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In seiner Rede unterstrich Couchepin die Bedeutung des Kompromisses, der Respektierung der Minderheiten und des Vetrauens. Die Schweiz sei stark, weil sie um ihre potenziellen Schwächen wisse. Die Schweiz sei ein vielfältiges Land, sowohl was seine sozio-ökonomische Lage als auch was seine Geschichte und Kulturen betreffe. Die Schweiz sei ein Land, das keine maximalistischen Lösungen zulasse.
Kompromisse und der Respekt der Minderheiten seien die Grundlage des friedlichen Zusammenlebens. Ersichtlich werde dies beispielsweise im gemeinsamen Bemühen um eine Landwirtschaftspolitik, die auch jungen Generationen Perspektiven eröffne. Ersichtlich werde dies auch im politischen System und nicht zuletzt auch im Respekt, den die sprachliche Mehrheit den kulturellen Minderheiten entgegenbringe.
Eine dynamische Gesellschaft bedürfe zur Lösung politischer und sozialer Probleme eines Minimums an Vertrauen: ein kritisches Vertrauen gegenüber den Behörden, Vertrauen in den guten Willen jener, die nicht gleicher Meinung seien, Vertrauen in die Zukunft.
Die Schweiz durchlebe derzeit schwierige Zeiten. Das Land habe sich bisher keiner Staatengenmeinschaft oder dauerhaften Allianz angeschlossen. Diese Isolierung habe ihre Gründe, stelle gleichzeitig aber eine grössere Herausforderung dar. (SDA)
Die folgende Diashow zeigt ein paar sportliche und gemütliche, lustige und ernste Momente mit Bundesrat Pascal Couchepin.