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«Das libysche Justizministerium hat noch nicht grünes Licht gegeben», erklärte EFD-Sprecher Roland Meier. Mehr wollte er zur Sache nicht sagen. Doch eines ist klar: Wenn es soweit sei, kehrten die beiden Geschäftsmänner mit einem Linienflug in die Heimat zurück.
Ihre Pässe haben sie seit Donnerstag wieder. Am Freitag erzwang das Regime in Tripolis jedoch den Rückflug des nach Libyen entsandten Bundesrats-Jets in die Schweiz – die Geiseln waren nicht an Bord. Libyen bestehe darauf, dass die beiden Männer als Geschäftsleute ausreisten, teilte das EFD gestern mit (Blick.ch berichtete).
Bis Sonntag wird die Schweiz den Richter bestimmen, der im dreiköpfigen Schiedsgericht die Festnahme eines Gaddafi-Sohnes in Genf im Juli 2008 untersuchen soll. Nach dem Abkommen mit Libyen muss es sich dabei um einen Nicht-Schweizer handeln. (SDA/bih)
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Noch ein Wochenende in der Botschaft: Die Geiseln sitzen immer noch in Tripolis fest. (Keystone)