Nationalrätin fühlt sich von Luxuslady überrumpelt Birrer gegen Beller

Luxuslady Irina Beller brachte in ihrer neusten TV-Sendung Beiträge aus dem Bundeshaus und einem Erotik-Shop. SP-Nationalrätin Prisca Birrer-Heimo fordert, dass ein Interview mit ihr nachträglich aus der Sendung entfernt werde.

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Die SP-Nationalrätin und Konsumentenschützerin Prisca Birrer-Heimo will nicht in der Sendung von Luxuslady Irina Beller vorkommen. Für ihre letzte «Konsumer-TV»-Sendung vor Weihnachten hat der Privatsender «Schweiz 5» in der Wandelhalle Politikerinnen und Politiker zu ihren Wünschen fürs neue Jahr befragt, so auch die SP-Frau. Sie wünscht sich angesichts der menschlichen Katastrophe in Syrien eine friedvollere Welt.

«Zitate zweckentfremdet»

Ein paar Tage nach der Erstaustrahlung beschwerte sich Birrer-Heimo in einem Mail, das BLICK vorliegt, bei «Konsumer-TV». Sie forderte, dass man ihr Interview aus der Sendung entferne. Mit Befremden habe sie festgestellt, dass ihre Zitate zum neuen Jahr zweckentfremdet worden seien. «Ich bin davon ausgegangen, dass ich von Reportern eines Lokalsenders befragt werde und wurde nicht in Kenntnis gesetzt, dass es sich um eine Sendung von bzw. mit Irina Beller und Sequenzen mit Erotik-Shops handelt», heisst es in ihrem Mail. Die Weihnachtssendung enthält neben der Politiker-Umfrage noch eine Reportage vom Flughafen und einen Besuch von Beller in einem Erotik-Laden.

Moderatorin und Luxus-Lady Irina Beller besuchte für ihre letzte Sendung einen Erotik-Shop. play
Moderatorin und Luxus-Lady Irina Beller besuchte für ihre letzte Sendung einen Erotik-Shop. Screenshot Konsumer TV

«Korrekt vorgestellt»

Der Produzent Patrick Dütschler beteuert, er habe sich bei der SP-Frau als Reporter von «Konsumer-TV» korrekt vorgestellt. Pikant ist, dass Dütschler der Konsumentenschützerin eigentlich bekannt sein könnte. Er führte ein Callcenter, das wegen unklarer Geschäfte in der Kritik stand. Nun betreibt er einen windigen Dienst mit dem Namen «Konsumentendienst Schweiz», gegen den Birrers Stiftung für Konsumentenschutz laut dem «Beobachter» eine Strafanzeige wegen unlauterer, irreführender und täuschender Geschäftspraktiken eingereicht hat. Laut Dütschler sei das Verfahren mittlerweile eingestellt worden.

Moderatorin Irina Beller kann nicht verstehen, weshalb die SP-Nationalrätin sich so vehement von den Zuschauern distanzieren wolle, die Freude an Sex und Erotik hätten. Birrer-Heimo war für BLICK gestern nicht zu erreichen.

Publiziert am 01.01.2017 | Aktualisiert am 15.01.2017
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8 Kommentare
  • Anton  Werth aus Visp
    01.01.2017
    Die Birrer soll doch froh sein, dass sie auch mal erwähnt wird. Sonst hört man nicht gerade viel von ihr, trotz grossem Zahltag.
  • Remo  Albrecht aus Höri
    01.01.2017
    Ihr Name Beller ist Programm: sie bellt nur..... und zwar in allen Medien, doch ist das Ergebnis wie bei einem Heizstrahler: nur heisse Luft!
    Doch wer Fan von der Luxus"-Lady ist soll sich daran erfreuen und ebenso überzeugt sein, die/der Beste zu sein auf dieser Welt.
  • Remo  Albrecht aus Höri
    01.01.2017
    Diese nar(r)zisstisch egoistische und überhebliche Lachfigur moderiert eine Sendung. Gottlob braucht es diesen Sender nicht zum überleben. Sie hat es noch nicht begriffen, dass trotz Buch (war das ein Buch?) man intelligent ist und nur von sich überzeugt sein kann, all andere sind scheinbar nach ihrer Ansicht gescheiterte Existenzen. Man kann den IO gottlob nicht mit Geld kaufen.!
    Sie soll einfach ruhig sein und den Medien fernbleiben, man bekommt ja Augenkrebs beim Anblick!
    Guets nois!
  • Oliver  Strub 01.01.2017
    Diese Geschichte kann man als kindisch bezeichnen. Gerade, wenn sich pubertierende Mädchen in der Öffentlichkeit unmöglich aufführen und herum zicken. Das Verhalten finde ich übertrieben und pikiert. Es handelt sich hier um belanglose Umstände. Da gibt es bei der SP viel zu tun: Shopping Vergnügen und menschliche Katastrophen vergrössern sich. Das Frau Birrer, diesen Kanal als Konsumentenverantwortliche unterstützt kann ich nicht nachvollziehen. Schweiz 5 braucht es eh nicht.
  • Klaus  Bruggisser aus Bern
    01.01.2017
    Um heutzutage eine Sendung in einem Privatsender zu moderieren genügt es offenbar, wenn man völlig ungebildet ist, keine Ausstrahlung hat, ein aufwendiger Lebensstil pflegt aber keiner Arbeit nachgeht, sondern vom Geld eines Millionärs lebt und das Gefühl hat, die Grösste zu sein. Anderseits hat man mit diesen Attributen auch die Gewissheit, in den Boulevard-Medien verheizt zu werden. Frau Beller ist das jedoch wurscht, Hauptsache Publicity auch wen man sich nur noch lächerlich macht.