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Da lachten sie noch. Widmer-Schlumpf und Wolfgang Schäuble mit dem Steuerabkommen.
(Keystone)BERN - Fast 70 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer befürworten das Steuerabkommen mit Deutschland – trotz CD-Affäre.
Eine Umfrage der «SonntagsZeitung» zeigt: Nur 21,1 Prozent würden die Vorlage ablehnen, über die wahrscheinlich am 25. November abgestimmt wird. 70 Prozent dagegen befürworten das Stuerabkommen. Und die Befürworter finden sich in allen politischen Lagern: Selbst unter den Anhängern der SVP sind derzeit 56 Prozent dafür. Am meisten Befürworter finden sich mit knapp 90 Prozent bei der CVP.
Ebenfalls eine Mehrheit der Befragten spricht sich für eine Aufweichung des Bankgeheimnisses im Inland aus: 59,4 Prozent wollen das Bankgeheimnis bei Verdacht auf schwere Steuerhinterziehung aufheben. Allerdings unterstützen lediglich Anhänger von SP und CVP dieses Vorhaben deutlich.
Das Ziel der Abgeltungssteuer sei, im Interesse des Landes und der Wirtschaft einen sauberen Finanzplatz zu schaffen, sagt FDP-Chef Philipp Müller gegenüber der «Sonntagszeitung».
Zudem sollen die Gegner der Abkommen als Helfershelfer ausländischer Steuerhinterzieher gebrandmarkt werden. «Wir werden aufzeigen, dass jene, die das Abkommen ablehnen, ausländische Steuerdelinquenten schützen und damit der Wirtschaft schaden», so Müller.
Eine erfolgsversprechende Strategie: Denn den Stimmbürgern ist laut Statistik die Verfolgung von Steuerdelikten offenbar wichtiger als der Schutz der Schweiz vor ausländischem Zugriff.
Die Mehrheit der Befragten ist allerdings gegen eine Klage wegen den CD-Käufen. Auch durch neuerliche Käufe gestohlener Bankdaten seitens deutscher Behörden lassen sich die Befragten in ihrer Haltung zu den Steuerabkommen nicht negativ beeinflussen.
Das Meinungsforschungsinstitut Isopublic hat im Auftrag der «SonntagsZeitung» 1010 Stimmberechtigte in der Deutsch- und Westschweiz befragt. Die repräsentative Umfrage fand vom 18. bis 20. Juli statt. (kab/SDA)
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