«Man machte sich über K.o.-Tropfen lustig» Spiess-Hegglin schmeisst bei den Grünen hin

ZUG - Verfahren wegen Schändung eingestellt, Ruf ruiniert und jetzt auch noch Partei im Rücken. Jolanda Spiess-Hegglin ist bei den Grünen ausgetreten.

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Jolanda Spiess-Hegglin ist am 31. Dezember 2015 bei den Grünen Zug ausgetreten. Dies schreiben die Grünen Zug laut einer Quelle heute in einer internen Mitteilung. Die Partei bedauert darin die Ereignisse, die nun zu ihrem Rücktritt geführt hätten. Das vergangene Jahr sei für sie wie auch für die Partei eine sehr schwierige Zeit gewesen. Die Grünen «hoffen mit ihr, dass Ungerechtigkeiten aufgedeckt werden».

Protagonisten der Affäre: Jolanda Spiess-Hegglin... play
Jolanda Spiess-Hegglin ist nicht mehr in der Grünen Partei des Kantons Zug. Joseph Khakshouri

Spiess-Hegglin reagiert überrascht darüber, dass das interne Mail den Weg schon zu den Medien fand, bestätigt aber gegenüber BLICK ihren Parteiaustritt. Als Grund gibt sie an: «Im Parteiblatt der Grünen erschien eine Kolumne, in der man sich auf meine Kosten über K.o.-Tropfen lustig machte.» Sie fände es bedenklich, wenn bei den Zuger Grünen solche Spässe möglich seien. Witze über K.o.-Tropfen seien Bestandteil der Vergewaltigungs-Kultur. «Darum ist es für mich nicht mehr denkbar, weiter Parteimitglied zu sein.»

In der Mitteilung dankt die Partei Spiess-Hegglin für die engagierte Arbeit, die sie bis Ende 2014 für die Partei geleistet habe und wünscht ihr für die Zukunft alles Gute. Die Partei zeigt sich zudem überzeugt, dass politische Inhalte der «Alternativen - die Grünen» von den Medien und der Bevölkerung nun wieder stärker wahrgenommen würden. (eis)

Publiziert am 07.01.2016 | Aktualisiert am 08.01.2016
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