Nach Kritik an Gölä SVP geht auf VW los

Der Rockbarde musste bei Amag antraben, weil er sich politisch äusserte. SVP-Nationalrat Ulrich Giezendanner überlegt sich jetzt einen Boykott der Fahrzeuge das Importeurs und spricht bei Auto Schweiz vor.

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Die Schweiz ist zu links», erklärte Gölä (48) im SonntagsBlick und legte in anderen Medien nach. Beim Volkswagen-Importeur Amag stiessen die Kommentare des Rockers auf Widerstand. In Gesprächen mit Göläs Management machten Amag-Vertreter klar: Göläs Äusserungen werden nicht goutiert.

Jetzt schaltet sich SVP-Nationalrat Ulrich Giezendanner (62, AG) in die Kontroverse ein. Er will das Thema  nach Bundesbern bringen: «Ich möchte die fragliche Intervention von VW in meiner Fraktion und an der nächsten Sitzung von Auto Schweiz besprechen.»

Was den Transportunternehmer stört: «Wenn linke Sänger – und die meisten sind links – politische Aussagen machen, hört man von Sponsoren nichts. Wenn bürgerliche Künstler Stellung nehmen, interveniert eine Firma, die vor allem in Verkehrsbereich, Steuerpolitik, Umweltpolitik auf bürgerliche Politik angewiesen ist.»

Giezendanner denkt gar an einen Boykott der Amag-Gruppe – also daran, keine Modelle von VW, Audi, Seat, Skoda, Bentley oder Porsche mehr zu kaufen. Und weil er in mehreren Verwaltungsräten von Betrieben sitzt, die VW, Scania und MAN-Lastfahrzeuge fahren, will er auch hier seinen Einfluss spielen lassen. «Immerhin kann ich als Verwaltungsrat beeinflussen, was gekauft wird.»

Publiziert am 30.10.2016 | Aktualisiert am 26.12.2016
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105 Kommentare
  • Thomas  Meier 31.10.2016
    Zwischen VW und Herr Gölä besteht eine privatrechtliche Beziehung (Vertrag). Wie kommt Giezendanner dazu, Sich einzumischlen ? Ist das die neue SVP-Maxime, dass sich Politikin die Wirtschaft einzumischlen muss, oder ?
    • Fritz  Frigorr 31.10.2016
      Als SVPlr meint er wohl, er hätte mehr Rechte. Dabei hat er höchstens mehr Rechte, die ihm huldigen.
  • Martin  Senn 30.10.2016
    Ich finde es eine Frechheit, Göläs Äusserungen als bürgerlich zu bezeichnen. Das ist nur ein billiger Trick, Rechtspopulismus zu verharmlosen. Ich bin bürgerlich, finde Göläs und einige SVP-Aussagen aber viel zu pauschalisierend und teilweise gehässig.
  • Rolf  Hengartner aus Goldach
    30.10.2016
    Diese Äusserung schadet eher Göles Karriere als VW. Denn VW-Käufer sind sicher bürgerliche und keine Linken.
  • Roger  Stahel 30.10.2016
    Gölas Musik ist nicht gerade mein Fall aber einen VW kaufen würde ich auch nicht!
  • Morgan  Schwab aus Bülach
    30.10.2016
    Gölä ist rechtsextrem, er hat sich von den SVPlern einlullen lassen, selber schuld, wenn die AMAG klarstellt, was er darf oder nicht.. da er einen Sponsoringvertrag hat. Wenn ich Sponsor wäre, wäre Gölä sofort seine Verträge los. Denn niemand will den rechtsextremen Mist. Es gibt da so einen Spruch : Rechtsextremismus kann Ihnen und ihrem Umfeld schaden. Mit Rechtsextremismus verliert man. Das sollte Gölä bedenken. Deshalb sage ich auch : Selber schuld, Gölä.
    • Peter  Lanz 30.10.2016
      Das einzig Extreme ist wie sie mit fremden Menschen umgehen, wenn sie nicht ihre Meinung haben.
    • Christian  Kurmann , via Facebook 30.10.2016
      Sorry aber gölä würde ich nicht rechtsextrem nennen!
      Er hat seine meinung und die darf er vertreten es war überhaubt nichts rechtextremes dabei!
      Wenn man rechts wählt ist man nicht automatisch extrem. Gilt aber auch für die gegenseite.
      Ich glaube nicht dass man viele schweizer findet die bei jedem thema nur rechts oder links sind.
      Genau das macht die schweiz aus!