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Prognosen sind nie exakt. Aber manche sind exakter als andere. Bei den Nationalratswahlen 2003 kam ein Aussenseiter näher an das offizielle Schlussergebnis heran als alle grossen Demoskopie-Institute: die Online-Wahlbörse. Schon bei den deutschen Bundestagswahlen und den US-Präsidentschaftswahlen war das Internet-Game extrem erfolgreich.
Im kostenlosen Online-Prognosespiel «kaufen» und «verkaufen» Wählerinnen und Wähler Aktien der zur Wahl stehenden Parteien. Aus den jeweiligen Börsennotierungen wird eine «Prognose» abgeleitet.
Dabei gelten die selben Regeln wie an der richtigen Börse, die Aktienpreise richten sich nach Angebot und Nachfrage. Kaufen zum Beispiel viele Spieler SVP-Aktien, steigt deren Preis. Es empfiehlt sich also: bei tiefen Kursen ein-, bei hohen ausstiegen – und so das ekapital vermehren.
Spielerisch entsteht dabei eine präzise Prognose des Stimmenanteils der Parteien: Kostet die SP-Aktie etwa 23.50 Franken, entspricht das einem Wähleranteil von 23,5 Prozent. Stürzt die Partei in der Wählergunst ab, verkaufen die Spieler, und der Kurs – also der Wähleranteil – sinkt.
SonntagsBlick bringt die Internet-Wahlbörse jetzt zu Ihnen: Rund um die Uhr, von heute bis zum Wahltag am 21. Oktober, können SonntagsBlick-Leser mit Parteiaktien handeln – und das Ergebnis der Nationalratswahlen spielerisch vorwegnehmen.