SRF-Reporter über Zuger Politikerin Jolanda Spiess-Hegglin (36) Kein Stück schlauer

ZUG - Gestern Abend widmete sich die SRF-Sendung «Reporter» der Ex-Grünen-Politikerin Jolanda Spiess-Hegglin (36) und den Auswirkungen der Zuger Sex-Affäre auf ihr Berufs- und Privatleben.

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Es beginnt mit dem Ende. Jolanda Spiess-Hegglin (36) sitzt in ihrem Wohnzimmer und feilt am Schreiben für ihren Rücktritt aus dem Zuger Kantonsrat. Ihr Ruf ist nach den Irrungen rund um die Zuger Landammannfeier ruiniert. Das Land hat ihr Gesicht vor Augen, wenn über die Zuger Sex-Affäre gesprochen wird. Die SRF-Sendung «Reporter» widmete Spiess-Hegglin nun einen eigenen Dok-Film. Gestern Abend, zur besten Sendezeit. 

Angespanntes Wiedersehen und geplatzter Geburtstag

Zwei Jahre konnte Reporterin Vanessa Nikisch die einstige Grünen-Frau und Noch-Piratin begleiten. Beim angespannten Wiedersehen mit SVP-Mann Markus Hürlimann im Zuger Parlament. Bei der verkorksten Feier zu ihrem 35. Geburtstag – mit zwei statt 200 Gästen. Unterlegt werden diese Niederlagen mit bedeutungsschwerer Musik. Und einem pseudo-psychologischen Off-Ton: «Es ist ihr Ruf nach Anerkennung.» 

Zuger Sex-Affäre: Jolanda Spiess-Hegglin hat nichts dazugelernt play
Filmausschnitt: Jolanda Spiess-Hegglin in ihrem Wohnzimmer in Oberwil. SRF
 

Auf Nachfragen wird trotzig reagiert

Auch Jolanda Spiess-Hegglin kommt oft zu Wort, zitiert aus Wut-Mails und zeigt fast stolz Berge von Hassbriefen, die bei ihr ins Haus flattern. Gerne verweist sie auch auf ihre vielen Online-Fans, spricht dabei «vom Netz, das mich auffängt». Tragisch: Sie meint damit wirklich das Internet. Fast trotzig reagiert die Politikerin hingegen auf Nachfragen, ob sie im Zuge der Sex-Affäre zu viel und falsch kommuniziert habe. Sie will «selbstbestimmt» bleiben – und, ja wirklich, um ihren guten Ruf kämpfen. 

Auch Ehemann Reto muss vor die Kamera

Auch ihr Ehemann Reto muss mitspielen. Er bringt das Dilemma der letzten beiden Jahre dabei unfreiwillig und verlegen auf den Punkt: «Es gibt viel zu erzählen. Ob es ins Fernsehen passt? Ich weiss es nicht.» Da geht es ihm wie dem Zuschauer – man ist am Ende kein Stück schlauer. 

Publiziert am 28.11.2016 | Aktualisiert am 28.11.2016
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