1500-Kilometer-Marsch an die Ostsee Hochuli räumt das Feld

Heute startet die zurückgetretene Aargauer Regierungsrätin Susanne Hochuli zu ihrer Wanderung quer durch Deutschland – mit Hündchen Mira als Begleitung. Ziel der Grünen ist es, ihr Leben neu zu erfinden.

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Im vergangenen Juli entschied die grüne Regierungsrätin Susanne Hochuli (51), der Politik den Rücken zu kehren. Schon damals deutete sie an, sie wolle eine längere Wanderung unter die Füsse nehmen.

Heute ist es so weit. Hochuli räumt das Feld. Von ihrem Wohnort Reitnau AG geht es an den Bodensee und dann quer durch Deutschland bis nach Hohwacht in Schleswig-Holstein an der Ostsee. Gegen 300 Stunden dürfte sie für die 1500 Kilometer brauchen. 

Gedanken ordnen und Zukunft planen

Im Zickzack wolle sie laufen. Das sei «schöner und gibt mehr Raum, mehr Leere und mehr Zeit, um meine Gedanken zu ordnen und auf die Zukunft auszurichten», schreibt sie auf ihrem Reiseblog mit dem Namen «Ich bin dann mal unterwegs».

Zehn Kilo dürfe ihr Rücksack maximal wiegen. Das Problem: Hochuli will viel lesen. Um keine schweren Schinken mittragen zu müssen, hat sie einen E-Reader gekauft. Und Hündin Mira, die einzige Begleitung auf dem Selbstfindungs-Trip, muss ihr eigenes Rucksäckli tragen.

Hochuli stand als Aargauer Asylverantwortliche unter Dauerbeschuss der SVP. Das hat offenbar Spuren hinterlassen. So schreibt sie auf ihrem Blog: Nach fast acht Jahren Regierungstätigkeit im Kanton Aargau braucht es bestimmt mindestens 1500 Kilometer, um mein Leben neu zu erfinden.

Publiziert am 13.01.2017 | Aktualisiert am 13.01.2017
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16 Kommentare
  • kurt  oberle aus Havelsee
    13.01.2017
    Wünsche Frau Hochuli nach ihrer aufreibenden Regierungstätigkeit eine entspannende und abenteuerliche Wanderung. Sollten sich bei km 900 im Westhavelland Blasen an den Füssen oder Heimweh nach dem Aargauer Dialekt einstellen, können Sie ja bei mir vorbeischauen.
  • max  gerster 13.01.2017
    Marco Weber
    heute, 13:59 Uhr
    Herr Weber, haben Sie auch Kinder/Familie und einen 100 Prozent Job?
    Vieles ist möglich, aber nicht in jeder Situation, im Artikel geht es auch um den Verdienst und Pension der Bundesangestellten.
    • Marco  Weber 13.01.2017
      Herr Gerster im Artikel geht es mit keinem Wort um den Verdienst oder die Pension von Bundesangestellten! Im Bericht geht es lediglich darum, das Frau Hochuli durch Deutschland wandert und um nichts anderes!
    • Marco  Weber 13.01.2017
      Übrigens Herr Gerster können Sie wohl kaum Ihren Kindern und Ihrer Frau die Schuld geben, dass Sie sich ihre Lebensträume nicht erfüllen können! Sie wurden ja nicht gezwungen eine Frau zu Heiraten und oder Kinder zu kriegen oder?
  • urs  meier aus langenthal
    13.01.2017
    Sie ist lange genug mit der Luxus-Staatskarosse herumkutschiert
    • Hugo  Stiglitz aus Frankreich
      13.01.2017
      Ah so, Nationalraete haben Luxuskarossen? Das ist aber ganz neu! Sie war nicht Bundesraetin.
      Viele Leute sehen bei den Politikern nur den Verdienst. Den Aufwand und den Verzicht sehen sie nicht.. Dass man das ihr nicht goennt, da kann es nur 2 Moeglichkeiten geben: Neid oder politisch nicht die gleiche Farbe..
    • Arnold  Sommerhalder aus Walterswil
      13.01.2017
      @ Hugo Stiglitz: ich gönne jedem Politiker seine Ruhegehalt, aber erst mit erreichtem dem Pensionsalter. Jeder der arbeitet verzichtet über Jahrzehnte auf Familie und Freizeit während er zur Arbeit geht. Er muss auch warten bis zum Pensionsalter. Also warum soll nicht auch der Politiker (als Vorbild) bis dahin warten können?
  • max  gerster 13.01.2017
    Bin schon 55 und möchte sehr gerne mal quer durch die USA. Da aber weder Zeit noch Geld vorhanden ist, heisst die Devise schaffen und weiter träumen. Dass sich in so manchen Amt das Geld und Pension leichter verdient, weis inzwischen auch jeder. Dies ist auch ein Grund, das junge Leute direkt aus dem Gimmer am liebsten schon eine politische Karriere anstreben. Bin nicht unbedingt neidisch, eher besorgt um die Lohnpolitik in unserem Lande. Ach ja, gute Reise Trotzdem.......
    • Marco  Weber 13.01.2017
      Herr Gerster ich war 24 und bin quer durch die USA! Wenn man will kann man sich das einrichten auch was das Geld und die Zeit betrifft! Dafür Sind sie selber verantwortlich! Es wird Ihnen niemand Zeit oder Geld schenken!
  • Hugo  Stiglitz aus Frankreich
    13.01.2017
    Gute Sache. Goenne ihr den Luxus, Zeit fuer sich zu haben. Ohne Stress.