Lobbyisten müssen Beischlaf deklarieren: Kampf der Sex-Bestechung in der Politik

Interessenvertreter und Politiker kommen sich manchmal zu nahe. Im Bundesstaat Missouri müssen Lobbyisten künftig Sex mit Politikern deklarieren.

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?

Top 3

1 Weil die Resultate nicht passen Gewerkschaften verheimlichen...
2 Nationalrätin muss Asyl-Debatte absagen SVP lässt Estermann nicht zu...
3 Schneider-Ammann schürt die Euro-Euphorie, aber: Dem Parlament ist...

Politik

teilen
teilen
31 shares
Fehler
Melden

Die Beziehung zwischen Politikern und Lobbyisten ist oft sehr eng, manchmal sogar zu intim. Das Parlament des Bundesstaats Missouri sah sich nun veranlasst, ein neues Transparenz-Gesetz zu verabschieden. Künftig sind Lobbyisten verpflichtet, öffentlich zu deklarieren, wenn sie Sex mit einem Politiker oder einem Mitarbeiter eines Abgeordneten hatten. 

play
Bart Korman.

Gemäss dem Parlamentsbeschluss vom Mittwoch wird Sex neu als «Geschenk» behandelt. In Missouri ist es Vorschrift, Geschenke an Politiker und deren Mitarbeiter in einem öffentlichen Register auszuweisen. Von der Sex-Transparenzpflicht befreit sind Paare, die schon eine sexuelle Beziehung hatten, bevor sie als Politiker und Lobbyist tätig waren.

Die Idee der Sex-Transparenz stammt vom Republikanischen Abgeordneten Bart Korman. 

Publiziert am 08.01.2016 | Aktualisiert am 08.01.2016
teilen
teilen
31 shares
Fehler
Melden