Kampagnen-Sujet ging in die Unterhose: JCVP spült zweite Gotthardröhre

ZÜRICH - Mit dem Bild eines Frauenfüdlis wollte die Junge CVP des Kantons Zürich für die zweite Gotthardröhre werben. Deswegen wurde der Partei Sexismus vorgeworfen. Jetzt hat sie die Kampagne gestoppt.

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Das umstrittene Sujet der Jungen CVP des Kantons Zürich.
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Politik

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Mit einem gewagten Sujet wollte die Junge CVP des Kantons Zürich für die zweite Gotthardröhre kämpfen.

Das Bild, das auf der Facebook-Seite der Partei veröffentlicht wurde, zeigte ein weibliches Hinterteil. Auf dem Slip der Dame stand der Slogan: «Für gleitenden Verkehr – Ja zum Gotthardsanierungstunnel».

Doch der Schuss ging nach hinten los!

In den sozialen Medien braute sich ein Shitstorm zusammen. Und es hagelte massive Kritik. Der Partei wurde Sexismus und pubertäres Gehabe vorgeworfen.

Und auch in den eigenen Reihen wurde der Griff unter die Gürtellinie nicht goutiert. CVP-Nationalrätin Ida Glanzmann, unterstützt das Anliegen zwar auch, doch die Kampagne der Zürcher Jungpolitiker ging ihr zu weit: «Gehts noch? Das finde ich völlig daneben», sagte sie zu BLICK.

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Jetzt hat die Partei den Rückwärtsgang eingelegt – und das Sujet wieder von ihrer Facebook-Seite entfernt.

«Wir sind ab den vielen Reaktionen überrascht, die aufgrund unseres Titelbildes ausgelöst wurden», heisst es in einem Statement. «Falls wir von jemandem die Gefühle verletzt haben, möchten wir uns dafür entschuldigen.» (bau)

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Publiziert am 30.12.2015 | Aktualisiert am 30.12.2015
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12 Kommentare
  • Daniel  Leuenberger aus Chisinau
    30.12.2015
    Die Werbung reflektiert sicherlich die Jugendlichkeit der Ersteller. Sie ist sicher lustig und ich fühle sie nicht anstössig - käme diese nicht ausgerechnet von der CVP. Man kann kaum verneinen, dass die Werbung doch ein wenig zweideutig und sexuell suggestiv ist. Auch die Verwendung des Wortes "Röhre" zeigt wenig Respekt gegenüber dem weiblichen Geschlecht.
  • Noldi  Schwarz 30.12.2015
    Passt doch hervorragend. CVP heisst bekanntlich Christliche Volkspartei. Und Christen plädieren bekanntlich für Nächstenliebe. Da kann es ab und zu schon etwas zu gleitend werden. Schade, dass die junge SVP nicht auf die gleiche Idee gekommen ist. Was wäre für ein Feministen-Shitstorm über die hereingebrochen. Ja, die Parteizugehörigkeit spielt halt auch in solchen Dingen eine Rolle.
  • Guido  Pescio 30.12.2015
    Es sieht so aus, als dass man in diesem verklemmten Land nicht mehr etwas ansehen darf, was auf dieser traurigen Welt zum Schönsten zählt.
    Ferner sollte man akzeptieren, dass es verschiedene Varianten von Humor gibt. Oder sind wir ein Volk von Mimosen geworden?
  • Heinrich  Zimmer aus Zürich
    30.12.2015
    Man muss nur ausschreiben was JCVP heisst: Junge Christliche Volks Partei. Frueher mal katholisch. Da muss man sich fragen, was denn da logische Gedankengaenge zu erwarten sein sollen.
  • Marco  Hanhart , via Facebook 30.12.2015
    Auf ihrer Facebookseite ist nun der Ausgleich mit Männerpopo und Nein Parole zu finden. Grins.