Kriminelle Asylsuchende Kanton Aargau will härter durchgreifen

Der Aargau hat genug: Mehr Einbrüche, mehr Diebstähle. Und meist sind Kriminaltouristen und Asylbewerber die Täter. Jetzt wird die Polizeipräsenz erhöht.

  • Publiziert: 05.07.2012
play Polizei setzt Prioritäten: Mehr Kontrollen an «Hotspots», weniger Patrouillen im Strassenverkehr. (sda)

Mit mehr Polizeikontrollen und mit Sonderstaatsanwälten will die Aargauer Regierung die Probleme mit kriminellen Asylsuchenden eindämmen. Das Ziel sei eine «Verbesserung der Sicherheitssituation», sagte Regierungsrat Urs Hofmann (SP) heute vor den Medien in Aarau. Die Bevölkerung und die Gemeindebehörden seien verunsichert.

Es bestehe der Eindruck, dass die Asylsuchenden und Kriminaltouristen den Behörden auf der Nase herum tanzten, hielt der Vorsteher des Departementes Volkswirtschaft und Inneres fest.

Zahl der Delikte steigt

Die Zahl der Einbruch- und Diebstahldelikte nahm in diesem Jahr im Vergleich zu 2011 um rund 30 Prozent zu. Um 150 Prozent stieg die Zahl Einbruchdiebstähle in Fahrzeuge. Bis Ende Mai wurden 430 Autos aufgebrochen.

Bei einem grossen Teil der Täterschaft handle es sich um Asylsuchende aus Nordafrika und um organisierte Banden von Kriminaltouristen. Zudem gebe es vermehrt Sicherheitsprobleme bei den Asylunterkünften.

Kommt hinzu, dass das Volk im Oktober den Regierungsrat und das Kantonsparlament neu wählt. Die FDP erachtet die innere Sicherheit «ohne Spezialmassnahmen als gefährdet», wie die Partei diese Woche im Parlament festhielt. Die SVP forderte wiederholt ein geschlossenes Lager für kriminelle Asylsuchende.

Strafurteile rasch fällen

Vor diesem Hintergrund wird die Polizei ihre sichtbare Präsenz in der Öffentlichkeit weiter erhöhen. An sogenannten «Hotspots» wie Bahnhöfen und Asylunterkünften sollen vermehrt Personenkontrollen stattfinden. Die Polizei reduziert dafür ihre Patrouillen im Strassenverkehr.

Sonderstaatsanwälte sollen sicherstellen, dass die erwischten Straftäter rasch verurteilt werden. Der Regierungsrat will den Informationsfluss zwischen Polizei, Justizbehörden und Sozialdienst verstärken. Das Ziel sei, die Informationen über Mehrfachtäter zu bündeln. Es gebe genügend Plätze für Untersuchungshäftlinge. (sda)

Beliebteste Kommentare

  • Naziha  Bekkal , Uster
    Jo Klein, nur so nebenbei, ich bin auch eine Person aus Nordfrika. Kenne aber niemand der so Scheiss macht. Wenn ihr diese Leute findet: Flughafen - Retour. Ohne Belohnung Zustupf Die Grosseltern dieser Nordafrikaner drehen sich ja im Grab um. Ich habe mal mit einem gesprochen der dazu stand kriminell zu sein. Hol mal in der Schweiz als Frau die Polizei, auf die Frage ob seine Eltern von seinem Treiben wissen,,,, Niemals das sei eine Schande. Auch ich komm aus Algerien. Und kann euch nur sagen: DAS IST DER ABFALL VON NORDAFRIKA. Mein Bruder Trinkt auch, aber niemals ist er Kriminell. Schnappt diese Leute die unseren Ruf in Dreck ziehen und schafft dieses Gesindel raus. Ich bin sowas von Wuetend von diesen Abfallprodukten.
  • Zuber  Beatrice , Wil
    Kann man denn diese krimminellen nicht einfach ausschaffen. Denn wir haben auch anständige ausländer hier. Es ist langsam schlimm als frau kann man am abend nicht mehr aleine auf die strasse.

Alle Kommentare (16)

  • Pius  Minder
    ich glaube hier gar nichts. Was soll denen schon passieren. Die haben alle Rechte mitsamt Gratis Anwalt hinter sich. Und wenns ne Strafe gibt ist es sowieso eine Geldstrafe, und Geld haben die keins, also Nichts passiert. Ausser das wir Steuerzahler erneut zur Kasse gebeten werden.
    • 06.07.2012
    • 39
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  •   Heinz Knauser , z.Zeit in Thailand
    Im Aargau gilt nun freie Fahrt!
    Für Raser, Betrunkene und Kiffer!
    Ja das ist fast ein Witz, aber ein schlechter!
    Die Polizei ist so mit den Asylanten beschäftigt, dass Kontrollen zweit Rangig sind.
    Das ist mal eine Ansage!
    Wie wäre es, wenn man schon rechtzeitig der Polizei mehr Personal zugestehen würde?
    Was da auf die Bevölkerung zu kommt war ja schon lange voraus sehbar!
    Aber eben * blinde * sehen bekanntlich nichts!
    Sei es in den Kantonen, oder im Bundeshaus!
  • Mailyn  Pelagio-Kerzenmacher , Frauenfeld , via Facebook
    "die Sicherheitsprobleme mit Asylsuchenden eindämmen"
    Warum nur bei Asylbewerbern? Auch bei kriminellen Migranten fehlen härtere Massnahmen gänzlich. Grundsätzlich sollten ausländische Kriminelle solange inhaftiert werden, bis sie freiwillig ausreisen oder zwangsabgeschoben werden können. Die Sicherheit der hiesigen Bevölkerung steht nach wie vor über dem Wohle Krimineller.
    • 06.07.2012
    • 37
    • 2
  • Fred  Bartlome
    Schickt die Kommentare an Sommaruga! Wir aergern uns nur ueber die Kommentare, weil wir alle dasselbe denken, nur die eine Dame scheint blind und taub zu sein.
    • 05.07.2012
    • 74
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  • fritzpeter  friedli , Utzenstorf
    Ja super, mehr Kontrollen an Hotpots, dafür weniger Patrouillen im Strassenverkehr. Die Raser und Strassenverkehrs Verbrecher freuen sich schon über diese Meldung. Seit ihr von allen guten Geistern verlassen, was ich hören will ist, mehr Polizei rekrutieren um diesen kriminellen Elementen die Staatsmacht zu zeigen. Alles andere ist nur mit dem Kuschelkurs weiter fahren. Die Bevölkerung will echte griffige Massnahmen. Ich zähle sie nicht mehr auf, den sie werden täglich in den Medien aufgezählt !!!
    • 05.07.2012
    • 34
    • 9
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