Kirchen und Künstler empört über «Verfluchung» Betet für Roger Köppel!

Die Aktion eines «Künstlers» gegen Roger Köppel bringt dem SVP-Nationalrat unerwartet eine riesige Welle von Sympathien. Sogar die Kirchen schalten sich ein und rufen zum Gebet für Köppel auf!

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Der «Performance-Künstler» Philipp Ruch hat vor kurzem dazu aufgefordert, den Zürcher Nationalrat und Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel mit Flüchen einzudecken. Im Rahmen einer Aktion des Theaters am Neumarkt in Zürich hat er dann Köppel den «Nazigeist» ausgetrieben.

Erinnerung 1: Ein Nazi ist ein Anhänger des Nationalsozialismus. Die Nazis hatten im Zweiten Weltkrieg Millionen von Menschenleben auf dem Gewissen.

Erinnerung 2: Roger Köppel ist 2015 in einer demokratischen Wahl mit einem Glanzresultat zum Nationalrat gewählt worden.

Ruchs «Kunstaktion» bringt dem SVP-Nationalrat Köppel eine unerwartete Sympathiewelle. Die grösste Unterstützung kommt von der Kirche!

Die Schweizerische Evangelische Allianz (SEA) bezeichnet die «Verfluchungs-Zelebration» durch das Theater am Neumarkt als «einer kulturellen Institution unwürdig». Dieses Handeln habe mehr mit Niederträchtigkeit zu tun als mit Kultur, schreibt die SEA in einer Mitteilung.

Die Allianz, der in der Schweiz rund 250’000 Christen angehören, setzt sich aus 640 lokalen landes- und freikirchlichen Gemeinden zusammen.

Sie fordert vom Theater eine Entschuldigung und ruft die Bevölkerung auf: «Betet für Roger Köppel, seine Familie, seine Gesundheit, seine Arbeit und Berufung!»

Auch theaterintern gibts Stunk. Die Chefs des Theaters am Neumarkt müssen beim Verwaltungsrat antraben. Gegenüber der Zeitung «Schweiz am Sonntag» sagt Verwaltungsrat Andreas Spillmann: «Die Art des Theaters von Philipp Ruch finde ich lächerlich, bemühend und selbstgefällig».

Andreas Spillmann, der Direktor des Landesmuseums ist, sagt weiter: «Es ärgert mich, dass ausgerechnet eine solche Attitüde dem Neumarkt Publizität verschafft.»

Selbst die Kulturszene verurteilt die Aktion. In einem Interview in der «SonntagsZeitung» sagt der Berner Kabarettist Andreas Thiel: «Das ist Verleumdung, Beschimpfung und Aufhetzung.» Wenn eine solche Volksverhetzung mit Steuergeldern finanziert werde, finanziere der Staat eine Straftat. Thiel fordert daher: «Streicht dem Neumarkt-Theater die Subventionen!»

Und Autor Adolf Muschg bemerkt: «Ich dachte, Donald Trump sei nicht zu unterbieten – aber es geht offenbar noch dümmer.» (gf)

Publiziert am 20.03.2016 | Aktualisiert am 21.04.2016
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Krawall-Kulturschaffender macht Voodoo-Zauber Hier wird Köppel der Nazi-Geist ausgetrieben

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  • Markus  Döbeli aus Zürich
    21.03.2016
    Keine Steuergelder für ein so primitives Theater. Subventionen an das Neumarkt-Theater müssen umgehend gestrichen werden.
  • stehauf  david aus basel
    21.03.2016
    Dies ist keine Kunst sondern ein Schlingensief-Plagiat Es ist eine Schande
    und Hohn gegenüber der Schweizerbevölkerung dass der Rot-Grüne
    Regierungsrat eine solche Abschaum (die sich Künstler) nennen noch mit Steuergeldern
    subventioniert Für alles andere hat der Regierungsrat kein Geld-
  • Thomas  Steinmann aus Binningen
    21.03.2016
    Es scheint, dass man nichts gelernt hat. Ein Thomas Hirschhorn mit dem Urinieren auf Blocher und jetzt das hier. Billigste Propaganda unter der Gürtellinie um auf sich aufmerksam zu machen. Solche "Ausstellungen" sind zutiefst beleidigend und eheverletzend und gehören geschlossen und vor allem nicht subventioniert durch Staatsgelder !
  • John  Feller , via Facebook 21.03.2016
    wenns von Links kommt ist es Kultur!
  • Dino  Villiger 20.03.2016
    Das Schlimmste an dieser Sache ist noch, dass mit Steuergeldern solche Theater subventioniert werden. Da gibt es nur eines, nicht mehr hingehen. Auch die Migros gehört zu den Sponsoren und sollte diesbezüglich über die Bücher gehen, ob solche unsinnigen Vorführungen weiterhin unterstützt werden sollen.