Obama ist sich sicher «Ich hätte diese Wahl gewonnen»

Der scheidende US-Präsident Barack Obama hätte sich bei einer Kandidatur für eine dritte Amtszeit gute Siegchancen ausgerechnet. Selbst von Gegnern habe er Zuspruch für seine politischen Überzeugungen bekommen.

Barack Obama: USA hätte mich nochmals gewählt play
Konjunktiv zum Ende: Der abtretende US-Präsident Barack Obama hätte sich für eine dritte Amtszeit gute Wahlchancen ausgerechnet. (Archivbild) KEYSTONE/AP/PABLO MARTINEZ MONSIVAIS

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Die Mehrheit der Amerikaner stehe hinter seiner «Vorstellung eines vereinten Amerikas, das tolerant ist und vielfältig und offen und voller Energie und Dynamik», sagte Barack Obama in einem am Montag veröffentlichten Interview. Als Wahlkämpfer hätte er diese Vorstellung klar ausgesprochen und, «so glaube ich, eine Mehrheit des amerikanischen Volkes mobilisieren und dazu bringen können, sich geschlossen dahinter zu stellen».

Dritte Amtszeit nicht erlaubt

Obama äusserte sich in einem Gespräch mit CNN-Kommentator David Axelrod für dessen Podcast «The Axe Files«. Axelrod hatte Obamas erfolgreiche Präsidentschaftskampagnen 2008 und 2012 geleitet. Eine dritte Amtszeit ist dem Demokraten aus verfassungsrechtlichen Gründen nicht erlaubt. Seine Parteikollegin Hillary Clinton verlor am 8. November überraschend deutlich gegen den politischen Quereinsteiger Donald Trump.

Trump übernimmt das Präsidentenamt am 20. Januar - und mokierte sich erwartungsgemäss über das Interview Obamas, auch wenn der darin keinen ausdrücklichen Vergleich mit dem Republikaner anstellte. «Präsident Obama sagte, dass er glaubt, er hätte gegen mich gewonnen. (...) AUF KEINEN FALL!», schrieb Trump auf Twitter.

Als Gründe, warum auch Obama gegen ihn unterlegen gewesen wäre, führte Trump stichwortartig den Verlust von Arbeitsplätzen, die Gesundheitsreform «Obamacare» und die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) an, für deren Erstarken er Obama immer wieder persönlich verantwortlich gemacht hat. (sda/gru)

Publiziert am 27.12.2016 | Aktualisiert am 27.12.2016
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8 Kommentare
  • Ronald  Schmid aus Miami
    28.12.2016
    Eines hat Er bestens erreicht, sogar den Rest der Welt ueber seine Faehigkeiten und Pseudeo-Erungenschaften zu taeuschen. Wahlen hin oder her, mehr als die Haelfte der Amerikaner koennen nicht warten bis diese Familie endlich das Weisse Haus verlassen. Seine groesste Errungenschaft ist, dass Er das Volk mit 10 weiteren Billionen verschuldet hat um seine Freunde in der Hochfinanz zu unterstuetzen. "Bon Voyage" Obama, Amerika wird es ueber Nacht besser gehen.
    • Hans  Blattmann 28.12.2016
      Wenn man bedenkt was andere Präsidenten in "angenehmeren" Jahren ohne Wirtschaftskrise verpolitisierten, war Obama direkt ein Genie. M.m.n. ein guter Präsident der es auch wagte gegen den Lobby-Strom zu schwimmen und Ideen von A - Z durchziehen konnte (ob jetzt subjektiv gesehen gut oder nicht). Und was ihren "Hochfinanz"-Support anbelangt, würde ich mir bei Trömp mehr Sorgen machen (siehe CV Trömp & Finanzminister). Connections legt man schliesslich nicht von heute auf Morgen bei Seite...
  • Thomas  Stalder , via Facebook 27.12.2016
    Selbtsüberschätzung des Mannes, der einige der grossen Probleme der Zukunft der USA aktiv vorbereitet hat. - Im Rückblick wird der Friedensnobelpreisträger (nach 9 Amtstagen... - soviel zum Wert des Friedensnobelpreises...) mit den über 23000 Drohnen-Kills, die er jeweils morgens genehmigte, als einer der schlechtesten Präsidenten (als Showman überzeugend) in die Geschichte eingehen. - Der Kaiser ist nach 8 Jahren nackt, und mehr als 50 Prozent der Amerikaner getrauen sich, das auch zu sagen.
  • Larry  Kaufmann 27.12.2016
    Geschmackloser Kommentar von Obama. Die Selbsteinschätzung der Demokraten dass nur sie regieren können und sollten hat mit zu ihrer Niederlage beigetragen. Er sollte sich vom so verhassten G. W. Bush ein Stück abschneiden, welcher sich seit seiner Amtszeit aus allen politischen Aktivitäten und Kommentaren raushält. Diese Klasse fehlt Obama offenbar. Die Demokraten müssen sich endlich damit abfinden, dass Trump der rechtmässig gewählte Präsident der USA ist, ob man ihn mag oder nicht.
  • roger  mafli aus selzach
    27.12.2016
    Das einzige was er kann. Wahlen gewinnen und sich als strahlender Sieger präsentieren. Wenns dann darum geht etwas umzusetzen ist leider niemand mehr zu Hause.
  • Meyer  Roman aus Aarau
    27.12.2016
    Was soll den das jetzt Obama.

    8 Jahre Misswirtschaft und jetzt noch grosse Töne klopfen.
    Er hat Amerika an die Wand gefahren.
    Gegen Clinton hat er gewonnen und das war sehr einfach.

    Nach 8 Jahren sollten alle aufhören, auch bei uns und in Deutschland.