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Den Rollenwechsel zum Bundesrat habe er mehr oder weniger problemlos bewältigt, sagte Ueli Maurer bei seiner Bilanz zum ersten Amtsjahr. Das Hauptziel für das zweite Amtsjahr sei die Behebung der Mängel bei der Logistik der Armee und die Entflechtung der Informatik.
Er habe grosse Probleme angetroffen in seinem Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), hielt Maurer fest. Vor allem die Koordination sei mangelhaft gewesen. Und die Kasse: Viele Probleme im VBS seien auf die fehlenden Finanzen zurückzuführen.
Den neuen Sicherheitspolitischen Bericht erwartet Maurer erst für Oktober, wie er weiter sagte. Es gebe keinen Konsens in der Sicherheitspolitik. Im Frühjahr wolle er die bereinigte Fassung dem Bundesrat vorlegen, danach gebe es eine breite Vernehmlassung.
Glatter Besuch in der Heimat
Rund 25 Medienschaffende begleiteten Maurer mit dem Car ins Berner Oberland. Auf halbem Weg servierte der Gemeindepräsident von Adelboden den Berner Gästen einen auf dem Feuer gekochten Kaffee (siehe Diashow).
Zum Zittag gabs Fondue. Ob das zusätzliche Kampfgewicht den Schneewanderern die nötige Trittsicherheit auf dem gar glatten Weg gab?
Adelboden ist Maurers Heimatort. «Im Alter kehrt man gerne zu den Wurzeln zurück», sagte er. Der naturverbundene SVP-Bundesrat führte die Wandergesellschaft auf verschneitem Weg an: «Schnee ist für mich das grösste.»
Auf Couchepins Spuren
Mit der Einladung der Journalistinnen und Journalisten zu einer Wanderung setzt Maurer eine Tradition fort, die alt Bundesrat Pascal Couchepin gepflegt hatte. Dieser «entführte» die Bundeshausmedien jeweils auf die St. Petersinsel bei Biel und später nach Zimmerwald.