Nach Merkels Burka-Plädoyer Vater des Burka-Verbots sieht sich auf Kurs

BERN - Angela Merkel hat sich am Dienstag gegen Vollverhüllungen ausgesprochen. Das freut den Verfasser des Burka-Verbots, Walter Wobmann. Die ist aber nicht sein letztes Ziel.

National Councillor and President of the initiative committee against wearing the Burka (Verhuellungsverbot) Walter Wobmann talks to media as members of the committee wearing burkas in protest stand in the background, at the Federal Square in Bern play
Freut sich über Merkels Aussage gegen Vollverhüllungen: Walter Wobmann (59), SVP-Nationalrat und Verfasser der Burkainitiative RUBEN SPRICH

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Merkel forderte am CDU-Parteitag ein Burka-Verbot für Deutschland. Screenshot Bild.de

Die deutsche Bundeskanzlerin, Angela Merkel, hat sich in einer Rede am CDU-Parteitag gegen die totale Verhüllung ausgesprochen. «Wir wollen Gesicht zeigen. Die Vollverschleierung ist bei uns nicht angebracht, sie müsste verboten sein. Sie gehört rechtlich nicht zu uns.»

Walter Wobmann, SVP-Nationalrat und Initiant der Volksinitiative für ein Burka-Verbot, hört das gerne: «Ich finde es natürlich positiv, dass Merkel endlich gemerkt hat, dass die Burka nicht in unsere Kultur gehört.» Merkel habe allerdings deren Verbreitung mitzuverantworten. Wobmann bedauert, dass sie so lange zugeschaut hat. 

Schon 70'000 Unterschriften

Seine Volksinitiative laufe gut, sagt er. «Wir haben inzwischen wahrscheinlich um die 70'000 Unterschriften gesammelt.» Sie werde nächstes Jahr eingereicht und diene zusätzlich als Druckmittel im Parlament. Dort wird der Ständerat bald über eine parlamentarische Initiative entscheiden, die der Nationalrat im Herbst knapp angenommen hat (BLICK berichtete).

Wird der Vorstoss auch im Stöckli angenommen, und zufriedenstellend und umfassend umgesetzt, kann sich Wobmann vorstellen, seine Volksinitiative zurück zu ziehen.

Weitere Pfeile im Köcher

Während die Projekte für ein Burka-Verbot noch laufen, arbeitet Wobmann bereits am nächsten Vorstoss. In Deutschland sei vor kurzem bekannt geworden, dass sich um die 6000 Spitzel des türkischen Geheimdienstes im Land befinden. Wobmann will vom Bundesrat wissen, «ob der Nachrichtendienst Kenntnis von Derartigem in der Schweiz hat und ob er etwas dagegen unternimmt».

Ausserdem plant er mehrere Vorstösse gegen die schleichenden Islamisierung, beispielsweise zu Sonderrechten, die Muslimen in der Schweiz zugestanden würden, zur Finanzierung von Hasspredigern und zur Verteilung extremer Schriften.

Publiziert am 06.12.2016 | Aktualisiert am 16.12.2016
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16 Kommentare
  • peter  Müller aus Muttenz
    07.12.2016
    Es ist alles zu spät was jetzt unternommen wird der Islam ist in Europa nicht mehr auf zu halten siehe England , Schweden , Frankreich und Deutschland wer immer noch an den guten Islam glaubt der sollte mal SOS ABENDLAND lesen " mir wird dabei Schlecht "
    • Marco  Weber 07.12.2016
      Absolut korrekt Herr Müller! Wie man immer wieder sieht, wurde in England Schweden Frankreich und Deutschland das Christentum abgeschaft und alle Kirchen niedergebrannt! Es gibt nur noch böse Muslime überall!
  • hanspeter  kobelt 07.12.2016
    Gut, dass die "Mutti" der grossen Nation einen Geistesblitz hatte! Vielleicht koennte die Schweiz dies ja auch mal uebernehmen, wie auch die anderen Sachen, welche durch Frau Merkel und die EU der Schweiz aufgezwungen werden!
    • Marco  Weber 07.12.2016
      Herr Kobelt das macht die Schweiz doch schon seit Jahren! Wann kommt mit irgendwelchen Problemen welche keine sind um auf Stimmenfang zu gehen, danach bewirtschaftet man diese "Probleme" fleissig und der einfache Bürger ist zufrieden!
  • Edi  Rey aus Romanshorn
    06.12.2016
    Die Burka kann man verbieten oder auch nicht, bewirken wird das Verbot so gut wie nichts. Die Probleme mit einer rückwärtsgewandten Religion werden bleiben. Zusammen mit den fortschrittlichen Muslimen müssen wir gegen Fanatiker jeder Art kämpfen, Burkaverbot hin oder her.
  • Georg  Ritter 06.12.2016
    Burka? Gesicht verhüllen? Wenn diese Polit- und Medienschwätzer doch endlich mal die Dinge beim richtigen Namen nennen würden! Wer eine Burka trägt, hat sein Gesicht nicht verhüllt. Das Gesicht wird mit der Niqab verhüllt. Und diese, die Niqab, will ich hier nicht sehen - aber ich weiss, wie sie heisst.
    • Jan  Berger 07.12.2016
      Wer Burka trägt, verhüllt sich komplett. Sicht wird einzig durch das Stoffgitter vor den Augen gewährt. Wer Niqab trägt, ist im Bereich der Augen unverhüllt.

      Das wird sich ganz sicher auch dadurch nicht ändern, dass ein Herr Ritter das Gegenteil behauptet und andere blöd hinzustellen versucht.
    • Marco  Weber 07.12.2016
      Herr Ritter das ist doch gerade das wunderbare heute! Der einfache Bürger braucht einfache (schlag)Worte ob dies korrekt ist oder nicht intresisert niemanden!
  • Recht  Haber aus Zürich
    06.12.2016
    Es ist total uninteressant, was Merkel sagt/meint/tut. Geht uns nichts an.