Parteichefin zum Austrittsgrund K.o.-Tropfen-Scherz Spiess-Hegglin lügt!

Die Zuger Politikerin Jolanda Spiess-Hegglin hat ihre Partei verlassen, angeblich wegen K.o.-Tropfen-Scherzen. Die Parteichefin widerspricht.

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Jolanda Spiess-Hegglin ist nicht mehr Mitglied der Grünen Zug. Doch selbst dieser Parteiaustritt sorgt nun für Verwirrung und neue Vorwürfe. Gegenüber Blick.ch begründete die Zugerin ihren Rückzug damit, dass im Parteiblatt der Grünen eine Kolumne erschienen war, in der man sich auf ihre Kosten lustig machte.

Dieser Darstellung widerspricht nun die Co-Präsidentin der Grünen Zug, Barbara Beck-Iselin. «Der Parteiaustritt von Frau Spiess-Hegglin ist am 31. Dezember 2015 erfolgt. Die Kolumne im Parteiblatt hat sie aber erst am 2. Januar gelesen. Das weiss ich, weil Frau Spiess-Hegglin sehr heftig auf den Text reagiert hat», so Beck-Iselin zu Blick.ch.

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Barbara Beck-Iselin, Co-Präsidentin der Grünen Zug, widerspricht der Darstellung von Jolanda Spiess-Hegglin.

Sagt Spiess-Hegglin also die Unwahrheit? Hat sie die Kolumne nur als Vorwand genommen, um die Verantwortung für den endgültigen Bruch mit der Partei jemand anderem in die Schuhe zu schieben? Auf Anfrage sagt Spiess-Hegglin, dass die Kolumne im Parteiblatt von Mitte Dezember stamme. 

Unabhängig davon verurteilt Grünen Zug-Präsidentin Beck-Iselin die K.o.-Tropfen-Scherze im Parteiblatt klar. «Das ist inakzeptabel und entspricht in keiner Weise dem Stil der Grünen Zug. Wir haben diese Text gerügt und befinden uns im Gespräch mit der Redaktion», so Beck-Iselin. 

Publiziert am 08.01.2016 | Aktualisiert am 19.02.2016
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62 Kommentare
  • Valentin  Vieli 09.01.2016
    Barbara Beck zeigt, dass sie eine unfähige Päsidentin ist, die gerne Anderen die Schuld in die Schuhe schiebt. Das kritisiete Bulletin der Grünen von Zug erschien im Dezember 2015 kein genaues Datum bekannt!, sicher nicht kurz vor Weihnachten. Also konnte Jolanda Spiess in aller Ruhe diese Kolumne "Fokus" mit den dummen Sprüchen gegen ihre Person vor dem Jahreswechsel lesen und daraus die schon lange notwendigen Konsequenzen ziehen. Die Partei hat nicht einmal ihr Parteiblatt im Griff-
  • Fuhrer  Rene aus Goldiwil
    09.01.2016
    Solche Storys sind nur da um von der Weltpolitik abzulenken !
  • Adrian  Schärli aus Nebikon
    08.01.2016
    Spiess-Hegglin eine Lügnerin? Unglaublich! Was kommt wohl auch noch ans Tageslicht? Dass auf deb Winter der Frühling folgt? Das wäre ähnlich überraschend.
  • David  Brunner aus Wetzikon
    08.01.2016
    Der k.o.-Tropfen-Scherz richtet sich gegen Magdalena von Ems und überhaupt nicht gegen Frau Spiess und ihre Behauptung. Merkwürdig war schon Spiess Geburtstagseinladung Ende November, Zitat: "Vergesst also bitte die Damenunterwäsche z. B. Slip, unbedingt mit Kaufetikette dran nicht." Erstaunlich, wie eine Politikerin derart billig Aufmerksamkeit sucht - und findet.
  • Stefan  Meier 08.01.2016
    Ein ganzes Jahr Peinlichkeit... Ich weiss nicht wie ein Mensch das einfach so ertragen und mitmachen kann. Wäre nur ein paar Tropfen Alkohol getrunken worden, dann wäre das wohl nicht passiert. Oder besser gesagt, hätte Frau Spiess-Hegglin das, was zwischen ihr und Herr Hürlimann geschehen ist einfach geschwiegen, da hätte im BLICK vielleicht nur ein kurzer Kommentar darüber zu lesen gegeben. Und in der Zwischenzeit hätten alle schon vergessen.