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Im Kampf gegen extremistische Taliban beschreitet die Nato neue Wege. Ein Fonds soll in Afghanistan kampfesmüden Gotteskriegern den Ausstieg erleichtern. Dies beschlossen die Teilnehmer an der gestrigen Afghanistan-Konferenz in London.
Der 500 Millionen Dollar schwere «Fonds für Frieden und Versöhnung» soll Aussteigern eine wirtschaftliche Existenz ausserhalb des Extremismus ermöglichen. Für die gemässigten Taliban sollen so Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen oder Boden für den Ackerbau angeboten werden.
Auch die Schweiz erwägt, sich am Fonds zu beteiligen. Dies sagte gemäss Radio DRS der stellvertretende Staatssekretär Anton Thalmann, der als Botschafter für die Schweiz an der Konferenz teilnahm. Damit würden Schweizer Steuergelder direkt in den Kampf gegen den Terrorismus fliessen.
Bereits letzte Woche entschied das Aussenministerium (EDA) die afghanische Armee mit 180000 Franken für Medikamente und medizinisches Material zu unterstützten ().
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Der Integrations-Fond für aussteigewillige Taliban war Afghanistans Präsident Karzai Idee. (Reuters)