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Frisch aus den Sommerferien zurück, zeigt Ursula Wyss (37) Toni Brunner (35) die kalte Schulter: Sie kontert dessen «Pseudo-Angebot». Hintergrund sind Avancen, die der SVP-Präsident letzte Woche formulierte.
Brunner bietet den Sozialdemokraten für den Fall einer Zweiervakanz im Bundesrat ein Päckli an, falls neben Moritz Leuenberger (SP) auch HansRudolf Merz (FDP) zurücktritt.
Der Plan: Die SP unterstützt den SVP-Kandidaten auf Kosten der FDP, dafür sichert die Volkspartei der SP ihren zweiten Sitz.
Darauf lasse sie sich nicht ein, so Wyss, denn «im Moment gibt es nur Spekulationen». Brunners Deal sei ein Ablenkungsmanöver vom parteiinternen Protest, den er sich wegen seines überstürzten Angriffs auf den Sitz von Moritz Leuenberger eingebrockt hatte.
Wyss verweigert, ganz angriffig, generell die Unterstützung ihrer Fraktion für einen weiteren SVP-Kandidaten. «Eveline Widmer-Schlumpf wurde als SVP-Mitglied in die Regierung gewählt. Das ist der zweite SVP-Sitz.»
Parteien würden schliesslich das Risiko kennen, wenn sie Exekutivleute ausschlössen.
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SP-Fraktionschefin Wyss: Kein Deal mit der SVP.