Protestaktion im Kaffee-Waggon Orang-Utans stürmen SBB-Starbucks

Starbucks sei als Nutzer von Palmöl mitverantwortlich für das Aussterben der Orang-Utans, so der Vorwurf der Jungen Grünen.

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Den Gästen des Starbucks-Bistros im SBB-Interregio zwischen Zürich und Bern blieb heute Morgen wohl vor Schreck das Gipfeli im Hals stecken. Als Orang-Utans verkleidete Aktivisten der Jungen Grünen verwandelten das Bistro temporär in einen Zoo. Mit der Aktion protestieren sie gegen die Zusammenarbeit der SBB mit Starbucks. 

Das US-Unternehmen wird in doppelter Hinsicht angeprangert. So sind den Jungen Grünen die Steuervermeidungs-Praktiken der Kaffeekette ein Dorn im Auge. Aus grüner Sicht noch viel schlimmer, trage der Konzern «einen enormen Beitrag zur Umweltzerstörung rund um den Globus bei.» Als Verarbeiter von Palmöl sei Starbucks mitverantwortlich für das Aussterben von Tierarten wie dem Orang-Utan.

Starbucks hingegen verweist auf seiner Homepage darauf, dass es beim vom WWF initiierten Runden Tisch für nachhaltiges Palmöl (RSPO) mitmacht. Das Unternehmen verfolge einen «Null-Toleranz-Ansatz gegenüber der Entwaldung». Das mag die Jungen Grünen nicht zu besänftigen. Der RSPO sei als «äusserst lasches Regelwerk bekannt.» (rus)

Publiziert am 07.11.2016 | Aktualisiert am 14.12.2016
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11 Kommentare
  • Jorge  Suizo aus San Cristobal
    07.11.2016
    Die Palmölmonokulturen, für welche riesige Flächen an Regenwald abgeholzt oder niedergebrannt werden, sind eine Katastrophe in jeder Hinsicht. Gut haben Junge den Mut, mit einer meiner Meinung nach gelungenen Protestaktion darauf hinzuweisen und das anzuprangern.
  • Erika  Ruf , via Facebook 07.11.2016
    Einerseits, klar man kann gegen Starbucks sein.
    Anderseits die SBB können doch tun was sie wollen.
  • Andreas  Jäggi aus Solothurn
    07.11.2016
    Da wären wir wieder am Rande des Vermummungsverbotes. Zählt das jetzt auch?
    • Susanne  Reich 07.11.2016
      Dann müsste die Fasnacht auch verboten werden und dies wollen wir doch nicht. Es ist doch ein Unterschied ob jemand eine m.E. gelungene Aktion für eine gute Sache unternimmt, oder ob sich jemand quasi tarnen will und man nicht weiss, was er im Schilde führt. Früher stand ein Koffer oder ein Paket irgendwo herum, da machte sich keiner Gedanken, weshalb resp. ob dies gefährlich sein könnte. Zudem liess man ihn stehen für den Besitzer. Heutzutage sind wir verständlicherweise vorsichtiger geworden.
    • Frey  Gerhard aus Thun Schweiz
      08.11.2016
      Wieso Vermummung? Das sind doch Grüne oder nicht? Und für die gibts weder Verbote noch Gebote zudem benehmen sie sich erstmals Artgerecht richtig Affig
  • Manfred  Pfister 07.11.2016
    Super aktion der Jungen Grünen! Ich finde es unglaublich dass die SBB jemanden wie Starbucks zusammenarbeitet. Werde jetzt wohl kein Starbucks mehr kaufen
  • Meier  Thomas aus Rheinfelden
    07.11.2016
    Ich wünsch mir Mc Donalds Wagen zurück. Oder noch eine andere Idee, wieso nicht ein Spielcasino auf Rädern, damit könnten die SBB sicher schnell viel Geld verdienen.