Ex-Armeechef kündigt per E-Mail Roland Nef schmeisst neuen Job hin

  • Aktualisiert am 20.01.2012

HOCHDORF - LU - Der Luzerner CVP-Nationalrat Pius Segmüller gab Nef eine zweite Chance und stellte ihn als Projektleiter an. Das ist nun vorbei.

Zwei Jahre ist es nun her, seit . Zuvor war bekannt geworden, dass er seine Exfreundin mit E-Mails, SMS und anonymen Postkarten belästigt hatte.

Seither kämpft Nef (50) mit vielen Problemen. und beklagte sich öffentlich darüber, er habe einige Bewerbungen geschrieben. Aber: «Wenn mein Name in Zeitungen das Attribut ‹dubios› oder ‹kriminell› hat, ist es natürlich sehr schwierig, eine interessante Funktion in dieser Gesellschaft zu erhalten.»

Zweite Chance

Einer, der Nef eine zweite Chance gab, war der . Der ehemalige Kommandant der Päpstlichen Schweizergarde kannte den Ex-Armeechef bereits aus früheren Tagen und stellte Nef als Projektleiter für seine Sicherheitsfirma an. Segmüllers Swissec AG überprüft und verbessert die Sicherheit von Unternehmen und Organisationen. Roland Nef machte auf Mandatsbasis «saubere Lagebeurteilungen», so Segmüller.

Kontakt abgebrochen

Vor einem Monat teilte ihm Nef aber per Mail mit, dass er nicht mehr bei ihm arbeiten wolle, sagte Segmüller der «Schweizer Illustrierten». Seither ist auch der Kontakt zwischen den beiden abgebrochen. Segmüller will nichts weiter dazu sagen. Was Roland Nef jetzt beruflich macht, ist nicht bekannt. (hcq)

Sucht er wieder einen neuen Job?- Keystone

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