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Offenes Ohr: Pascale Bruderer wartet gespannt auf die E-Mails der SoBli-Leser. (Keystone)
Da wolle sie lieber Taten sprechen lassen, lässt die Sozialdemokratin aus dem Aargau wissen, die am Montag ins höchste Amt gewählt werden wird, welches die Schweiz zu vergeben hat: das Präsidium des Nationalrats.
Schon Stunden später wird sie demonstrieren, dass es ihr ernst ist mit diesem Engagement: Bei der offiziellen Feier zu ihrer Wahl in Baden wird ein Moderator in Gebärdensprache durchs Programm führen – der Sprecher, der die Zeichen für die Hörenden übersetzt, hält sich im Hintergrund.
Auch bei offiziellen Empfängen im Präsidialjahr will sie künftig jemanden neben sich wissen, der ihre Worte in Gebärdensprache wiedergibt. Typisch Pascale Bruderer. Sie will gehört werden. Sie will verstanden werden. Und sie will ihre Rolle perfekt spielen – auf der Bühne der Bundespolitik, aber auch draussen auf der Strasse, wenn sie den Frauen und Männern aus dem Volk begegnet. In ihrem Präsidialjahr, sagt sie, wolle sie eine Brücke bauen zwischen Politik und Bevölkerung.
SonntagsBlick unterstützt die höchste Schweizerin in diesem Vorhaben. Ab nächster Woche wird sie auf diesen Seiten jeden Sonntag eine Frage aus der Leserschaft beantworten. Bruderer: «Eine geniale Möglichkeit, auf die Fragen und Interessen der Bevölkerung einzugehen.»
Damit liegt der Ball jetzt bei Ihnen, den Leserinnen und Lesern des SonntagsBlicks: Haben Sie an die Politik eine Frage, die Ihnen schon lange unter den Nägeln brennt?