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Anwalt Valentin Landmann vertritt Christoph Mörgeli (Keystone)
ZÜRICH - SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli hat den umtriebigen Milieu-Anwalt Valentin Landmann engagiert im Kampf um seine wackligen Professoren-Stelle an der Uni Zürich. Wie will Landmann Mörgelis Job retten? Das Interview.
Herr Landmann, wie geht es Christoph Mörgeli?
Es ist eine bedrückende Situation. Wenn die Kinder heim kommen und sagen, «Papa, du bist entlassen worden?», ist das unerfreulich. Er selbst muss alles aus der Presse erfahren und in der Uni wird ihm jedes Gespräch verweigert. Zudem bekommt er den Bericht, auf dem alle Vorwürfe basieren, von der Uni nicht.
Also wurde ihm doch gekündigt?
Herr Mörgeli hat kein Kündigungsschreiben erhalten. Für mich handelt es sich bei diesen Vorgängen um eine klassische Mobbingsituation.
Aber es steht eine Aussprache an, hiess es.
Bis heute Morgen wusste Christoph Mörgeli nichts von einer Aussprache. Stattdessen hiess es, er bekomme dann Bescheid. Erst gegen Mittag heute erhielten wir erste Signale für ein mögliches Gespräch.
Klagen Sie gegen die Uni wegen Mobbing?
Das ist noch offen. Doch dieses Vorgehen gegen einen Mitarbeiter, wie es jetzt an der Uni geschieht, ist unhaltbar. Wenn sich herausstellen sollte, dass seine Entscheidungsträger Informationen an die Presse weitergegeben haben, stellt sich akut die Frage der Amtsgeheimnisverletzung.
Und dann klagen Sie?
Es wäre die Pflicht die Unileitung, von selbst die notwendigen Schritte für interne Ermittlungen in die Wege zu leiten und gegebenfalls Strafanzeige zu erstatten.
Ihre nächsten Schritte?
Wir warten ab. Mörgeli schätzt die offene Konfrontation und das Gespräch, aber keine Intrigen und Mobbing.
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