Gewählt dank Facebook & Co. Susanne Hochuli twitterte sich zum Wahlsieg

AARAU - Die Aargauer Regierungsrätin Susanne Hochuli von den Grünen wurde gestern mit einem guten Resultat bestätigt. Überraschend: Sie verzichtete total auf Standaktionen.

  • Publiziert: 22.10.2012
  • Von Karin Müller
play Hochulis Plakate kamen im Twitter-Look daher.
play Suasanne Hochuli verzichtete auf Standaktionen und den persönlichen Wählerkontakt. (Keystone)

Das Gesicht der neuen alten Gesundheitsdirektorin des Kantons Aargau ist der Bevölkerung bestens bekannt. Dabei hatte Susanne Hochuli total auf Standaktionen und massenhafte Flyer verzichtet.

«Sie wollte den Kanton nicht zupflastern. Stattdessen führte Susanne Hochuli erstmals einen eigentlichen Twitter-Wahlkampf und gewann», erklärt ihr Sprecher Balz Bruder heute gegenüber Blick.ch.

Lediglich für offizielle Stellen – zum Beispiel an Bahnhöfen – wurden Plakate gedruckt. Balz Bruder: «Deren Ästhetik war bewusst im Twitter-Look gehalten.»

Konzentration auf Tweets

Auf diese Weise sollten auch Wähler erreicht werden, die mit Social-Media-Kanälen nicht so vertraut sind.

Hochuli hatte prominente Unterstützung von der Mundartlegende Tinu Heiniger, die im Aargau wohnt.  Tinu schenkte ihr den Song «Ungerwäx», der bestens zum «Aargauer Tagebuch» passte, das Hochuli als CD-Booklet produzierte.

Die Regierungsrätin hatte im Sommer den Kanton umwandert und auf Facebook und Twitter dokumentiert.

Beliebteste Kommentare

  • jürg  frey , teufen
    Sie hat Mitschuld am Asylchaos. Verwirrend, fraglich, kurios!
  • Fernando  Ambord , Leuk , via Facebook
    Aber Gratulationen ablehnen zeugt auch nicht von viel Sachverständigkeit, auch wenn es seitens der SVP ist!

Alle Kommentare (22)

  • Dominik  Kohler , Unterkulm
    Die SVP ist an Scheinheiligkeit kaum zu übertreffen. Im Wahlkampf hat sie permanent auf die Frau gespielt, ziehlte unter die Gürtellinie. Gratulationen aus dieser Ecke MUSS man ablehnen. Bravo!!
  • Gerry  Studer
    Sorry, aber der SVP-Glarner gehört charaktermässig zum allerletzten, was unsere Gesellschaft zu bieten hat, um es mal vorsichtig zu formulieren. Dagegen ist Mörgeli ein Schuljunge. So wie Glarner mit seinen politischen Gegnern umgeht, hat er weder Respekt noch einen feuchten Händedruck verdient. Solche Leute muss man einfach ignorieren. Glarner hat nonstop auf Hochuli geschossen, und zwar auf einem himmeltraurigen und primitiven Niveau.
  • Peter  Meier , via Facebook
    schon alleine das Verweigerns des Händedruckes Gratulation zeigt mir die Einstellung/Gesinnung dieser arroganten Person. Diese Frau ist nicht integer, vertritt eh nicht die Anliegen der Bevölkerung, kommt mir vor wie die Schlumpf....amtsgeil....
  •   Heinz Knauser , z.Zeit in Thailand
    Eine absolute Blenderin!
    Hoffentlich bekommt Sie beim nächsten Auftritt zur Erruirung von Asylanten Unterkünfte eine geballte Ladung Mist oder ein paar Eier.
    Des Amtes würdig ist S i e nicht!
    • Küsä  Born , Bern
      Sagen Sie mal Herr Knauser. Bekommen Sie eigentlich Geld für ihre SVP-Propaganda hier im Forum? Oder schreiben sie nur aus Langeweile einen gehässigen Kommentar um den anderen.
      • 23.10.2012
      • als Kommentar auf   Heinz Knauser , z.Zeit in Thailand
      • 13
      • 31
  •   Werner Weber , Luzern
    Das ist nur eine Geldverteilerin. Sie bezieht ja mit Ihrer Tätigkeiten ebenfalls Ihr Geld aus dem Honigtopf des Bundes. Einbezahlt hat Sie ja noch nie was. Wählt nur noch mehr solche Politiker. Auf wiedersehen Schweiz.
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