AARAU - Die Aargauer Regierungsrätin Susanne Hochuli von den Grünen wurde gestern mit einem guten Resultat bestätigt. Überraschend: Sie verzichtete total auf Standaktionen.
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Hochulis Plakate kamen im Twitter-Look daher.
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Suasanne Hochuli verzichtete auf Standaktionen und den persönlichen Wählerkontakt. (Keystone)
Das Gesicht der neuen alten Gesundheitsdirektorin des Kantons Aargau ist der Bevölkerung bestens bekannt. Dabei hatte Susanne Hochuli total auf Standaktionen und massenhafte Flyer verzichtet.
«Sie wollte den Kanton nicht zupflastern. Stattdessen führte Susanne Hochuli erstmals einen eigentlichen Twitter-Wahlkampf und gewann», erklärt ihr Sprecher Balz Bruder heute gegenüber Blick.ch.
Lediglich für offizielle Stellen – zum Beispiel an Bahnhöfen – wurden Plakate gedruckt. Balz Bruder: «Deren Ästhetik war bewusst im Twitter-Look gehalten.»
Auf diese Weise sollten auch Wähler erreicht werden, die mit Social-Media-Kanälen nicht so vertraut sind.
Hochuli hatte prominente Unterstützung von der Mundartlegende Tinu Heiniger, die im Aargau wohnt. Tinu schenkte ihr den Song «Ungerwäx», der bestens zum «Aargauer Tagebuch» passte, das Hochuli als CD-Booklet produzierte.
Die Regierungsrätin hatte im Sommer den Kanton umwandert und auf Facebook und Twitter dokumentiert.
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