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Das Parteilogo. (ZVG)
Morgen findet die Gründerversammlung der «Direktdemokratischen Partei Schweiz» (DPS) statt. Ihr Präsident Ignaz Bearth (27) spricht von einer gewaltigen Resonanz aus der ganzen Schweiz.
Noch bevor die Partei richtig steht, musste sich der neue Präsident bereits mit Sicherheitsproblemen auseinandersetzen. «Man informierte mich, dass die linksextreme militante Antifa aufrief, unsere Veranstaltung zu Besuchen. Da entschied ich mich, die Gründung nur für Mitglieder zugänglich zu machen.»
Deshalb verrät er auch nicht, wo die Gründungsversammlung morgen genau abgehalten wird.
Eine neue Partei rechts der SVP, was ist darunter zu verstehen? Bearth: «Erstens geben wir Migranten in der Schweiz klar auch die Chance sich hier zu integrieren, auch mitzuwirken in dieser neuen patriotischen Kraft.»
Die wichtigsten Themen des Parteiprogramms: Ja zu erneuerbaren Energien, Asylpolitik optimieren, Nein zu einem EU-Beitritt, Ausbau der direkten Demokratie, Stopp der Islamisierung.
DPS-Präsident Bearth: «Soziale Themen sind uns im Gegensatz zur SVP nicht egal. Wir erachten es als sehr wichtig dass wir uns als Ganzes dafür einsetzen den sozial Schwachen in diesem Land zu helfen. Wir sind in erster Linie unserem Volk verpflichtet.»
Also Rechtsextreme müssen draussen bleiben? Ignaz Bearth: «Ja. Die DPS hat nichts mit Rechtsextremen zu tun.»
Das Interesse an der neuen Partei sei riesig. Viele Menschen würden sich melden, um der DPS beizutreten. Aktuelle Mitgliederzahlen verrät der neue DPS-Präsident erst morgen. «Ich kann so viel sagen, die Resonanz ist gewaltig und wir bekamen aus der ganzen Schweiz Anfragen.»
Mittlerweile sei die Jungpartei in den Kantonen SG, ZH, AG, AR, GR, LU und BE vertreten.
Politologe Michael Hermann räumt einer neuen Rechten durchaus Chancen ein, weil die SVP massiv an Strahlkraft eingebüsst habe. Bei der DPS hingegen bleibt er skeptisch. «Die DPS hat ein Image, dass alle, die in der SVP keinen Platz mehr haben nun in die DPS abwandern. Das ist schwierig.» Hinzu komme, dass die DPS über keine bekannten Köpfe verfüge, die als Zugpferd in der Öffentlichkeit dienen könnten.
Erfolgreiche Neugründungen seien meist Abspaltungen. «Deshalb bin ich hier skeptisch. Allerdings hilft der Partei die unglaubliche Aufmerksamkeit, die sie noch vor ihrer Gründung erhält.»
Zum Parteiprogramm erklärt der Politologe, dass es nicht reiche, wenn man sich etwas sozialer gebe als die SVP. Hermann: «Die Schweizer Demokraten (SD) hatten seinerzeit auch versucht, mögliche Wähler über ein sozialeres Profil reinzuholen. Doch es misslang. Heute verlieren die SD immer mehr.»
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