Nach Faust-Attacke im Hotel Marriott Blocher schlägt zurück

Der tätliche Angriff auf Christoph Blocher im September hat ein juristisches Nachspiel. Der alt Bundesrat hat Strafanzeige gegen den Täter eingereicht.

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Exklusivbild des Täters: Der 81-jährige attackierte Blocher. Marcel Odermatt

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Mitte September hatte ein Mann SVP-Übervater Christoph Blocher tätlich angegriffen (BLICK berichtete). Der 81-Jährige hatte mit Fäusten auf Blocher eingeschlagen, bevor Sicherheitsleute ihn überwältigen konnten. Der Mann habe einen verwirrten Eindruck gemacht, berichtete der alt Bundesrat damals, der selbst mit dem Schrecken davon gekommen war: Verletzt hat ihn der Gewalttäter nicht.

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Vor dem Angriff: Blocher bei der Diskussion im Marriott-Hotel.

Dennoch hat der Vorfall nun ein juristisches Nachspiel. Blocher hat gegen den Mann Strafantrag eingereicht, wie die Stadtpolizei Zürich gegenüber der «NZZ» bestätigte. Es wurde ein Strafverfahren gegen den Mann eingeleitet. Dieser befindet seit dem Vorfall in einer Klinik.

Auf Teleblocher hatte der alt Bundesrat den Vorfall damals als «harmlos» bezeichnet: Es sei nichts schlimmes passiert. Der Mann habe einen «wirren Eindruck» gemacht und lebe daher auch in einem Pflegeheim. Nach der Attacke sei er der Psychiatrie zugewiesen worden. 

Der Täter wartete am Hinterausgang

Der Angriff hatte sich im Anschluss an eine Diskussion im Zürcher Hotel Marriott ereignet. Unter dem Titel «Schweiz – EU: Wie weiter?» hatten der Berner SP-Nationalrat Corrado Pardini und Blocher debattiert. Nach Abschluss der Veranstaltung begab sich das Ehepaar Blocher zum Hinterausgang des Hotels zum bereitstehenden Auto. Dort kam es zur Attacke. (sf)

Publiziert am 22.10.2016 | Aktualisiert am 24.10.2016
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31 Kommentare
  • Dahn  Swiss 23.10.2016
    Ja klar - stuft diesen Angreifer doch einfach wieder als Verwirrt ein und dann darf er gemäss Menschenrechten nicht verurteilt werden, weil er angeblich nicht zurechnungsfähig ist.
  • Hans-Peter  Brechbühl 22.10.2016
    Ich glaube nicht dass dieser Täter verwirrt oder irr
    war, der hat genau gewusst was er macht, um welche
    Person es geht und wie er vorgehen will.
    Aber jetzt ist es ein fressen für die Psychiater und die
    werden diesen Herrn schon als verwirrt einstufen.
  • Peter  Hubacher 22.10.2016
    Ich bin weiss Gott kein Freund von Blocher, der natürlich für ein Klima der Aggression in der Politik an vorderster Front mitverantwortlich ist. Aber es darf nicht angehen, dass mit Fäusten gegen unliebsame Gegner vorgegangen wird. Anstatt die Klage zu suchen, könnte Herr Blocher für wieder mehr Dialog statt Konfrontation in der Politik einsetzen.
    • Fritz  Frigorr 22.10.2016
      Dialog war doch noch nie sein Ding, für ihn gab und gibt es eben nur Konfrontation.
  • Hans  Müller 22.10.2016
    Ich finde das richtig. Das nächste Mal bringt der Verwirrte noch ein Messer mit, das übernächste Mal eine Schusswaffe. Wir haben doch schon genug verwirrte, Unia Obere, welche sich nun weiterbilden bis zu ihrer Pensionierung, Kniestreichler in Bern und solche, welche Fotos ihrer Genitalien versenden und ernsthaft glauben, das mache Frauen Freude. Da eh Täterschutz in solchen Dingen herrscht passiert ihm nichts.
  • Thomas  Flückiger , via Facebook 22.10.2016
    Was sind Sie denn für eine Memme, Herr Blocher! Das ist ja nur noch peinlich! Einen 81-jährigen Verwirrten zu verklagen wegen so einer Lappalie. Als ÖV-Chauffeur müsste ich unseren Justizapparat fast wöchentlich bemühen wegen Beleidigung oder Tätlichkeiten. Aber wahrscheinlich geht es Ihnen wieder mal nur um die Aufmerksamkeit! Man muss schliesslich im Gespräch bleiben. Und an die Blocher Fans: Jeder Daumen runter ist für mich eine Auszeichnung !
    • Mike  Rich 22.10.2016
      Wenns der politische Gegner ist, handelt es sich also um eine Lappalie, wenn aber linke Frauen ein Kompliment von einem Mann erhalten, beginnen sie zu heulen und schreien nach Bestrafung, was Sie sicher richtig finden. Die verdrehte Welt eines Beamten halt, der für seine bescheidene Leistung am Steuer viel zu viel Steuergelder kassiert. Diese Löhne müssen endlich massiv gekürzt werden. Werde einen Vorstoss machen.
    • Roland  Rutishauser , via Facebook 22.10.2016
      Stimmt, Herr Deller. Es kommt immer darauf an, in welchem politischen Lager man ist. Je nach dem wird das Gesetz so oder so ausgelegt. So ist es halt in der Schweiz.
    • Xaver  Arnet 22.10.2016
      @Lieber Thomas Flückiger: Halten wir dringend Sorge zu unserer freiheitlichen und sicheren Rechtsordnung! Dazu gehört eine rechtskräftige Ahndung von solchen gewalttätigen Übergriffen, egal, ob auf Politiker, mit welcher Parteizugehörigkeit auch immer, oder ÖV-Chauffeure. In unserem friedlichen und schönen Land sollen sich ALLE Personen, ob Politiker, Unternehmensleiter, Sportler und Menschen, so wie Sie und ich, SICHER und FREI bewegen können. Also, wehret den Anfängen!
    • Regula  Hiltebrand aus Au
      22.10.2016
      Nein, ist richtig, dass dieser angezeigt wird. Niemand hat das Recht, jemanden tätlich anzugreifen. Ob dies wirklich ein Irrer war oder ob dies nur vorgetäuscht wird, dass ihm nicht viel passiert, dies muss genau abgeklärt werden. Aber auch Irre gehören nicht auf uns los gelassen.
    • Thomas  Huber 23.10.2016
      Ich dachte auch dass Blocher, ebenfalls schon ziemlich verwirrt, seinesgöeichen nicht noch anzeigt.