Nach fast 19 Jahren Beziehung Grossratspräsident und Nationalrat geben sich das Jawort

Der diesjährige Aargauer Grossratspräsident Marco Hardmeier und der Zürcher Nationalrat Angelo Barrile wollen ihre Beziehung eintragen lassen.

Der Aargauer Grossratspräsident Marco Hardmeier (4. v. l.) und der Zürcher Nationalrat Angelo Barrile (3. v. l.) wollen ihre Partnerschaft eintragen lassen. play
Der Aargauer Grossratspräsident Marco Hardmeier (4. v. l.) und der Zürcher Nationalrat Angelo Barrile (3. v. l.) wollen ihre Partnerschaft eintragen lassen. David Zehnder

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Der Aargauer Grossratspräsident Marco Hardmeier (40) hat am Dienstag seine präsidiale Abschiedsrede gehalten. Darin gab er auch bekannt, dass er seine Beziehung mit dem Zürcher Nationalrat Angelo Barrile (40) eintragen lassen will, wie die «Aargauer Zeitung» berichtet.

«Das letzte Danke, jedoch das allergrösste, geht an einen ganz speziellen Menschen», so Hardmeier in seiner Rede. In einem beruflich und auch politisch reich befrachteten Jahr sei dieser immer sichtbar und unsichtbar an seiner Seite gewesen, wenn er ihn gebraucht habe. «Ich freue mich, nach dannzumal über 19 Jahren in rund einem halben Jahr in einen ganz speziellen Hafen einfahren zu dürfen», so Hardmeier. Er sei froh, nach wie vor überglücklich und immer wieder frisch verliebt. «Danke Angelo», fügt er an.

Die beiden geben als Grund für diesen Schritt die rechtliche Absicherung an, die sie durch die eingetragene Partnerschaft erhielten. Vieles lasse sich privatrechtlich nicht regeln, begründet Hardmeier laut der «Aargauer Zeitung». Und doch störe ihn, dass es in der eingetragenen Partnerschaft noch zu viele Ungleichbehandlungen gegenüber Ehepaaren gebe. (wif)

Publiziert am 16.12.2016 | Aktualisiert am 16.12.2016
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4 Kommentare
  • Willi  Meier aus Saland
    16.12.2016
    Nein diese liberale Haltung muss nicht aufrecht erhalten werden,weil als Ehepaar nur Mann und Frau gelten.Alles andere ist Mache der übelsten Art.
    • dirty  harry aus St. Gallen
      16.12.2016
      Wieso meinen Sie eigentlich, Sie können anderen Leuten vorschreiben, wie sie zu leben haben? Woher nehmen Sie eigentlich die Gewissheit her, ganz genau und auch für andere zu wissen, was richtig und falsch ist?
    • Edi  Rey aus Romanshorn
      17.12.2016
      Herr Meier, nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass es neben der religiösen auch noch eine gesellschaftliche Konzeption für Menschen gibt, die füreinander dasein wollen. Das hat eine Mehrheit in unserer Demokratie so entschieden, und das ist gut so.
  • Paul  Entlebucher 16.12.2016
    Herzlichen Glückwunsch. Diese liberale Haltung der Gesellschaft muss aufrecht erhalten werden und unsere freiheitlichen Werte müssen wir auch gegen radikale Forderungen (zb. von religiösen Fanatikern) verteidigen.