommission, könnte sich ein solches Engagement vorstellen. «Wie sind bereit, wenn man uns braucht.» Allerdings warnt Büchel davor, im Fall eines grossen Konflikts die «Friedenstaube spielen» zu wollen. «Wenn sich die Schweiz selber in einen Konflikt einbringt, kann das für unser Land auch zu Problemen führen.»

Schweiz nur ein Gastgeber

Die Schweiz müsse sich auf die Rolle des Gastgebers beschränken und ihren neutralen Boden als Ort für Verhandlungen anbieten. Büchel: «Bei grossen Problemen müssen jene Parteien am Tisch sitzen, die entscheiden können.»

Büchel glaubt aber nicht, dass sich die weltpolitische Lage wegen Trump verschlechtern werde: «Wir dürfen den Teufel nicht an die Wand malen. Im Gegenteil: Ich erwarte, dass sich etwa die Beziehungen zwischen den USA und Russland entspannen werden.»

Publiziert am 10.11.2016 | Aktualisiert am 10.11.2016
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10 Kommentare
  • Daniel  Leuenberger aus Chisinau
    11.11.2016
    Die NATO duerfte gerne abgeschafft werden, sie steht fuer eine vergangene Zeit. Die EU sollte darueber nachdenken, endlich selbst Verantwortung zu uebernehmen und eine EU Armee aufzubauen. Und es wird hoechste Zeit, dass man den Russen nicht immer alle Uebel nachsagt sondern mit denen zusammenarbeitet. Und uebrigens kommt der aktuelle Terrorismus von Sunniten, nicht von Shiiten. Einige sollten mal nachsehen, welche islamische Laender damit gemeint sind. Sollte vieles erklaeren.
  • Cinzia  Toller , via Facebook 11.11.2016
    Die Schweiz soll nicht vermitteln, denn Donald Trump wird sich aus einem vorzüglichem Präsidenten entpuppen. Man wird chon sehen, sobald verstanden wird was vor sich läuft. Wer aber entrüstet ist muss wissen, dass Demokratie auch bedeutet sich selbst abschaffen zu dürfen.
  • Franz  Méllet , via Facebook 11.11.2016
    Ganz klar. Die Schweiz MUSS vermitteln, wenn sie von den USA angefragt würden, schliesslich geht es immer um Krieg oder Frieden - und dieser Krieg beinhaltet wohl als letzte Waffe dann Atomschläge. Hochbrisante Themen löst man NUR mit Gesprächen, und das ist auch die einzige Möglichkeit. Solange man redet, ist meistens noch nich Krieg. Schade gibt es in der CH nicht mehr starke Persönlichkeiten, diese Jungen Politiker sind zwar OK, aber sie kennen das wahre Leben und die Geschichte nicht. Schade
  • Koni  Kadir , via Facebook 10.11.2016
    Die Schweiz ist gut beraten, wenn Sie sich nicht einmischen und sich den neuen, weltbewegenden und alles verändernden Tatsachen stellen und das beste daraus machen werden. Spuren und opportunistische Entscheidungen treffen.
  • Mario  Solario aus Lausanne
    10.11.2016
    Trump ist nicht mehr so an Europa interessiert..er will wohl nicht mehr für die Europäer überall eingreifen..die sollen endlich mal die Probleme selber lösen..innert 4 Jahren will er die Hälfte der enormen
    Schulden mit dem Erheben von Zöllen amortisieren..selbst die NATO entspricht nicht mehr seinen Vorstellungen..mal sehen was er alles anstellt.. braucht doch keine Vermittlung..die Schweiz ist eh nicht interessant für ihn.