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Ab Mai ist es in der ganzen Schweiz vorbei mit dem Zigarettenqualm in Restaurants. Doch bereits jetzt formiert sich ernsthafter Widerstand gegen das Gesetz. Eine kleine Gruppe von Rauchverbots-Gegnern sammelte in nur vier Monaten rund 80000 Unterschriften.
Sie fordern die freie Wahlmöglichkeit der Restaurantbesitzer. «Jeder soll selber entscheiden können, ob in seinem Restaurant geraucht werden darf oder nicht», sagt Mary-France Moser gegenüber «Le Matin». Sie und der Genfer Barbesitzer Roland Terrier haben allein in der Westschweiz 15000 Unterschriften zusammengetragen.
In der Deutschschweiz kämpft vor allem die Junge SVP des Kantons Bern gegen ein Rauchverbot. Parteisekretär David Herzig hofft, dass man innert sechs Monaten die nötigen 100000 Unterschriften für eine Initiative zusammenbringt. Der Intitiativtext werde zurzeit von der Bundeskanzlei überprüft. «Unser Ziel ist es, dass unsere Vorlage zur gleichen Zeit wie die der Lungenliga in den Kammern behandelt wird», erklärt Herzig.
Verschärftes Rauchverbot
Denn auch die Rauchgegner, darunter die Lungenliga, arbeiten bereits an einem neuen Rauchverbot. Es soll nochmals verschärft werden, weil das aktuelle Gesetz Lücken aufweisen soll. Bereits 85000 Unterschriften habe man vorzuweisen.
«Wir wollen nächsten Monat die Unterschriftensammlung abgeschlossen haben», sagt Jean-Charles Rielle vom Initiativkomitee. Die Forderung ist radikal: «Wir fordern ein Einheitsgesetz in der Schweiz, welches das Rauchen komplett verbietet und somit auch die Fumoirs.» (gca)